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Black Wings kämpfen Pustertal nieder

Die Steinbach Black Wings Linz können das letzte von drei Heimspielen in dieser Woche mit einem 3:2 für sich entscheiden. Über weite Strecken dominieren die Linzer am Eis und können eine Führung herausspielen. Zum Schluss werden die Wölfe noch einmal gefährlich, können den Ausgleich aber nicht mehr erzielen.

Steinbach Black Wings Linz – HC Pustertal Wölfe 3:2 (2:0, 1:1, 0:1)

Torschützen: 1:0 Stefan Gaffal (1. Min), 2:0 Travis Barron (3. Min), 2:1 Tommy Purdeller (22. Min), 3:1 Paul Eder (25. Min), 3:2 Alan Lobis (55. Min)

Zuschauer: 3.803

Nicht einmal 24 Stunden nach dem Heimspiel gegen die Pioneers aus Vorarlberg stieg am Samstagabend in der Linz AG Eisarena das dritte Heimspiel der Woche. Am Nikolaustag forderten die Oberösterreicher die Wölfe aus dem Pustertal. Statt Shawn St-Amant, der am Tag zuvor verletzungsbedingt früher das Eis verlassen hatte, rückte Tim Geifes ins Line-up der Stahlstädter zurück. Aufs Eis geführt wurden die Starting Six von Schlussmann Rasmus Tirronen. Knapp zwei Minuten waren im ersten Abschnitt gespielt und für die Linzer Fans gab es schon Grund zu jubeln. Nach einem guten Zuspiel von Julian Pusnik auf der linken Seite bugsierte Stefan Gaffal den Puck zum 1:0 in den Kasten der Gäste (1. Minute). Die Energie am Eis war von Beginn an zu spüren und nur eine Minute später gab es die erste Strafe für die Wölfe. Nach einem Crosscheck gegen Graham Knott musste Jonathon Blum für zwei Minuten in die Kühlbox. Das nutzten die Hausherren sofort aus und nur wenige Sekunden später erhöhte Travis Barron die Führung. Nachdem Brian Lebler die Scheibe an Graham Knott weitergegeben hatte, schloss dieser auf Edward Pasquale ab, doch dieser konnte abfälschen. Travis Barron nutzte die Gelegenheit und brachte den Rebound hinter Pasquale ins kurze Eck (3. Minute). In der fünften Minute ergab sich die erste Chance für Pustertal. Die dritte Linie eroberte das Gerät in der neutralen Zone und kämpfte sich ins Offensivdrittel. Dort versuchte Rok Ticar sein Glück, musste sich in dieser Aktion jedoch gegen den Schlussmann der Oberösterreicher geschlagen geben. Kurz darauf machte die vierte Linie der Hausherren auf sich aufmerksam, als Aljaz Predan nach dem Zuspiel von Tim Geifes ins rechte Kreuzeck abfeuerte. Der Goalie der Stahlstädter war jedoch zur Stelle und konnte den Treffer rechtzeitig verhindern. Zur Halbzeit des ersten Drittels wurde es vor dem Gehäuse von Tirronen gefährlich. Daniel Glira und Alexander Ierullo fuhren alleine auf den Torhüter zu, der den Puck aber mit seinem Schienbeinschoner abfälschen konnte. Kurz darauf war Cole Bardreau drauf und dran, den ersten Treffer für die Gäste zu erzielen. Wieder konnte Tirronen den Schuss blocken. In der elften Minute erwischte es die Hausherren mit der ersten Strafe, als Julian Pusnik aufgrund übertriebener Härte aussetzen musste. Die Linzer leisteten jedoch gute Arbeit und konnte die zwei Minuten ohne Gegentreffer überstehen. Drei Minuten später wurde es brenzlig im Drittel der Stahlstädter. Die Defensive verlor die Scheibe an die Wölfe, woraufhin diese sofort kehrtmachten und auf Tirronen abfeuerten. Trotz eines Nachstocherns behielt der Schlussmann die Oberhand. Knapp eine Minute darauf fiel beinahe der dritte Treffer für die Gastgeber. Emilio Romig gewann die Scheibe in einem Zweikampf und feuerte sofort auf Pasquale ab. Dieser witterte die Gefahr und parierte. Eine Minute später verabschiedeten sich die Linzer mit der 2:0-Führung in die erste Pause des Abends.

Strafenreicher Mittelabschnitt

Nach einer Minute im Mittelabschnitt gab es beinahe erneut Grund zum Jubeln in der Linz AG Eisarena. Nach dem Zuspiel von Luis Lindner schloss Henrik Neubauer ins lange Eck ab, doch sein Schuss wurde von Pasquale abgewehrt. Nur kurz später schrieben die Gäste erstmals an. Vor Tirronens Kasten wurde es hektisch, und Tommy Purdeller fand die passende Lücke, in die er zum 1:2 einnetzte (22. Minute). Zwei Minuten später wendete sich das Blatt, als Travis Barron an die Scheibe kam. Er spielte geschickt zu Paul Eder, der eine Sekunde später sein erstes Bundesligator erzielte. Mit dem Abschluss ins rechte Kreuzeck erhöhte er auf 3:1 für die Stahlstädter (24. Minute). Es dauerte nicht lange, und die Hausherren gingen in ihr nächstes Unterzahlspiel. Dieses Mal musste Logan Roe aufgrund eines Haltens in die Kühlbox. Auch aus diesem Powerplay konnte Pustertal kein Kapital schlagen. Zurück im Fünf-gegen-Fünf ergab sich für die Wölfe jedoch die nächste Gelegenheit. Austin Osmanski erhielt ein gutes Zuspiel von Ivan Deluca und kämpfte sich nach vorne durch. Von der linken Seite prüfte er den Linzer Goalie im linken Eck, doch Tirronen hielt dagegen. In der 31. Minute schwächten sich die Gäste mit einer weiteren Strafe selbst. Rok Ticar musste aufgrund eines Bandenchecks gegen Luis Lindner für zwei Minuten auf die Strafbank. Kurz darauf gesellte sich Alexander Ierullo dazu, der aufgrund eines Fights aussetzen musste. Auch Julian Pusnik, der an diesem Fight ebenfalls beteiligt war, erhielt zwei Minuten wegen übertriebener Härte. Dieses Powerplay konnten die Stahlstädter jedoch nicht in Zählbares umwandeln und die zwei Minuten verstrichen ohne Treffer. Kaum waren die Strafen abgesessen, folgten bereits die nächsten. Der Torschütze zum 3:1, Paul Eder, musste in der 36. Minute wegen eines Stockschlags in die Kühlbox. Auch aufseiten der Wölfe musste Rok Ticar wegen eines Stockschlags zwei Minuten pausieren. Drei Minuten vor der zweiten Pause erspielten sich die Linzer die nächste gute Gelegenheit. Logan Roe brachte die Scheibe ins Angriffsdrittel und feuerte auf den Kasten, traf jedoch nur die Stange. Wenig später verabschiedeten sich beide Mannschaften in den zweiten Kabinengang des Abends.

Linzer sichern sich drei weitere Punkte

Auch im letzten Spielabschnitt wurden die Strafen nicht weniger. In der 43. Minute traf es Cole Bardreau, der nach einem Crosscheck gegen Graham Knott in die Kühlbox geschickt wurde. Im Powerplay der Stahlstädter ergaben sich gute Chancen für das Special Team von Head Coach Philipp Lukas. Andreas Kristler und Sean Collins platzierten sich vor dem Gehäuse der Wölfe und schlossen darauf ab, doch wieder war Pasquale an seinem Posten. In der 51. Minute ergab sich die nächste Chance für die Gäste. Matthias Mantinger feuerte die Scheibe von der blauen Linie ab, und diese ging zwischen den Linzer Verteidigern hindurch. Rasmus Tirronen behielt den Überblick und konnte die Scheibe unter seinem Handschuh sichern. In den darauffolgenden Minuten belagerten die Wölfe das Gehäuse der Hausherren und erspielten sich einige gute Chancen. Nachdem mit Ryan MacKinnon auch in dieser Partie ein Spieler verletzungsbedingt das Eis verließ, erzielten die Pustertaler ihr zweites Tor. Nach einem guten Pass von Rok Ticar brachte Alan Lobis die Scheibe auf der rechten Seite hinter Tirronen ins Tor und stellte damit auf 2:3 (54. Minute). Wenige Minuten vor dem Ende schworen sich die Wölfe bei einem Time-out noch einmal ein. Daraufhin schienen sie kurzzeitig ordentlich Energie zu tanken, denn sie machten großen Druck auf die Oberösterreicher. Auch diese nahmen sich ein letztes Time-out, bevor die letzte Minute anbrach. Eine Minute später ertönte die Schlusssirene und die Oberösterreicher konnten sich mit dem 3:2 drei weitere Punkte in dieser Woche sichern.

Nach der anstehenden Länderspielpause geht es für die Black Wings am 17. Dezember wieder weiter. Dabei treffen sie im Auswärtsspiel auf Bozen. Nur zwei Tage später steigt auf heimischem Eis das Schlagerspiel gegen den amtierenden Meister. Tickets für das Heimspiel sind online unter tickets.blackwings.at sowie an der Abendkasse erhältlich.