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Linzer Angriff bleibt ohne Erfolg

Steinbach Black Wings unterliegen trotz guter Leistung mit 0:4 gegen die Graz99ers.

Die Steinbach Black Wings starteten mit Schwung in die Partie und erspielten sich schnell die ersten Chancen. In der vierten Minute unterbrach aber ein Beinstellen von Brodi Stuart den Rhythmus der Stahlstädter. Die Gäste gingen mit ihrer ersten Powerplay Unit in ihre Aufstellung und die Scheibe wanderte auf die linke Seite zu Viktor Granholm. Der Neuzugang der Steirer zog vom Face-Off Punkt mit einem gezielten Wristshot ab und bezwang Rasmus Tirronen zur Führung für die Steirer.

Ein Rückschlag für die Linzer, die auf der Gegenseite aber sofort wieder in den Angriffsmodus schalteten und sich gute Chancen erspielten. Brian Lebler von links und Andreas Kristler von der rechten Seite fanden beide gute Einschuss-Möglichkeiten vor, machten es Christian Engstrand im Tor der Gäste mit ihren zentralen Abschlüssen aber zu einfach. Gefährlicher wurden auf der Gegenseite wieder die Gäste. Michael Schiechl tankte sich im Konter über rechts durch, legte das Zuspiel auf den langen Pfosten, wo Clemens Krainz mit viel Tempo heran rauschte. Rasmus Tirronen streckte sich mit aller Kraft und verhinderte mit der Schuhspitze im letzten Moment den neuerlichen Einschlag.

In der 13. Minute machten dann die Steinbach Black Wings wieder ordentlichen Druck auf den Ausgleich. In Überzahl schnürten die Mannen von Head Coach Philipp Lukas die 99ers im eigenen Drittel ein, scheiteten mit Versuchen von Daine Todd und Michael Haga aber um wenige Zentimeter. Auf der Gegenseite wurden die Hausherren sofort für ihre Fehler bestraft. Nach einem schlechten Aufbaupass in der neutralen Zone, schnappte sich Schiechl wenige Sekunden vor der ersten Pause die Scheibe und fuhr den Konter. Im zwei auf eins nahm der Stürmer selbst den Abschluss und erzielte das 2:0 für die Gäste.

Black Wings ineffizient, Graz eiskalt

Aus der Kabine herausgekommen, gaben trotz des neuerlichen Rückschlages die Steinbach Black Wings weiter das Tempo vor. St-Amant scheiterte im Konter aber ebenso, wie wenige Augenblicke später Graham Knott, der in letzter Sekunde mit einem Foul der 99ers am gefährlichen Abschluss gehindert wurde.

Im anschließenden Überzahlspiel drückten die Stahlstädter erneut mehrmals auf den Ausgleichstreffer. Stefan Gaffal mit der Deflection und Logan Roe ganz allein im Slot kratzten jeweils am 1:1, brachten die Scheibe aber nicht über die Linie. Wie so oft sollte sich diese Ineffizienz erneut bestraft machen, denn fünf Minuten vor der zweiten Drittelpause schlugen die 99ers ein drittes Mal zu. Shawn St-Amant musste nach einem unglücklichen Beinstellen in die Kühlbox und musste nur wenige Augenblicke später den zweiten Gegentreffer mitansehen. Gustav Bouramman nahm von der blauen Linie den Schuss, Sam Antonitsch fälschte diesen im Verkehr vor dem Tor noch ab und erzielte die Vorentscheidung für die Steirer.

Linzer Bemühungen bleiben erfolglos

Geschlagen von der eigenen Chancenverwertung und einem starken Christian Engstrand kehrten die Oberösterreicher ein letztes Mal kampfbereit zurück. Romig ließ die Linzer im Konter noch einmal hoffen, schob die Scheibe im eins gegen eins aber knapp am Five Hole vorbei. Bezeichnend für die fehlende Effizienz liefen die Stahlstädter anschließend auch in einer doppelten Überzahl erfolglos an der Grazer Verteidigung an. In der 45. Minute machten die Gäste dann den Deckel drauf und stellten im schnellen Gegenzug in Person von Tobias Fladeby den 4:0 Endstand her.

Die Steinbach Black Wings stehen damit nach dem ersten Wochenende in der win2day ICE Hockey League bei einem Sieg und einer Niederlage. Kommende Woche treten die Stahlstädter die schwere Reise zum Auswärts-Doppel nach Südtirol an.

Stimme:

Head Coach Philipp Lukas: “Es waren Phasen im Spiel in denen wir mehr Spielanteile hatten und viel Druck ausüben konnten. Man muss den Grazern aber ein Kompliment machen, denn sie waren die fünf Prozent schärfer als wir und haben sehr stark verteidigt. Sie haben sich in jeden Schuss reingehauen und es uns in der Offensive schwer gemacht.”