Nach zwei Wochen kehrten die Steinbach Black Wings wieder auf heimisches Eis zurück. Am Freitagabend trafen die Linzer nach zwei Auswärtsspielen zu Hause auf den VSV. Wie schon in den vergangenen Partien konnte Head Coach Philipp Lukas auch diesmal nicht auf sein komplettes Line-up zurückgreifen. Luis Lindner, der sich im Spiel gegen Wien verletzte, musste weiterhin pausieren. Auch Ken Ograjensek fehlte aufgrund einer Unterkörperverletzung, und Greg Moro fiel kurzfristig krankheitsbedingt aus. Aufs Eis geführt wurden die Hausherren diesmal von Schlussmann Thomas Höneckl.
Nach knapp eineinhalb Minuten setzte Logan Roe den ersten Warnschuss ab. Sein Versuch ins lange Eck ging jedoch nur um wenige Zentimeter am Tor vorbei. Im Gegenzug prüfte Guus van Nes den Linzer Goalie zwei Minuten später gleich zweimal, doch Höneckl blieb souverän und lenkte die Scheibe jeweils rechtzeitig ab. In der 4. Minute brachte Luka Maver den Puck über die neutrale Zone nach vorne, verlor ihn aber in einem Zweikampf mit zwei Verteidigern. Zwei Minuten später machte Christoph Tialler auf sich aufmerksam: Dem Verteidiger gelang es, die Scheibe ins Angriffsdrittel zu tragen und kurzzeitig zu Brian Lebler abzulegen. Der Kapitän fackelte nicht lange und zog ab, doch Gäste-Torhüter Joe Cannata parierte rechtzeitig mit dem Schienbeinschoner und verhinderte den Führungstreffer der Oberösterreicher. In der 8. Minute schlugen die Gäste zu: Nach einem Assist von Alexander Rauchenwald fand der erst 16-jährige Paul Sintschnig eine Lücke und stellte auf 0:1. Nur drei Minuten später hatte der Youngster erneut eine große Chance, doch Gerd Kragl und Thomas Höneckl verhinderten gemeinsam einen weiteren Treffer. Kurz darauf bot sich den Hausherren wieder eine gute Möglichkeit. Jonathan Oschgan brachte die Scheibe vors Tor, wo Luka Maver von der rechten Seite nachstocherte. Doch Cannata behielt die Übersicht und begrub den Puck unter sich. Wenige Augenblicke vor der ersten Pause erhöhten die Villacher schließlich auf 0:2. Nach einem Pass gelangten die Kärntner zurück in den Slot, wo kein Linzer Verteidiger zur Stelle war. Steven Strong nutzte die Gelegenheit und traf über die Fanghand von Höneckl ins Netz (19. Minute). Kurz später verabschiedeten sich die Linzer mit dem Rückstand in die erste Pause der Partie.