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Eine lehrreiche Niederlage Steel Wings LINZ AG - Rittner Buam SkyAlps 1:8 (1:2, 0:2, 0:4)

Im ersten der beiden Heimspiele ging’s gegen die Rittner Buam aus Südtirol. Manchmal braucht’s genau solche Spiele, um Neues zu lernen!

Aufstellung

Oschgan (Reder); L. Liesch „A“-Brikmanis; Söllingeer-Dorion „C“; Necesany-Tialler; Pirklbauer-Aigner; Persson-Saha-Grasser; Wilding-T. Sticha-Maurer; Feldbaumer-Haiböck-D.Stöttner; Mosaad „A“-Koller.

Torschützen

1:0 03:59 #23 Patrick Söllinger
1:1 14:17 #74 Max Coatta (Spinell/Kostner)
1:2 16:02 #15 Julian Kostner (Szypula/Insam)
1:3 23:01 #74 Max Coatta (Amorosa/Szypula), PP
1:4 27:46 #94 Ethan Szypula (Lobis)
1:5 42:53 #93 Ethan Szypula
1:6 43:50 #91 Kevin Fink (Coatta/Amorosa)
1:7 44:21 #92 Adam Giacomuzzi (Kostner)
1:8 46:29 #94 Ethan Szypula (Fink)

Die Linzer starteten schonmal mit gutem Forechecking und wenn es erforderlich war mit schneller und guten D-Zone-Arbeit. Während das Spiel in den ersten 3 Minuten noch sehr ausgeglichen war, waren es dennoch die Linzer die etwas mehr die Nase vorne hatten und einer ganz besonders. #23 Patrick Söllinger war es, der im Alleingang in Minute 4 den Führungstreffer zum 1:0 für Linz erzielte. Nun hatten die Linzer so richtig Blut geleckt und kreierten eine Torchance nach der anderen. Zwischenzeitlich war auch wieder der Linzer Kapitän #10 Marc-André Dorion aufs Eis zurückgekehrt, der zuvor nach einem regelkonformen Zusammenstoß gestützt vom Eis geleitet werden musste. Leider konnte ein Power Play von Linz in der 12. Minute nicht verwertet werden. Hingegen taten dies die Rittner regulär und das gleich zweimal. In 15. und 17. Spielminute landeten die Topscorer ihrer Mannschaft #74 Max Coatta und #15 Julian Kostner den Ausgleichs- und Führungstreffer zum 1:2.

Ins zweite Drittel ging’s zwar sehr rasant, ein schneller Ausgleichstreffer wahr wohl Ziel, jedoch eine Strafe für Linz wurde es. Die Gäste nutzten die Chance und bauten ihre Führung zum 1:3 durch #74 Max Coatta aus. Die Rittner ließen auch in den weiteren Spielminuten ihre Klasse erkennen. In der 28. Minute bewiesen sie ihre Qualität erneut, als #94 Ethan Szypula mit einem Schuss ins obere Eck zum 1:4 traf. Die Linzer arbeiteten weiter gut am Eis und drangen auch immer wieder ins Angriffsdrittel vor, jedoch nicht zwingend gefährlich. Mit 1:4 ging’s in die Pause.

Das letzte Drittel dominierten von Beginn an die Rittner Buam. Mit ihrem 5. Tor in der 43. Minute durch #94 Ethan Szypula erfolgte auch ein Torhüterwechsel auf Seite der Linzer. #45 Martin Reder war nun der neue Goalie im Linzer Tor. Wenn man im ersten und zweiten Drittel noch von Elan und Spritzigkeit bei den Linzern sprechen konnte, war davon nicht mehr ganz so viel zu sehen. Die Mannschaft gab zwar nicht auf, jedoch die letzte Entschlossenheit schien von Tor zu Tor zu schwinden. In Minute 45 und 47 ereilten die Linzer zwei weitere Gegentore, #92 Adam Giacomuzzi und #94 Ethan Szypula, letzter bereits zum dritten Mal, waren dafür verantwortlich. Am Ende gab es noch eine Strafe 2+2 für Linz und eine Rittner Mannschaft die bei einem Spielstand von 1:8 den Tormann zog. Ein weiteres Tor fiel nicht mehr und so ging diese Begegnung mit einer lehrreichen Niederlage für Linz zu Ende.

Head Coach Matej Hocevar zum heutigen Spiel

Wir hatten ein frühes Tor im ersten Drittel und konnten in Führung gehen. Die ersten paar Minuten waren ok und dann hatten wir in diesem Drittel eine weitere Chance auf das zweite Tor, was uns aber nicht gelang. An diesem Tag war es einfach nicht genug. Vom zweiten Drittel an waren sie besser, Sie waren stärker am Puck, sie wollten mehr und sie verdienten diese drei Punkte.
Ich habe dem Team gesagt, dass das nicht das Ende der Welt ist. Klar, es ist immer schön, wenn man ein Spiel gewinnt, aber jetzt werden wir sehen, wie stark unser Charakter und Wille ist. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Jungs am Samstag zurückschlagen werden.