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Linzer sacken die nächsten 3 Punkte ein EC-KAC Future Team - Steel Wings LINZ AG 0:2 (0:0, 0:0, 0:2)

In der PreSeason wurde gegen das EC-KAC Future Team schon mal positiv getestet. Nach dem Heimsieg vom Donnerstag gegen den EC „Die Adler“ Kitzbühel, galt es diese Tendenz nun auch in dieser ersten Begegnung gegen die Klagenfurter in der regulären Saison fortzusetzen. Auch wieder zurück im Line-up Verteidiger #22 Alexander Moser, der das letzte Spiel nach einem geblockten Schuss verletzt pausieren musste.

Fotos ©EC-KAC/Handler
Aufstellung

Oschgan (Sprachmann); L. Liesch „A“ – Brikmanis; Söllinger – Dorion „C“; Necesany – Tialler; Moser; Theirich – Saha – Rappold „A“; Persson – T. Sticha – Maurer; Feldbaumer – Haiböck – D. Stöttner; Aigner – Mosaad – Grasser.

Torschützen

0:1 46:42 #88 Raffael Aigner (Mosaad/Dorion)

0:2 59:57 #24 Ben Grasser (Saha/Brikmanis)

Erstes Drittel

Die Linzer arbeiteten gut in der neutralen Zone, ließen in den ersten Minuten kaum Angriffe zu. Eine Strafe der Klagenfurter in der 4. Minute durch #37 Sebastian List (Beinstellen), führte leider nur zu einem Stangenschuss der Linzer. Am Ende der Überzahl, dann leider eine Strafe für Linz, #18 Benjamin Mosaad (Halten) war es der in die Box musste. Doch die Überzahl der Klagenfurter währte nicht lange, denn auch #26 Lam Oliver (Beinstellen) durfte 2 Sekunden später auf die Strafbank. Nach gut 2 Minuten 4 gegen 4 ging’s unbeschadet wieder mit 2 kompletten Teams weiter. Die Linzer weiterhin gut in ihrem Spiel, machten es dem Future Team schwierig ihr Drittel zu verlassen. Die zweite Hälfte war es überwiegend die Steel Wings, die das Spielgeschehen dominierte. In 18. Minute Strafe Nr. 3 für Klagenfurt (#20 Yannic Pilloni/Hoher Stock), die Linz jedoch abermals nicht verwerten konnte. 0:0 ging’s in die Drittelpause.

Zweites Drittel

Das Zwischendrittel begann mit einer Druckphase von Klagenfurt, die jedoch durch ein eigenes Foul in Minute 2 im Angriffsdrittel (#74 Stefan Klassek/Haken) unterbrochen wurde. Die Ausbeute der Linzer nach PP bis dato gegen Null, auch dieses konnte nicht verwertet werden. Dank gutem Penalty Killing war aber auch Klagenfurt nicht erfolgreich, als #96 Christoph Tialler (Stockschlag) seine Auszeit bekam. Noch zwei weitere Strafe sollte es geben, #79 Dominik Stöttner (Behinderung) in 32. und #39 Patrik Walder (Behinderung), von einem Spielfluss bei insgesamt 4 Strafen innerhalb von gut 10 Minuten konnte man nicht mehr sprechen.  Dieses Drittel gesamt war etwas flach, kaum Spielzüge zu sehen, die zu Toren führen können oder torgfährlich hätten sein können. Hingegen ein starker Save von #40 Benedikt Oschgan der in Minute 35 das Highlight dieser 20 Minuten war. Torlos ging somit auch dieses Drittel zu Ende, die Entscheidung sollte nun im letzten Drittel fallen.

Schlussdrittel

Woran auch immer es lag, der volle Einsatz der Linzer sollte nun den letzten 20 Minuten gelten. Kaum 2 Minuten gespielt, wurde in 41. Minute die nächste Strafe gegen Klagenfurt (#94 Siftar Anze/Haken) angezeigt. Aber auch diese 2 Minuten verstrichen ungenutzt. Mittlerweile war auch Frust auf Seite der Spieler zu erkennen, dass sich am gegenseitigen „Mitteilungsbedürfnis“ zeigte. Dann endlich in der 47. Minute der Befreiungsschlag für Linz. #88 Raffael Aigner – einer der beiden Doppel-Torschützen aus dem Spiel gegen Kitzbühel – war es, der mit seiner Linie, die schon in den letzten Spielen immer ein deutliches Zeichen setzte, die Linzer nach Assists von #18 Benjamin Mosaad und #10 Marc-André Dorion in Führung brachte. Nach großer Freude und Erleichterung, hielt in 55. Minute wieder Bangen Einzug im Linzer Spiel. #73 Lucas Necesany (Ellbow) war es, der für 2 Minuten prickeln sorgte. Aber auch dieses P.K. wurde gut gespielt, der Kasten von #40 Benedikt Oschgan blieb rein. Am Ende kam es dann noch zu einem Abschluss mit 2 Toren Unterschied. Nach Zuspiel von #59 Mikael Saha auf #2 Arturs Brikmanis, war es #24 Ben Grasser der 3 Sekunden vor Schlusssirene den Puck zum 2:0 im Klagenfurter Tor versenkte. Somit gingen schlussendlich die Linzer als Sieger und mit 3 Punkten vom Eis!

Stimmen nach dem Spiel

Assist. Coach Harald Pschernig zum Spiel
Es war das erwartet schwere Spiel gegen eine junge Klagenfurter Mannschaft, die sehr aggressiv und gut verteidigt hat. Wir haben zwar kreieren können, uns aber auch schwergetan. Schlussendlich konnten wir durch ein „Ugly-Goal“ im letzten Drittel mit 1:0 in Führung gehen. Schlüssel zum Erfolg war sicher das Penalty Killing und das Shutout unseres Torhüters #40 Benedikt Oschgan. Alles in allem können wir mit der Mannschaftsleistung und dem zweiten Sieg in dieser Woche zufrieden sein.
#88 Raffael Aigner: Heutiger GWG- und erfolgreichster Torschütze dieser Woche (3 Tore/3 Punkte) zum Spiel
Wir starteten sehr gut ins Spiel und hatten auch – ich glaube – 13 zu 2 Torschüsse. Wir ließen den Klagenfurtern nicht viele Chancen, haben sie dominiert. Im zweiten Drittel waren leider viel zu oft Special Teams im Einsatz, die den Spielfluss etwas unterbrochen, was es uns schwer machte wieder ins Spiel zu kommen. Die Einsätze des Special Teams haben heute leider nicht ganz so geklappt wie wir uns das erhofft haben. Aber im dritten Drittel haben wir dann wieder gut gespielt und mit guter Arbeit vorm Tor und harter Arbeit haben wir dann den Führungstreffer erzielen und das verbleibende Spiel noch routiniert weitergespielt und zum Schluss noch das 2:0 geschossen. Generell war es ein sehr harter Kampf und ein gute Teamleistung.