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Starke Black Wings unterliegen KAC erneut hauchdünn

Die Steinbach Black Wings liefern dem Rekordmeister einen harten Kampf, gehen sogar in Führung, müssen sich dann aber doch mit 2:1 geschlagen geben. Am Ende scheiterten die Linzer an der Chancenverwertung und am starken Sebastian Dahm im Kasten der Gäste.

Steinbach Black Wings Linz – KAC 1:2 (0:0; 1:1; 0:1)

Tore: 1:0 Andreas Kristler (25. Min); 1:1 Simeon Schwinger (39. Min); 1:2 Nick Petersen (47. Min)

Das Topspiel gegen den Tabellenführer startete, wie erwartet, sehr intensiv. Beide Mannschaften schenkten sich in den ersten Minuten nichts. Die Hausherren erarbeiteten sich die erste gute Tormöglichkeit. Andreas Kristler suchte Brian Lebler in der Mitte, der Kapitän der Linzer verpasste den Puck aber knapp. Auch die Rotjacken ließen nicht lange auf ihre erste Offensivaktion warten. Raphael Herburger kam alleine vor Tirronen zum Abschluss, zielte auf das lange Eck, verzog seinen Schuss aber und blieb somit ungefährlich. Die erste Möglichkeit der Klagenfurter schien die Stahlstädter wieder wachzurütteln. Nach einem tollen Pass von Jakob Mitsch fand sich Marco Brucker alleine vor dem Tor der Gäste wieder, doch auch er konnte nicht verwerten. Es war ein Offensivfeuerwerk, dass die Stahlstädter in den ersten Minuten abfeuerten. Die beste Chance auf den Führungstreffer hatte Nico Feldner in der zehnten Minute. Graham Knott bediente den gebürtigen Innsbrucker perfekt, dieser konnte Sebastian Dahm zwar mit einem Hacken ausspielen, platzierte seinen Schuss dann aber über das leere Tor.

Die Steinbach Black Wings drückten weiter auf den Führungstreffer. Die Gäste aus Klagenfurt taten sich in dieser Phase schwer, selbst Akzente in der Offensive zu setzten und waren nur damit beschäftigt, die angreifenden Linzer zu verteidigen. Erst nachdem Jakob Mitsch für zwei Minuten auf die Strafbank geschickt wurde, konnten sich die Klagenfurter wieder Torchancen erspielen. Lukas Haudum bediente Thomas Vallant, Sean Collins arbeitete aber gut nach hinten und blockte den Abschluss rechtzeitig ab. In Überzahl konnten die Klagenfurter aber besser in ihr Spiel finden und gute Möglichkeiten kreieren. Nach einem Schuss von Matt Fraser war Thomas Hundertpfund für den Rebound zur Stelle, Tirronen kam aber schneller an den Puck und vereitelte diese Chance. Nach einem guten Querpass von Raphael Herburger auf Lukas Haudum zeichnete sich Tirronen erneut mit einem guten Safe aus. Die Steinbach Black Wings verteidigten bis zur Sirene konsequent und so ging es mit einem 0:0 in die erste Pause.

Führungstreffer zu wenig

Das zweite Drittel begann etwas vorsichtiger als das Erste. Beide Mannschaften schalteten einen Gang zurück und konzentrierten sich auf die Zweikämpfe in der neutralen Zone. Vier Minuten nach Wiederbeginn wurde Marcel Witting wegen Beinstellens für zwei Minuten in die Kühlbox geschickt. Somit hieß es zum ersten Mal an diesem Abend Powerplay für die Oberösterreicher. Es dauerte nicht lange, bis die ersten Jubelschreie durch die Linz AG Eisarena hallten. Logan Roe bediente Andreas Kristler auf der rechten Seite, dieser zog sofort ab und traf ins lange Eck zum 1:0 in der 25. Minute.

Die Klagenfurter drückten daraufhin aber prompt auf den Ausgleich. Tobias Sablattnig hatte die erste richtig gute Möglichkeit im zweiten Drittel für die Gäste. Sein Schuss verfehlte das Tor aber knapp. Es entwickelte sich ein ständiger Wechsel zwischen Offensive und Defensive. Brian Lebler schickte Stefan Gaffal mit einem guten Pass in die Tiefe, aber Sebastian Dahm war zur Stelle. Auch auf der anderen Seite war es der Goalie, der den nächsten Treffer verhinderte. Matt Fraser konnte auf der rechten Seite ungehindert abschließen, scheiterte aber wie seine Kollegen zuvor, an Rasmus Tirronen. Der Finne im Tor der Stahlstädter war der Fels in der Brandung und wehrte jeden Schussversuch der Rotjacken ab. Aber auch sein Gegenüber Sebastian Dahm hielt seine Mannschaft mit seinen Saves in der Partie. Dennoch waren es in den folgenden Minuten die Linzer, die die besseren Torchancen verzeichneten. Graham Knott fand Nico Feldner in der Mitte, dieser verfehlte den Puck jedoch hauchzart. Sean Collins erspielte sich die nächste Gelegenheit für die Stahlstädter. Er legte ab auf Emilio Romig, der den Puck aber nicht an Dahm vorbeischieben konnte. Trotz der guten Drangphase der Steinbach Black Wings waren es die Klagenfurter. die aus heiterem Himmel anschrieben. Lukas Haudum bediente Simeon Schwinger auf der linken Seite der, mit etwas Glück, mit dem Schuh zum 1:1 einnetzte. Der Ausgleich schien den Rotjacken wieder Aufwind zu verleihen. Nur wenige Sekunden später hatte Matt Fraser die Möglichkeit zum Führungstreffer. Thomas Hundertpfund setzte seinen Teamkollegen gut in Szene, Fraser war völlig frei am langen Eck, verfehlte aber das Tor. Somit blieb beim 1:1 und es ging mit einem Unentschieden in die zweite Drittelpause.

Rekordmeister eiskalt im Konter

Es waren die Klagenfurter, die zum Beginn des Schlussabschnitts zum ersten Mal gefährlich wurden. Johannes Bischofberger kam in der Mitte völlig unbedrängt zum Abschluss, verfehlte den Kasten aber um wenige Zentimeter. Auch Raphael Herburger versuchte seine Mannschaft in Führung zu schießen, er konnte den Rebound aber nicht im Tor unterbringen. Rasmus Tirronen zeichnete sich auch in dieser Phase wieder mit guten Reflexen aus. Nach Dauerbeschuss auf seinen Kasten wurde der Druck in der 47. Minute aber dann doch zu groß. Jan Mursak bediente mit einem Querpass Nick Petersen und der Topscorer der Gäste verwandelte sicher zum 2:1 für den KAC.

Nachdem Thomas Vallant wegen Spielverzögerung für zwei Minuten in die Kühlbox geschickt wurde, hieß es zum zweiten Mal an diesem Abend Powerplay für die Steinbach Black Wings. Die Klagenfurter verteidigten aber konsequent und ließen den Linzern keine Chance für den Ausgleichstreffer. Die nächsten Minuten dominierten dennoch die Stahlstädter. Brian Lebler kam auf der rechten Seite zum Abschluss ,verfehlte den Kasten aber knapp. In Minute 53 bekamen die Hausherren abermals die Chance im Powerplay, weil David Maier wegen Stockschlagens für zwei Minuten pausieren musste. Trotz einer konzentrierten Defensivleistung der Gäste erarbeiteten sich die Linzer eine herausragende Möglichkeit für den Ausgleich. Graham Knott legte mit guter Übersicht ab auf Emilio Romig, der aber nur den Fuß von Dahm traf. Die Stahlstädter probierten alles, um sich erneut in eine Overtime zu retten. Sean Collins befand sich, nach Puckgewinn von Andreas Kristler, alleine vor dem Tor wieder, wischte aber über die Scheibe. Langsam lief den Hausherren die Zeit davon, eine Minute vor Schluss nahm Head Coach Philipp Lukas Rasmus Tirronen vom Eis um den extra Feldspieler zu bekommen. Die Gäste zeigten aber, wie schon die gesamte Partie über, ein geschlossenes Defensivverhalten. Die Linzer fanden keinen Weg durch die Abwehrreihe der Klagenfurter und es blieb beim vierten Sieg im vierten Duell aus Sicht der Rotjacken.

Die Steinbach Black Wings können dem Rekordmeister trotz Kampfgeist und Führungstreffer keine Punkte abknüpfen und müssen sich mit 1:2 geschlagen geben. Das nächste Heimspiel findet am Freitag den 2. Februar gegen die Foxes aus Bozen statt. Tickets dafür sind online unter tickets.blackwings.at erhältlich.