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Saisonaus für Black Wings

Die diesjährige Saison der Steinbach Black Wings endet in den Pre-Playoffs gegen Villach. Die Stahlstädter gehen zwar durch einen Treffer von Luka Maver in Führung, kassieren jedoch zu leicht die Gegentreffer und müssen sich am Ende mit 1:5 geschlagen geben.

Steinbach Black Wings Linz – EC iDM Wärmepumpen VSV 1:5 (1:1, 0:2, 0:2)

Torschützen: 1:0 Luka Maver (7. Min), 1:1 Joel Teasdale (8. Min), 1:2 Brett Budgell (34. Min), 1:3 Elias Wallenta (37. Min), 1:4 Joel Teasdale (49. Min), 1:5 Adam Helewka (58. Min/EN)

Zuschauer: 3.847

Am Freitagabend standen die Stahlstädter mit dem Rücken zur Wand. Im zweiten Spiel der Best-of-three-Serie mussten die Oberösterreicher einen Sieg einfahren, um die Serie zu verlängern. Im bisher wichtigsten Spiel der Saison führte Rasmus Tirronen seine Mannschaft wie gewohnt auf das Eis. Die Gäste aus Kärnten starteten deutlich besser in die Partie als die Hausherren. Philipp Lindner zog von der Blauen ab, sein Schuss geriet jedoch zu zentral, weshalb Tirronen keine Probleme hatte. Auf Seiten der Oberösterreicher verzeichnete Henrik Neubauer den ersten Abschluss. Der Stürmer tankte sich gut durch die Verteidigung der Adler, zog selbst ab, verfehlte den Kasten jedoch um wenige Zentimeter. Für die Villacher gab Thomas Vallant den nächsten Torschuss ab, den Tirronen jedoch an seinem Pfosten vorbei lenken konnte. Die Adler hatten in den ersten Minuten deutlich mehr von der Partie, während sich die Linzer schwer taten, sich in der Offensivzone zu behaupten. Dylan MacPherson feuerte von der linken Seite ab, traf bei seinem Versuch aber nur das Außennetz. Auf der anderen Seite versuchte Ken Ograjensek für Gefahr zu sorgen, als er allein vor Cannata auftauchte. Der Schlussmann der Villacher konnte den zu zentralen Schuss auf seinen Kasten jedoch problemlos abwehren. Die Hausherren fanden nun immer besser ins Spiel und setzten offensiv immer wieder gute Akzente. Graham Knott legte auf die rechte Seite zu Shawn St-Amant ab, der wiederum Ken Ograjensek am linken Pfosten bediente, der sein Ziel um wenige Zentimeter verfehlte. Henrik Neubauer zog wenig später nach Bulligewinn direkt ab, jedoch nicht platziert genug. In weiterer Folge kam Nick Hutchison von der rechten Seite zu einem gefährlichen Abschluss, doch Tirronen war zur Stelle und verhinderte Schlimmeres.

Kurz darauf folgte der Führungstreffer für die Oberösterreicher: Luka Maver setzte sich stark alleine gegen zwei Verteidiger durch und verwandelte eiskalt zur 1:0-Führung für die Linzer (7. Minute). Die Antwort der Gäste ließ allerdings nicht lange auf sich warten. Nach einem Scheibenverlust der Linzer in der eigenen Defensivzone spielten die Adler die Situation sehenswert aus: Adam Helewka bediente Joel Teasdale, der zum 1:1-Ausgleich für die Adler einschob. Auch danach blieb das Spiel temporeich. Henrik Neubauer versuchte es von der rechten Seite, während Greg Moro danach mit einem Abschluss aus zentraler Position gefährlich wurde. Eine weitere gute Möglichkeit hatten die Linzer, als Ken Ograjenšek auf Shawn St-Amant spielte, der den Puck jedoch nicht an Michael Cannata vorbeibrachte. Auf der anderen Seite wurde es noch einmal brenzlig: John Hughes lauerte alleine am langen Pfosten, kam aber zum Glück für die Linzer nicht rechtzeitig an die Scheibe. Kurz darauf zielte erneut Brett Helewka von der rechten Seite auf das Kreuzeck, setzte den Versuch jedoch etwas zu hoch an. Mit einem 1:1 ging es nach einem intensiven ersten Drittel in die Kabinen.

Villach mit dem schnellen Doppelpack

Zu Beginn des zweiten Abschnitts kamen die Linzer in Form von Emilio Romig zu einer großen Torchance. Der Stürmer machte sich im Breakaway auf und davon, entschied sich selbst abzuschließen, Joe Cannata fing die Scheibe jedoch sicher mit seinem Fanghandschuh aus der Luft. Sofort ging es wieder vor das Tor von Rasmus Tirronen, wo John Hughes von links abzog, jedoch nur Patrick Söllinger traf. Wenig später war es der Torschütze zum 1:0, Luka Maver, der die nächste Großchance verzeichnete. Der Center zog von links ab, platzierte seinen Schuss jedoch zu hoch. Im nächsten Shift war es Graham Knott, der sich auf der rechten Seite mit viel Tempo bis zum Tor vorarbeitete. Der Kanadier legte in die Mitte zu Ograjensek ab, der die Scheibe zu Yohann Auvitu durchließ. Der Abschluss des Verteidigers geriet jedoch zu zentral, um für Gefahr zu sorgen. Kurz darauf war es Auvitu, der in der eigenen Defensivzone die Scheibe verlor. Brett Budgell schnappte sich die Scheibe kurz vor Rasmus Tirronen, der den Fehler seines Vordermannes mit einer starken Parade ausbügelte. In der 29. Minute fiel die erste Strafe der Partie, als Philipp Lindner wegen Beinstellens für zwei Minuten pausieren musste. In Überzahl fanden die Linzer nicht in ihre Formation und die Adler konnten sich immer wieder befreien. Die einzige nennenswerte Torchance hatte Graham Knott, der den Coast-to-Coast-Versuch wagte, seinen Abschluss wehrte Cannata jedoch mit seinem Schoner ab. Wieder vollzählig machten die Villacher sofort wieder Druck. Joel Teasdale setzte sich auf der linken Seite gegen Logan Roe durch und brachte die Scheibe zu Brett Budgell, der ohne Probleme auf 2:1 für die Adler stellte (34. Minute). Die Linzer versuchten direkt nachzulegen, Travis Barron fand in Cannata jedoch abermals seinen Meister. Stattdessen schlugen die Gäste wieder zu: Felix Maxa bediente mit guter Übersicht Elias Wallenta, der am langen Pfosten lauerte und auf 3:1 aus Sicht der Kärntner stellte (37. Minute). Die Stahlstädter gingen somit mit einem Zwei-Tore-Rückstand in die zweite Pause und waren im letzten Abschnitt noch einmal richtig gefordert.

Adler machen den Deckel drauf

Im alles entscheidenden Drittel erwischten abermals die Gäste den besseren Start und übten direkt Druck auf den Kasten von Tirronen aus. Die Oberösterreicher versuchten mit Abschlüssen von Shawn St-Amant und Emilio Romig den Anschlusstreffer zu erzielen, Joe Cannata parierte jedoch einen Schuss nach dem anderen. In der 49. Minute fanden die Adler nochmal zu Erfolg. Joel Teasdale setzte sich auf der rechten Seite gut durch und verwandelte perfekt, über die Schulter von Rasmus Tirronen, zum 4:1 für die Villacher. Sieben Minuten vor dem Ende setzte Head Coach Philipp Lukas alles auf eine Karte und nahm Rasmus Tirronen für einen zusätzlichen Feldspieler vom Eis. Aber auch mit einem Mann mehr wollte die Scheibe einfach nicht ins Tor stattdessen setzte Adam Helewka mit dem empty net Treffer noch einen drauf und besiegelte den 5:1 Endstand (58. Minute). Somit endete die diesjährige Saison der Steinbach Black Wings in den Pre-Playoffs.