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Black Wings erkämpfen wichtigen Auswärtssieg

Die Steinbach Black Wings feiern am Neujahrstag in Villach einen wichtigen Auswärtssieg. Die Stahlstädter liefern, nach drei Niederlagen in Folge, einen beherzten Kampf und gewinnen verdient mit 5:2.

EC VSV – Steinbach Black Wings Linz 2:5 (0:1, 2:3, 0:1)

Tore: 1:3 Alexander Rauchenwald (29. Min), 2:3 Maximilian Rebernig (38. Min) bzw. 0:1 Shawn St-Amant (11. Min), 0:2 Emilio Romig (22. Min), 0:3 Gerd Kragl (27. Min), 2:4 Brian Lebler (39. Min), 2:5 Logan Roe (43. Min)

Das Jahr 2024 begann für die Steinbach Black Wings am Montagabend mit einem schweren Auswärtsspiel in Villach. Den Auftakt zu drei Spielen in der Fremde in Serie mussten die Oberösterreicher dabei kurzfristig ohne Rasmus Tirronen bestreiten. Der finnische Schlussmann musste mit einer leichten Unterkörperverletzung aussetzen und schickte somit Thomas Höneckl ein zweites Mal in dieser Saison beim VSV ins Rennen. Trotz der Rückschläge der vergangenen Spiele waren es die Steinbach Black Wings, die in der Anfangsphase zielstrebig nach vorne spielten und sich erste gute Möglichkeiten erarbeiten konnten. Sean Collins bediente in seinem ersten Wechsel in der Mitte Brian Lebler mit einem schönen Pass. Direkt vor Lamoureux hielt der Kapitän seine Schaufel hin, konnte den Kärntner Schlussmann damit aber nicht überlisten. Die Oberösterreicher attackierten aggressiv und eroberten so immer wieder frühzeitig die Scheibe.

In der vierten Minute fing St-Amant einen Puck an der gegnerischen blauen Linie ab und fuhr alleine auf das Tor zu. Im eins gegen eins blieb der Villacher Altmeister zwischen den Pfosten aber Sieger. Nach zwei weiteren Schüssen von Andreas Kristler wurden in die sechsten Minute auch die Gastgeber erstmals vor Höneckl vorstellig. Elias Wallenta hatte im hohen Slot einen Moment Platz vor sich und zog ab, scheiterte mit dem Schuss aber am Blocker. Am Spielgeschehen änderte sich nichts, denn die Linzer dominierten weiterhin mit guten Chancen. St-Amant mit einem abgefälschten Schuss und Brian Lebler kratzten an der Führung. Letzterer eroberte die Scheibe hinter dem gegnerischen Tor und versuchte es mit dem Bauerntrick, blieb damit aber wieder an Lamoureux hängen. Nachdem auf der anderen Seite Thomas Höneckl in einem Konter gegen Alexander Rauchenwald das kurze Eck rechtzeitig zumachte, schlugen die Steinbach Black Wings in der elften Minute endlich zu.

Shawn St-Amant kam mit viel Tempo über die rechte Seite in den Angriff, benutzte den Verteidiger als Screen und netzte mit einem platzierten Schuss das 1:0 für die Gäste. Völlig verdient erzielten die Oberösterreicher endlich wieder den ersten Treffer, wurden im Anschluss aber dann in der eigenen Zone gefordert. In einem ersten Powerplay für die Kärntner wurde es laut in der Villacher Stadthalle. Mehrmals feuerten die Adler auf Höneckl, dieser war aber auf dem Posten und rettete in der 15. Minute, als Anthony Luciani auf der linken Seite ganz frei zum Abschluss kam. Die Steinbach Black Wings überstanden diese Bewährungsprobe erfolgreich, anschließend blieben die Gastgeber aber aktiver. Eine Minute vor der Pause konnten die Stahlstädter diesen Schwung unterbrechen und ihrerseits ein erstes Mal in Überzahl antreten. In dieser fanden die Linzer zunächst aber nicht in ihre Aufstellung und so ging es mit dem knappen Vorsprung zurück in die Kabine.

Stahlstädter gewinnen endlich Mitteldrittel

Aus dieser herausgekommen war das Powerplay der Gäste weiterhin wirkungslos, dennoch legten die Stahlstädter kurz darauf nach. Julian Pusnik setzte hinter dem Tor gut nach und zwang Lamoureux zum Scheibenverlust. Der Stürmer legte sofort ab in die Mitte, wo Emilo Romig zum 2:0 ins leere Gehäuse einschieben durfte (22. Minute). Wie schon im Anfangsdrittel war der Treffer zunächst aber wieder ein Weckruf für die Gastgeber, die in einem weiteren Powerplay Druck machten. Mehrmals musste Höneckl entscheidend eingreifen, führte die Steinbach Black Wings aber durch die heikle Phase. Dies wiederum brachte die Oberösterreicher daraufhin wieder dazu, früher zu attackieren. So konnten sich die Gäste in der 27. Minute in der Offensivzone festsetzen und die Scheibe rotieren lassen. Das Spielgerät kam zurück an die blaue Linie, wo Gerd Kragl einfach mal drauf hämmerte und bei viel Verkehr im Slot, den Weg bis in die Maschen zum 3:0 fand.

Das Spiel nahm dadurch aber nur mehr Fahrt auf, denn zwei Minuten später sollten die Hausherren anschreiben. Höneckl musste bei einem Versuch zur Seite prallen lassen und Alexander Rauchenwald nahm aus spitzem Winkel den Rebound und stellte auf 1:3. Die Adler witterten nun ihre Aufholjagd und kamen nach dem Erreichen der Halbzeit mit viel Schwung in Richtung Linzer Drittel. Mehrmals musste Höneckl die Fanghand auspacken und rettete so unter anderem gegen einen verdeckten Schuss aus der Mitte von Rauchenwald. In der 33. Minute wurden die Angriffe der Hausherren dann in Form eines Powerplays noch intensiver. Die Steinbach Black Wings rackerten aber energisch und hielten die Kärntner so gut wie möglich an der Bande. Zwei Minuten vor der zweiten Pause kam der VSV dann aber doch wieder heran.

Maximilian Rebernig schloss direkt vom Face-Off mit einem wuchtigen Schuss ab und ließ Höneckl über die Schulter zum 2:3 keine Chance (38. Minute). Das Match schien zu kippen, doch anders als in den vergangenen Tagen, lieferten die Oberösterreicher die perfekte Antwort auf einen Rückschlag. Nur eine Minute nach dem Anschlusstreffer legte Collins perfekt ab auf Lebler und dieser versenkte einen Tip-In in der Mitte zum 4:2 für die Steinbach Black Wings (39. Minute). Erstmals seit fünf Spielen konnten die Linzer damit wieder die zweiten 20 Minuten für sich entscheiden und mit einem Vorsprung in den letzten Abschnitt gehen.

Stahlstädter fighten sich zum Sieg

In diesem war die Mannschaft von Head Coach Philipp Lukas aber vor der gefährlichen Zwei-Tore-Führung gewarnt. So legten die Gäste auch dieses Mal einen zielstrebigen Start hin und ergatterten eine weitere Überzahl. In dieser agierten die Stahlstädter deutlich gefährlicher als zuvor, hatten bei einem Onetimer aber Pech, als Andreas Kristler der Schläger brach. So verstrich auch dieses Powerplay ohne Erfolg, nur Augenblicke später, setzten die Linzer aber erfolgreich nach. Logan Roe probierte es aus der Distanz mit einem Schlenzer, wieder machten die Stürmer viel Verkehr vor Lamoureux und ließen den Schuss so bis ins Netz zum 5:2 passieren (43. Minute). Mit dem nächsten wichtigen Treffer zum richtigen Zeitpunkt verschafften sich die Stahlstädter Luft und verwalteten das Match anschließend geschickt. Angekommen in den letzten 10 Minuten lauerten die Oberösterreicher lauerten auf Konter. Einen solchen erkämpfte sich in der 51. Minute Emilio Romig, als er die Scheibe im Angriffsdrittel eroberte. Alleine fuhr er auf Lamoureux zu, konnte diesen mit der Backhand aber nicht überwinden. So bog das Match ein in den Endspurt, in welchem abermals Romig in den Fokus geriet. Dieses Mal allerdings mit einem harten Einsteigen bei der eigenen Bank, für die er in die Kühlbox geschickt wurde. Der VSV versuchte es noch einmal mit letzter Kraft und dem zusätzlichen Feldspieler, doch kam an kämpferischen Linzern nicht mehr vorbei.

Die Steinbach Black Wings feierten zum neuen Jahr einen ganz, ganz wichtigen Auswärtssieg in Villach und kehrten nach drei Niederlagen in Folge wieder auf die Siegerstraße zurück. Bereits am Mittwoch müssen die Stahlstädter zum nächsten harten Match zu Meister Salzburg. Das nächste Heimspiel in der Linz AG Eisarena steigt am Freitag, den 12. Jänner gegen Asiago. Tickets für dieses und alle weiteren Heimspiele im Grunddurchgang sind online unter ticktes.blackwings.at erhältlich.