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Punkte und Tore blieben leider aus Steel Wings LINZ AG – EHC Lustenau 3:4 (1:1, 2:3, 3:4)

Mit „Winter Wonderland“-Stimmung laden die Steel Wings Linz AG den EC Lustenau am 1. Adventsamstag in ihre verschneite Halle. Trotz Chaos auf den Straßen erwarteten wir ein spannendes Spiel mit viel Power. Schlussendlich verließen unsere Jungs das Eis mit vielen Strafminuten und einer Niederlage.

Aufstellung

Oschgan (Reder); Liesch „C“ – Brikmanis; Söllinger – Necesany; Pirklbauer – Tialler;  Persson – Saha – Grasser; Wilding – Sticha – Maurer; Felbaumer – Haiböck – Stöttner; Aigner – Mosaad „A“ – Koller

Torschützen

1:0 16:12 #18 Benjamin Mosaad (Pirklbauer/Koller)

1:1 19:14 #71 Mikael Johansson (Hrdina/Öhrvall)

2:1 26:36 #59 Mikael Saha (Söllinger/Grasser)

2:2 29:48 #89 Hans Öhrvall (Wilfan/Johansson)

2:3 34:38 #75 Maximilian Wilfan (Moosbrugger/Hrdina)

2:4 44:30 #28 Lenz Moosbrugger  (Wilfan/Wennlund)

3:4 48:53 #54 William Person (Grasser/L. Liesch)

Das erste Drittel startete rasant mit hohem Druck der Linzer. Bereits in den ersten Minuten konnten die Steel Wings LINZ AG die Kontrolle im Angriffsdrittel behalten und überzeugten mit aggressivem Forechecking. 5 Minuten nach Beginn bereits die erste Torchance und die erste Strafe gegen Lustenau. Im Powerplay zeigten sich die Linzer souverän, generierten einige Torchancen, die allerdings noch ohne Abschluss blieben. Ab der Hälfte des ersten Drittels konnten sich die Lustenauer immer mehr ins Spiel kämpfen, wurden allerdings von einer starken und dominanten Linzer Mannschaft auf ihr Drittel beschränkt. 9 Minuten vor Schluss dann eine riesige Chance für die Linzer, die aufgrund eines verschobenen Tors, zu keiner Verwertung fand. Ihr weiterhin schnelles und engagiertes Spiel wurde knappe 4 Minuten vor Schluss durch ein Tor von #18 Benjamin Mosaad nach Zuspiel von #38 Elias Koller und #98 Laurin Liesch belohnt. Nach einer Strafe gegen Lustenau in Minute 18, erzielten die Gegner durch #71 Mikael Johansson, zum Leidwesen der Linzer, einen Shorthander, was den Ausgleich bedeutete.

Fokussiert starteten die Linzer aus der Kabine ins zweite Drittel und wurden von einer starken Lustenauer Mannschaft empfangen, die nun endgültig ins Spiel gefunden hatte. Dadurch ließen sich die Steel Wings Linz AG nicht aus der Ruhe bringen und schafften bereits wenige Minuten im zweiten Drittel die nächsten Torchancen. Nach 25 gespielten Minuten dann eine Strafe gegen Linz, die diese nicht nur schadlos überstanden, sondern kurz nach Ablauf durch #59 Mikael Saha nach Assists von #23 Patrick Söllinger und #24 Ben Grasser erneut in Führung gehen konnten. Keine 5 Minuten später, wurde wieder eine Strafe für Linz angezeigt. Gleich am Anfang dieser 4 Minuten, erzielten die Lustenauer durch #89 Hans Öhrvall den Ausgleich. Eine weitere Strafe für Linz bescherte den Vorarlbergern dann noch einen 3 gegen 5 Vorteil, wobei dies Dank gutem Penalty Killings unbeschadet überstanden wurde. Mit Ende des zweiten Drittels wurde das Spiel merkbar körperbetonter und härter. 5 Minuten vor Ende dann noch ein rasanter Antritt und schneller Treffer durch die Gäste, die ihnen durch #75 Maximilian Wilfan die Führung einbrachte.  Mit Ende des Drittels und im Verlassen des Eises, dann leider unschöne Szenen zwischen den Mannschaften, die nachträglich mit einer 2-Minuten-Strafe für #17 Max Wennlund geahndet wurde.

Vier gegen Vier begann das Schlussdrittel. Schnell konnte sich die Heimmannschaft den Puck sichern und übten Druck auf die Gegner aus. In einem Konter – in 45. Minute – stießen jedoch die Lustenauer ins Angriffsdrittel vor, wo #28 Lenz Moosbrugger seine Torchance umsetzte.  Hingegen bei den Linzern, blieb auch Power Play Nr. 4 ohne Abschluss. Dann, nach gespielten 50 Minuten, gelang es #54 William Persson nach Zuspiel von #24 Ben Grasser einen Anschlusstreffer für Linz zu erzielen. Sichtlich bestrebt den Ausgleich zu schaffen, setzten sich die Linzer im Angriffsdrittel fest. Zum ersehnten Ausgleich kam es aber nicht. Nachdem Head Coach Matej Hocevar knapp 1 Minute vor Ende den Linzer Tormann zog, ließen die Linzer nochmal alles am Eis, um sich in die Verlängerung zu retten. Eine Niederlage konnte jedoch schlussendlich nicht mehr abgewendet werden.

Stimmen nach dem Spiel

Head Coach Matej Hocevar nach dem Spiel
„Wir sind mit einer ziemlich guten Energie ins Spiel gegangen, haben sie im ersten Drittel regelrecht überrannt und hätten auch mehr als nur ein Tor schießen können und sollen. Ein Fehler am Ende des Drittels, hat uns dann das erste Gegentor gekostet hat. Im zweiten Drittel waren wir etwas glücklos und auch nicht diszipliniert. Wir haben ihnen zu viele Powerplays ermöglicht und sie haben die Spieler, die wissen, wie man den Puck bewegt, um im Powerplay zu punkten. Im dritten Drittel war es ähnlich wie im ersten. ich glaube, unser Gegner hatten nur drei Schüsse in der ganzen Periode abgegeben. Ich kann von den Jungs nicht mehr verlangen, aber wenn wir mehr Spiele gewinnen wollen, müssen wir anfangen, mehr Tore zu schießen.“
#24 Ben Grasser – der heutige alleinige 2-Punkte-Spieler zur Begegnung
„Ich glaube, wir haben das ganze Spiel 5 gegen 5 über dominiert, waren klar die bessere Mannschaft. Jede Chance – die sie sich nicht mal erarbeitet haben – bekamen sie von uns geschenkt. Ab dem zweiten Drittel waren wir einfach undiszipliniert, haben sie durch die Strafen zurück ins Spiel kommen lassen und ihnen das Momentum gegeben. Im dritten Drittel haben wir dann noch mal alles am Eis liegen lassen und sie haben eigentlich keine Torschüsse gehabt und dann durch "Lucky-Bounce" wieder ein Tor gemacht. Im Endeffekt haben wir dann die Chancen, die wir uns erarbeitet haben zu wenig genutzt. Wir müssen einfach disziplinierter werden und unsere Chance mehr nützen.“

Support durch die Young Steel Wings Linz

Aufgrund der vorherrschenden Wetter- und Verkehrslage war es den Nachwuchsspielern der Young Steel Wings Linz leider nicht möglich rechtzeitig in der Linz AG Eisarena zu erscheinen, um mit den Spielern einzulaufen und ihr Können in einem Pausenspiel zu zeigen. „Liebe Kids, wir wissen, ihr hättet es gerne gemacht – und wir hätten euch auch sehr gerne an unserer Seite gehabt!“