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Black Wings verspielen deutliche Start-Führung

Die Steinbach Black Wings Linz unterliegen auch beim zweiten Auswärtsauftritt. Bei den Vienna Capitals erspielten sich Brian Lebler und Co. eine klare 4:1-Führung im Anfangsdrittel, mussten diese jedoch hergeben. Der Turnaround in eine, hitzigen Schlussdrittel blieb aus.

Vienna Capitals – Steinbach Black Wings Linz 7:6 (1:4, 4:1, 2:1)

Torschützen: 0:1 Graham Knott (4. Min), 1:1 Simon Bourque (6. Min/PP), 1:2 Brian Lebler (9. Minute/PP), 1:3 Brian Lebler (17. Min), 1:4 Patrick Söllinger (19. Min), 2:4 Mitch Hults (22. Min), 3:4 Carter Souch (31. Min), 3:5 Shawn St-Amant (32. Min/PP), 4:5 Leon Wallner (35. Min), 5:5 Benjamin Lanzinger (37. Min), 6:5 Marco Richter (42. Min), 7:5 Armin Preiser (49. Min), 7:6 Travis Barron (59. Min)

Am Freitagabend waren die Steinbach Black Wings zum zweiten Mal in dieser Saison auf fremdem Eis im Einsatz. Gegen die Vienna Capitals kehrten Luka Maver und Ryan MacKinnon ins Line-up der Oberösterreicher zurück. Rasmus Tirronen hütete wie gewohnt das Tor der Linzer.

Die Hausherren machten sich von Beginn an durch starkes Forechecking bemerkbar, dennoch verbuchten die Linzer die erste Torchance. Travis Barron kam auf der linken Seite frei zum Abschluss, seinem Schuss fehlte jedoch etwas Tempo, und Evan Cowley konnte ohne Probleme abwehren. Wenig später durften die Gäste erstmals jubeln: Graham Knott traf nach gutem Zuspiel von Emil Romig ins linke Eck zur 1:0-Führung für die Linzer (4. Minute). Die Hauptstädter ließen sich davon aber nicht lange beirren und suchten ihrerseits den Weg nach vorne. Durch eine Zwei-Minuten-Strafe gegen Andi Kristler wegen Beinstellens kamen die Caps zu ihrer ersten Überzahlsituation. Die erste Großchance hatten jedoch erneut die Stahlstädter: Shawn St-Amant eroberte den Puck und zog gemeinsam mit Patrick Söllinger Richtung Tor. Der letzte Pass von Söllinger verfehlte St-Amant jedoch um wenige Zentimeter. Kurz darauf nutzten die Wiener ihr erstes Powerplay doch noch: Simon Bourque zog von der blauen Linie ab und traf ins lange Eck zum 1:1-Ausgleich (6. Minute).

Wenig später kamen auch die Gäste zu ihrem ersten Powerplay, als Erik Kirschläger für zwei Minuten pausieren musste. Brian Lebler fackelte nicht lange und verwandelte von der rechten Seite zur erneuten Führung für die Stahlstädter (9. Minute). In der 11. Minute dann die nächste Schrecksekunde für die Oberösterreicher: Niklas Würschl wollte einen Schussversuch abwehren, lenkte das Spielgerät jedoch in Richtung eigenes Tor. Tirronen konnte die Scheibe kurz vor der Linie abfangen und so das zweite Gegentor verhindern. Nach ihrem Führungstreffer übernahmen die Linzer über weite Strecken das Kommando. Brian Lebler versuchte es mit einem Schuss ins lange Eck, doch Cowley parierte im letzten Moment mit dem Schienbeinschoner. Auch den Nachschuss von Logan Roe lenkte der Caps-Goalie über die Querlatte. In dieser starken Druckphase der Linzer dann ein Schreckmoment: Luis Lindner blieb reglos auf dem Eis liegen und musste wenig später von Sanitätern in die Kabine begleitet werden. Die Linzer wirkten danach für kurze Zeit unkonzentriert, was die Hausherren sofort zu einem gefährlichen Angriff nutzten. Carter Souch tauchte auf der linken Seite völlig frei vor Tirronen auf, doch der Finne zeichnete sich abermals mit einer herausragenden Parade aus. Im Anschluss übernahmen die Oberösterreicher wieder das Kommando: Brian Lebler startete die nächste Offensivaktion, zog ab, und ein Wiener Verteidiger fälschte den Puck unhaltbar über die Schulter seines Goalies zum 3:1 ab (17. Minute). Die Linzer waren nach der ausgeglichenen Anfangsphase die klar bessere Mannschaft und belohnten sich noch vor der ersten Drittelpause mit dem vierten Treffer. Patrick Söllinger zog von der linken Seite ab und verwandelte ins kurze Eck zur 4:1-Führung (19. Minute).

Linzer verspielen Führung

Auch im zweiten Drittel agierten die Linzer von Beginn an spielbestimmend. Emil Romig legte nach links auf Graham Knott ab, der den Puck jedoch nicht rechtzeitig kontrollieren konnte und somit nicht zum Abschluss kam. Stattdessen starteten die Capitals ihren ersten Angriff: Mitch Hults zog von der rechten Seite mit voller Wucht ab und beförderte das Spielgerät hinter Rasmus Tirronen ins lange Eck zum 2:4 aus Sicht der Hausherren in die Maschen (22. Minute). Der Treffer schien den Wienern neues Feuer zu verleihen. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten, doch beiden Teams fehlte in dieser Phase die letzte Durchschlagskraft. Ryan MacKinnon probierte es mit einem Distanzschuss, den Evan Cowley sicher parierte. Kurz darauf kam Niklas Würschl von der rechten Seite zum Abschluss. Sein Schuss prallte von Cowley ab und landete direkt vor den Füßen von Stefan Gaffal, der jedoch nicht schnell genug reagieren konnte, um den Puck ins Tor zu drücken. Wenig später machten es die Hausherren besser: Carter Souch netzte zum 3:4-Anschlusstreffer ein (31. Minute). In ihrer besten Phase schwächten sich die Capitals allerdings selbst als Zane Franklin auf die Strafbank musste. Die Oberösterreicher nutzten auch ihr zweites Powerplay des Abends eiskalt: Shawn St-Amant kam vor dem Tor an die Scheibe und stellte auf 3:5 (32. Minute). Kurz darauf kassierten die Stahlstädter die nächste Strafe. In Unterzahl hatten Luka Maver und Henrik Neubauer die Chance auf einen Shorthander, scheiterten aber an Cowley. Besser machten es die Wiener im Gegenzug als Leon Wallner im Powerplay auf 4:5 verkürzte (35. Minute). Die Linzer machten sich das Leben weiter selbst schwer, als sie erneut eine Zwei-Minuten-Strafe kassierten. Auch dieses Powerplay nutzten die Capitals aus und Benjamin Lanzinger traf von der rechten Seite zum 5:5-Ausgleich (37. Minute). Kurz vor der zweiten Pause wollten die Oberösterreicher zurückschlagen: Patrick Söllinger zog von der blauen Linie ab, der Puck prallte von Cowley ab, ging an ihm vorbei und blieb schließlich auf der Torlinie liegen. Nach einer Strafe gegen Mitch Hults fanden die Stahlstädter auch in Überzahl kein Mittel, um Evan Cowley zu überwinden. So kämpften sich die Hausherren zurück in die Partie, und mit einem 5:5-Unentschieden ging es in die Kabinen.

Caps kämpfen sich zum Sieg

Die Caps kamen mit viel Schwung aus der Kabine und starteten direkt den ersten Angriff, den Rasmus Tirronen zunächst noch vereiteln konnte. Wenig später war der Linzer Goalie jedoch chancenlos: Marco Richter lief allein auf ihn zu und verwandelte mit einem Haken zur 6:5-Führung für die Hausherren (42. Minute). Kurz darauf bot sich den Linzern die nächste Powerplay-Möglichkeit, doch erneut waren es die Capitals, die zu gefährlichen Chancen kamen. Tirronen reagierte zweimal glänzend und verhinderte einen weiteren Gegentreffer. Die Wiener stellten die Räume geschickt zu, wodurch die Linzer große Mühe hatten, ihre Pässe sauber zu spielen. Dann kam auch noch Pech dazu: Nach viel Hin und Her vor dem Tor landete der Puck schließlich hinter Tirronen im Netz – 7:5 für die Capitals (49. Minute). In der Folge kochten die Emotionen hoch: Zunächst mussten Luka Maver und Nelson Nogier wegen übertriebener Härte auf die Strafbank, wenig später folgten ihnen Travis Barron und Marco Richter. Kurz darauf erhielt auch Cole Hults eine Strafe wegen Beinstellens. Doch auch in diesem Überzahlspiel fanden die Linzer keinen Weg durch die kompakte Verteidigung der Hauptstädter. Zwei Minuten vor Schluss setzte Head Coach Philipp Lukas alles auf eine Karte, nahm Tirronen vom Eis und brachte einen zusätzlichen Feldspieler. Dieser Schachzug zahlte sich sofort aus: Travis Barron verkürzte auf 6:7 aus Sicht der Linzer (58. Minute). Trotz aller Bemühungen blieb es jedoch beim knappen Rückstand und die Vienna Capitals entschieden das Torspektakel mit 7:6 für sich.

Am Freitag, den 26.09. kehren die Steinbach Black Wings dann auf heimisches Eis zurück und treffen im Kampf um die nächsten Punkte auf den VSV. Tickets dafür sind online unter tickets.blackwings.at und an der Abendkasse erhältlich.