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Heimniederlage für Linz Steel Wings LINZ AG - HDD SIJ Acroni Jesenice 3:5 (1:1, 1:2, 1:2)

Unser heutiger Gegner setzte auch am Donnerstag mit einem Overtime-Sieg gegen die Broncos seine Siegesserie fort. Für unsere Jungs war das heutige Spiel nicht nur eine körperliche Herausforderung.

Aufstellung

Sprachmann (Oschgan); L. Liesch „A“ – Brikmanis; Söllinger – Dorion „C“; Moser – Tialler; Koller – Necesany; Theirich – Saha – Rappold „A“; Persson – T. Sticha – Wilding; Feldbaumer – Haiböck – D. Stöttner; Aigner – Mosaad – Grasser.

Torschützen

1:0 09:50 #78 Sebastian Wilding (T. Sticha)

1:1 15:04 #14 Tjas Lesnicar (Glavic/Prostor)

1:2 23:33 #51 Maks Selan

1:3 33:29 #14 Tjas Lesnicar (Planko/Tursic Seckar)

2:3 36:32 #59 Mikael Saha (Theirich)

3:3 48:48 #23 Patrick Söllinger (Dorion/Rappold)

3:4 52:38 #9 Zan Jezovsek (Prostor)

3:5 59:35 #51Maks Selan (Kumanovic), EN

Erstes Drittel

Der Start ins Drittel war wie üblich gut. Auch die Arbeit am Eis was das Forechecking, Schnelligkeit und den Einsatz der Mannschaft generell betraf, war den heutigen Erfordernissen entsprechend. Ebenso bereits am Anfang ein leises Anklopfen der Linzer im gegnerischen Torraum, jedoch wegen Ungenauigkeit im Abspiel war an Effektivität noch nicht zu denken. In der 10. Minute erneut ein Spielaufbau unserer 2. Linie, der dieses Mal nicht nur erfolgversprechend wirkte. Nach Zuspiel von #17 Timo Sticha, war es #78 Sebastian Wilding der für die Linzer der Führungstreffer erzielte. Eine Strafe für Linz in der 12. Minute durch #20 Kilian Rappold „A“ (Crosscheck) stärkte Jesenice personell. Eine schöne Aktion (Breakaway) im Unterzahlspiel, die alleine am Tormann scheiterte, brachte Jesenice so richtig in Gang, sodass diese in Minute 15 den Ausgleichstreffer erzielten. Mit 1:1 gings in die Pause.

Fotos: Daniel Wolkerstorfer

Zweites Drittel

Mit etwas über 3 Minute Überzahl ging’s für die Linzer in dieses Drittel. Aber auch dieses Power Play wurden von den Linzern nicht genutzt. Hingegen Jesenice, kaum wieder komplett am Eis, netzte in der 24. Minute durch #51 Maks Selan zum 1:2 ein. Zweite Strafe für Linz (#59 Mikael Saha/Hoher Stock) in der 31. Minute, was bei einem solchen Gegner, um im Penalty Killing erfolgreich zu sein, wieder sehr viel Kraft kostete.

Gegen den Tabellenplatz 3. braucht es nicht nur viel Kraft, sondern auch Cleverness. Kleine Fehler in der Verteidigung, wie in der 34. Minute, waren keineswegs förderlich. Erneut war es #14 Tjas Lesnicar der seiner Mannschaft erfolgreich ein Tor verschaffte. Die Linzer aber weiterhin unermündlich im Kampf um die Tore. Belohnen durften sie sich dafür in der 37. Minute wo #59 Mikael Saha nach Zuspiel von #41 Maximilian Theirich zum Anschlusstreffer ansetzte und traf. Mit 2:3 ging’s in die Pause.

Schlussdrittel

Bei einem Stand von 2:3 waren nun die wohl spannendsten 20 Minuten dieses Spiels angelaufen. Unser #22 Alexander Moser war nach einem geblockten Schluss leider nicht mehr aus der Pause zurückgekehrt. Die Linzer weiterhin mit vollem Einsatz im Spiel, ließen alles am Eis. In der 49. Minute dann der Befreiungsschlag durch #23 Patrick Söllinger der nach Zuspiel von #10 Marc-André Dorion und #20 Kilian Rappold zum 3:3 einnetzte. Doch leider konnte Jesenice in 53. Minute durch #9 Zan Jezovsek erneut in Führung gehen. Aus der Sicht der Linzer war es ein sehr unglückliches Tor. Die Jungs legten sich abermals ins Zeug und gaben nicht auf. Zu einem Ausgleichstreffer kam es aber leider nicht mehr. Ein Empty-Net-Goal 25 Sekunden vor der Sirene besiegelte den Endstand von 3:5.

Stimmen nach dem Spiel

Head Coach Matej Hocevar zum Spiel
Es war ein Spiel mit viel Herz. Beide Teams haben extrem physisch, sehr schnell gespielt und auch gepunktet. Wir hatten einen guten Start und auch das erste Tor geschossen. Danach hatten wir gleich einen Breakaway mit der Chance auf ein zweites, haben aber nicht getroffen. Und das ist etwas, was uns sehr zu schaffen macht. Einerseits tun wir uns schwer Tore zu schießen und dann wiederum gehen die Pucks einfach rein. Aber wir kämpfen uns da durch und ich bin sehr stolz darauf, wie das Team im dritten Drittel reagiert hat. Wir hatten ein Momentum, haben es genutzt und ein Tor geschossen. Ich bin super stolz auf die Mannschaft wie sie heute Abend gespielt hat.
Statement des Torschützen #78 Sebastian Wilding zum Spiel
Es war richtig schade. Wir waren wieder da im dritten Drittel, es war ausgeglichen und offen. Wir haben sogar das Momentum gehabt. Wir hatten auch im Power Play die Chancen gehabt, aber dann gleich danach ein saudummes Gegentor bekommen, das uns ein wenig das Genick gebrochen hat. Wir haben weitergekämpft, aber es war halt schwerer, wenn man wieder einem Tor nachrennen muss, als wenn's ausgeglichen ist.