Am Freitagabend standen die Stahlstädter mit dem Rücken zur Wand. Im zweiten Spiel der Best-of-three-Serie mussten die Oberösterreicher einen Sieg einfahren, um die Serie zu verlängern. Im bisher wichtigsten Spiel der Saison führte Rasmus Tirronen seine Mannschaft wie gewohnt auf das Eis. Die Gäste aus Kärnten starteten deutlich besser in die Partie als die Hausherren. Philipp Lindner zog von der Blauen ab, sein Schuss geriet jedoch zu zentral, weshalb Tirronen keine Probleme hatte. Auf Seiten der Oberösterreicher verzeichnete Henrik Neubauer den ersten Abschluss. Der Stürmer tankte sich gut durch die Verteidigung der Adler, zog selbst ab, verfehlte den Kasten jedoch um wenige Zentimeter. Für die Villacher gab Thomas Vallant den nächsten Torschuss ab, den Tirronen jedoch an seinem Pfosten vorbei lenken konnte. Die Adler hatten in den ersten Minuten deutlich mehr von der Partie, während sich die Linzer schwer taten, sich in der Offensivzone zu behaupten. Dylan MacPherson feuerte von der linken Seite ab, traf bei seinem Versuch aber nur das Außennetz. Auf der anderen Seite versuchte Ken Ograjensek für Gefahr zu sorgen, als er allein vor Cannata auftauchte. Der Schlussmann der Villacher konnte den zu zentralen Schuss auf seinen Kasten jedoch problemlos abwehren. Die Hausherren fanden nun immer besser ins Spiel und setzten offensiv immer wieder gute Akzente. Graham Knott legte auf die rechte Seite zu Shawn St-Amant ab, der wiederum Ken Ograjensek am linken Pfosten bediente, der sein Ziel um wenige Zentimeter verfehlte. Henrik Neubauer zog wenig später nach Bulligewinn direkt ab, jedoch nicht platziert genug. In weiterer Folge kam Nick Hutchison von der rechten Seite zu einem gefährlichen Abschluss, doch Tirronen war zur Stelle und verhinderte Schlimmeres.
Kurz darauf folgte der Führungstreffer für die Oberösterreicher: Luka Maver setzte sich stark alleine gegen zwei Verteidiger durch und verwandelte eiskalt zur 1:0-Führung für die Linzer (7. Minute). Die Antwort der Gäste ließ allerdings nicht lange auf sich warten. Nach einem Scheibenverlust der Linzer in der eigenen Defensivzone spielten die Adler die Situation sehenswert aus: Adam Helewka bediente Joel Teasdale, der zum 1:1-Ausgleich für die Adler einschob. Auch danach blieb das Spiel temporeich. Henrik Neubauer versuchte es von der rechten Seite, während Greg Moro danach mit einem Abschluss aus zentraler Position gefährlich wurde. Eine weitere gute Möglichkeit hatten die Linzer, als Ken Ograjenšek auf Shawn St-Amant spielte, der den Puck jedoch nicht an Michael Cannata vorbeibrachte. Auf der anderen Seite wurde es noch einmal brenzlig: John Hughes lauerte alleine am langen Pfosten, kam aber zum Glück für die Linzer nicht rechtzeitig an die Scheibe. Kurz darauf zielte erneut Brett Helewka von der rechten Seite auf das Kreuzeck, setzte den Versuch jedoch etwas zu hoch an. Mit einem 1:1 ging es nach einem intensiven ersten Drittel in die Kabinen.