• Newsbeiträge
//

Zweiter Anlauf gegen Überraschungsteam

Die Steinbach Black Wings empfangen, im letzten von drei Heimspielen in Folge, am morgigen Freitag die Pioneers Vorarlberg. Im zweiten Aufeinandertreffen wollen sich die Linzer für die bittere Hinspiel-Niederlage revanchieren.

Steinbach Black Wings Linz – Pioneers Vorarlberg

Grunddurchgang, Runde 23: Freitag, 19:15 Uhr, Linz AG Eisarena

Weiter geht es für die Steinbach Black Wings am morgigen Freitag mit dem letzten der drei Heimspiele in Serie. Zum Abschluss empfangen die Stahlstädter ein zweites Mal in dieser Spielzeit die Pioneers Vorarlberg. Die Mannschaft aus Feldkirch gehört zu den großen Überraschungen nach dem ersten Drittel der Regular Season und befindet sich mit 28 Punkten mittendrin im engen Kampf um die Top-6. Nur sechs Zähler fehlen Patrick Spannring und Co. auf den Platz über dem Strich. Hauptverantwortlich für den respektablen Run der Mannschaft von Dylan Stanley ist vor allem ein Mann: Steven Owre. Der 27-jährige Kanadier schlug in seiner ersten Saison in der win2day ICE Hockey League voll ein und hat vor kurzem Graham Knott als Top-Torjäger abgelöst. Mit 17 Treffern führt der Stürmer die Wertung an und liegt in der Punkte-Wertung ebenfalls nur mehr zwei Zähler hinter dem Linzer. Ebenso überzeugend treten die Pioneers im Powerplay auf und rangieren mit einer Erfolgsquote von 22,37 % auf dem sehr guten dritten Rang. Die morgigen Gäste arbeiteten sich nach einem guten Start in die Saison, so erfolgreich aus einem Oktober-Tief mit fünf erfolglosen Spielen in Serie. Zuletzt wechselten sich Sieg und Niederlage für die Pioneers kontinuierlich ab. Nach einem klaren 6:2 am Sonntag daheim gegen Laibach wollen die Vorarlberger erstmals seit Anfang Oktober wieder zwei Siege in Serie feiern.

Locker Room Update

Dem gegenüber stellen sich die Steinbach Black Wings mit breiter Brust. Mit dem fünften Heimsieg in Serie am Sonntag gegen Wien setzten sich die Oberösterreicher erstmals seit etwas mehr als einem Jahr wieder an die Spitze der heimischen Meisterschaft. Dank Schützenhilfe der Capitals beim 4:0 gegen Meister Salzburg gestern Abend, dürfen die Linzer diesen Platz an der Sonne im morgigen Duell selbst verteidigen. Für Head Coach Philipp Lukas liegt der Fokus aber freilich nicht auf dem erfreulichen Zwischenfazit, sondern darauf, eine deutliche Leistungssteigerung als im ersten Aufeinandertreffen in Feldkirch abzurufen. Am dritten Spieltag unterlagen die Stahlstädter im Ländle nach enttäuschenden 40 Minuten nach einer Führung deutlich mit 1:4.

Damit sind die Pioneers nur eines von drei Teams, gegen welches Brian Lebler und Co. noch keine Punkte einfahren konnten. Genug Motivation für die Linzer, ihren beherzten Einsatz auch gegen die Vorarlberger auf das Eis zu bringen. Gegen Pustertal und Wien war es eben dieser Wille, der die Stahlstädter in den entscheidenden Momenten auf die Siegerstraße brachte. Klar ist den Oberösterreichern aber auch, dass beide Matches nach der Länderspielpause noch einiges an Potential aufgezeigt hatten. So sind es einmal mehr die zweiten 20 Minuten im Spiel, in denen der Gegner zu oft im eigenen Drittel walten darf. Auch das eigene Überzahlspiel zeigt sich mit nur acht Toren aus 51 Versuchen weiter deutlich ausbaufähig. Personell plant Head Coach Philipp Lukas bei den Feldspielern keine Änderungen. Im Tor bekommt Rasmus Tirronen, der mit einer Save-Percentage von mehr als 93 % zuletzt zur Hochform auflief, eine Pause. Dementsprechend wird Thomas Höneckl die Steinbach Black Wings im Heimspiel auf das Eis führen.

Tickets für das Match sind online unter tickets.blackwings.at und an der Abendkasse erhältlich.

Stefan Gaffal zurück am Eis

Abseits der Match-Vorbereitungen gibt es von Stefan Gaffal die nächsten erfreulichen Nachrichten. Der Stürmer wagte am Dienstag zum ersten Mal nach seiner Verletzung den Schritt zurück auf das Eis. Im roten No-Contact Jersey wird der 26-Jährige die Intensität nach und nach steigern. Eine Rückkehr in den Spielbetrieb wird dennoch einige Zeit dauern.

Stimmen:

Head Coach Philipp Lukas: “Es wird ein hartes Spiel, so wie das erste Duell. Wir haben in Vorarlberg 40 Minuten nicht gut performed und sie haben uns dafür bestraft. Es ist eine Mannschaft, die mit sehr viel Energie spielt, gut gecoached ist und sehr strukturiert ist. Sie haben schon mehrmals in dieser Saison gezeigt, dass sie alle Teams schlagen können. Sie haben diese Qualität auch im Powerplay, dass sie andere für ihre Undiszipliniertheit bestrafen können. Wir werden über 60 Minuten eine disziplinierte Leistung brauchen.”