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Roadtrip: Spiel 2/3 - Sieg EC "Die Adler" Stadtwerke Kitzbühel - Steel Wings LINZ AG 1:2 n. P. (0:1, 1:0, 0:0)

Im Spiel 2 des Vorbereitungs-Roadtrips gegen ligainterne Gegner stand heute das Testspiel gegen den EC „Die Adler“ Stadtwerke Kitzbühel am Plan. Zu erwarten war ein intensives Spiel, dass wohl beiden Mannschaften einiges abverlagen würde. Es sollte sich bewahrheiten, die Entscheidung zum 5. Sieg in Folge im Penaltyschießen fallen.

Aufstellung

Oschgan (Reder); L. Liesch – Brikmanis “A”; Moser – Dorion; Söllinger – Necesany; Venier – Pirklbauer; Feldbaumer – Saha – Theirich; Persson – T. Sticha – D. Stöttner; Koller – Haiböck “A” – Eder; Aigner – Mosaad “C” – Grasser.

Linzer Torschützen

0:1 #24 Ben Grasser

 

Erstes Drittel

Rasanter Einstieg ins erste Drittel, mit etwas anderem rechnete auch niemand. Dass dieses Spiel heute ein Kracher werden würde, ahnten nicht nur Spieler beider Mannschaften, sondern auch die Zuseher. Bei und vor voller Galerie gaben die Jungs am Eis Gas – so richtig Gas. An der Seite der Kitzbüheler 2 in Linz bekannte Gesichter – Raffael Rotter und Moritz Matzka.

Alles ging in diesen 20 Minuten auf; Forechecking, Backchecking, geblockte Schüsse und auffordernde Zurufe des Head Coach “Skate, skate, skate!” taten ihren Rest dazu. Die Linzer liefen und blockten was das Zeug hielt. Die Adler fordernd und ebenso voller Einsatz im Spiel. Der Führungstreffer lag für beide Teams in der Luft und unser heutige Goalie #1 Benedikt Oschgan zeigte eine Parade nach der anderen. Dann wieder, in der besagten letzten Minute, waren es die Linzer, die am glücklicheren Ende des Sticks waren. #24 Ben Grasser nach Assists von #3 Benjamin Mosaad und #21 William Persson war der Schütze, der den Führungstreffer in der 20. Minute erzielte. Wobei, mit Glück hatte dieser Treffer wahrlich nichts zu tun, die Jungs wollten diesen Treffer und erzwangen ihn.

Zwischendrittel

Spannendes Eishockey wurde auch in diesen 20 Minute von Beginn an geboten. In der 25. Minute ein Power Play für Linz, das zwar nicht verwertet werden konnte, jedoch – was die Schussabgabe aufs Tor betraf – alles andere als ungenützt verstrich. In der 30. Minute wurde erneut die Einstellung der Linzer unter Beweis gestellt. Ein Pass vom rechten Flügel in Richtung Torraum und ein sich in die Länge streckender #6 Manuel Feldbaumer, der im Flug den Puck noch zum Ablenken erreichen wollte. Gelandet ist er – „Fitte“ – schlussendlich im Tor und das hinter dem Tormann der Adler, der diese Gelegenheit auch gleich nutzte ihn noch etwas länger bei sich zu behalten; Oder er hat seinen Gast nicht bemerkt. In der 38. Minute war es wieder einmal die Glanzleistung des Tormannes #1 Benedikt Oschgan, der mit einem “Big Save” die Führung der Mannschaft weiterhin sicherte. Jedoch musste sich die Mannschaft in letzter Minute dem Ausgleichstreffer ergeben. In die letzte Pause ging’s mit 1:1.

Schlussdrittel

#1 Benedikt Oschgan war von Beginn des Drittel weg eine Klasse für sich. Und wenn man schon von Zusehern während des Spiels angesprochen wurde, wer denn dieser Linzer Tormann wäre, dann hatte dies eindeutig was zu bedeuten. Seine Leistung fand also nicht nur vor den Augen der Linzer anklang. Nicht selten leitete die #21 William Persson der mit seiner Schnelligkeit einen Turnover ein. In der 49. Minute ein kurzes Tête-à-Tête zwischen unserer #23 Patrick Söllinger und einem Kitzbüheler im Torraum der Linzer – gab wohl eine Kleinigkeit zu klären. Kurz darauf war es wieder #1 Benedikt Oschgan, der nach einem ermöglichten Rebound die Scheibe schlussendlich sichern und so die Lage vorm Tor etwas beruhigen konnte.

In 52. Minuten erneut ein Power Play und erneut lag die Möglichkeit zur Führung in der Luft. Leider war am guten Boxplay der Adler kein vorbeikommen. In regulärer Spielzeit fiel keine Entscheidung, die Overtime musste es richten.

Overtime

Spannung pur und brutal knappe Szenen – bei 4 gegen 4 für 5 Minuten – vorm Linzer Tor. In 62. Minute eine Strafe für Kitzbühel, die für 2 Minuten nur mehr zu Dritt am Eis waren. Eine weitere Strafe begangen an #18 Arturs Brikmanis (Slashing), die Linzer waren ab da an mit 5 Mann am Eis. Frische Kräfte hätten es nun richten sollen, jedoch auch nach diesen 5 Minuten fiel keine Entscheidung.

Die Entscheidung führten die Linzer am Ende durch das Penaltyschießen herbei, die mit 1:2 als Sieger aus dieser Begegnung vom Eis gingen. Unsere Shootout-Schützen waren #21 William Persson und #11 Mikael Saha (Game-Winning-Goal).

 

Ich bin happy darüber wie wir - speziell die ersten 20 Minuten - gespielt haben und es war wirklich schön anzusehen, welch Anstrengung das ganzen Teams dafür unternahm. Im zweiten Drittel hatten wir einen kleinen Einbruch. Wir waren nicht ausreichend diszipliniert, insbesondere in unserer Zone. Im dritten Drittel spielten wir ein solides Game, wir hatten auch ein paar Chancen das Spiel in regulärer Spielzeit zu gewinnen. Aber schlussendlich fanden wir über das Shootout den Weg zurück auf die Gewinnerstraße. Was auch wirklich positiv ist. Morgen haben wir neuerlich eine große Aufgabe vor uns, die wir auf demselben Level begegnen müssen.
Head Coach Matej Hocevar nach dem Spiel