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Meister Salzburg erneut uneinnehmbar

Auch im neuen Jahr ist im Salzburger Volksgarten für die Oberösterreicher nichts zu holen. Die Steinbach Black Wings Linz unterliegen beim Neujahrskracher mit 1:5 gegen den amtierenden Meister.

EC Red Bull Salzburg – Steinbach Black Wings Linz 5:1 (3:1, 2:0, 0:0)

Torschützen: 1:0 Florian Baltram (7. Min), 2:0 Lukas Hörl (8. Min), 2:1 Travis Barron (8. Min), 3:1 Brandon Coe (18. Min), 4:1 Benjamin Nissner (32. Min), 5:1 Travis St.Denis (36. Min)

Nach zwei Heimspielen in Folge reisten die Steinbach Black Wings am Neujahrstag nach Salzburg. Mit vielen mitgereisten Fans im Rücken führte Rasmus Tirronen seine Mannschaft aufs Eis. Die Linzer suchten nach dem gewonnenen Face-off sofort den Weg in Richtung Kasten von David Kickert. Ken Ograjensek wurde auf der linken Seite von Logan Roe bedient und versuchte es direkt mit dem Abschluss auf das kurze Eck. Kickert war jedoch aufmerksam und verhinderte den frühen Gegentreffer. Von der ersten Minute an war zu erkennen, dass sich die Oberösterreicher viel vorgenommen hatten. Sie attackierten die Salzburger früh und störten den Spielaufbau der Hausherren konsequent. Entsprechend gaben die Stahlstädter in der Anfangsphase auch offensiv den Ton an. Henrik Neubauer schloss von der blauen Linie ab, die abgefälschte Scheibe segelte jedoch deutlich über das Tor. Kurz darauf kam Shawn St-Amant zur nächsten Möglichkeit, verfehlte das Kreuzeck aber knapp. Die Roten Bullen meldeten sich erstmals durch Brandon Coe gefährlich zu Wort, der die Scheibe jedoch nicht optimal traf und Tirronen keine Probleme hatte, den Versuch zu entschärfen. In der Folge fanden die Salzburger besser in die Partie und wurden offensiv zunehmend gefährlicher. Benjamin Nissner zog von der rechten Seite ab, Tirronen pflückte den Puck mit dem Fanghandschuh sicher aus der Luft. Kurz darauf fiel die erste Strafe des Abends. Emilio Romig musste wegen Beinstellens auf die Strafbank. Im Powerplay ging ein Onetimer von Connor Corcoran knapp am Kasten von Tirronen vorbei, ansonsten taten sich die Hausherren schwer, klare Abschlusspositionen zu erspielen. Unmittelbar nach Ablauf der Strafzeit wollte Luis Lindner das Spiel schnell machen und Romig in der Spitze bedienen. Der Pass wurde jedoch von einem Salzburger abgefangen und direkt vor das Tor von Tirronen gespielt. Florian Baltram drückte die Scheibe schließlich zum 1:0 für Salzburg über die Linie (7. Minute). Die Hausherren legten prompt nach. Lukas Hörl kam auf der rechten Seite völlig unbedrängt zum Abschluss und erhöhte nur eine Minute später auf 2:0 (8.Minute).

Die Linzer zeigten jedoch eine schnelle Reaktion. Henrik Neubauer gewann das Laufduell gegen einen Salzburger Verteidiger und spielte im letzten Moment einen perfekten Pass auf Travis Barron, der zum 1:2-Anschlusstreffer einschob (8. Minute). In weiterer Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem sich beide Mannschaften immer wieder gute Möglichkeiten erspielten. Greg Moro zog von der blauen Linie ab, Kickert ließ den Rebound zwar nach vorne prallen, Shawn St-Amant konnte diesen jedoch nicht verwerten. Salzburg übernahm in den letzten fünf Minuten des ersten Abschnitts zunehmend die Kontrolle und setzte sich wiederholt in der Defensivzone der Oberösterreicher fest. Michael Raffl suchte von der rechten Seite den Abschluss, Rasmus Tirronen machte das kurze Eck jedoch dicht. Wenig später durften die Salzburger Fans dennoch über einen weiteren Treffer jubeln. Brandon Coe wurde auf der linken Seite von Nash Nienhuis bedient und verwertete zum 3:1 für die Hausherren (18. Minute). Mit einer Zwei-Tore-Führung für Salzburg ging es in die erste Drittelpause.

Salzburger bauen Führung aus

Die Linzer starteten mit viel Energie in den zweiten Abschnitt und fuhren sofort die nächsten Angriffe. David Kickert parierte in den Anfangsminuten einen Distanzschuss von Niklas Würschl, der zu zentral ausfiel. Kurz darauf sorgte erneut die erste Linie der Oberösterreicher für Gefahr. Wieder war es Würschl, der auf der rechten Seite viel Platz vorfand und es über die Schulter von Kickert versuchte. Der Salzburger Schlussmann lenkte die Scheibe jedoch über das Tor. Wenig später versuchte es Patrick Söllinger aus der Distanz, sein Abschluss verfehlte das Ziel nur knapp. In der 26. Minute kamen die Stahlstädter zu ihrem ersten Powerplay, nachdem Peter Schneider für zwei Minuten auf die Strafbank musste. In Überzahl ließen die Linzer die Scheibe gut laufen. Brian Lebler kam am kurzen Eck in Abschlussposition, brachte den Puck jedoch nicht an Kickert vorbei. Nach einem gewonnenen Face-off kombinierten sich die Oberösterreicher rasch in die Mitte zu Emilio Romig, dessen Abschluss erneut zu zentral angesetzt war. Im Gegenzug setzte Brandon Coe seinen Versuch knapp neben das Tor. Zwar hatten die Oberösterreicher in den Anfangsminuten mehr vom Spiel, jubeln durften dennoch die Hausherren. Michael Raffl zog aus dem Hinterraum ab, Benjamin Nissner hielt den Schläger in den Schuss und fälschte unhaltbar zum 4:1 für die Roten Bullen ab (32. Minute). Graham Knott versuchte wenig später für seine Mannschaft nachzulegen, scheiterte jedoch an Kickert, der erneut das kurze Eck schloss. Vier Minuten später musste Rasmus Tirronen erneut hinter sich greifen, als Travis St. Denis auf der rechten Seite per Backhand auf 5:1 stellte (36. Minute). Nach dem fünften Gegentreffer kam es bei den Linzern zum Torhüterwechsel. Martin Reder übernahm für Tirronen. Nach dem Ertönen der Pausensirene wurde zudem eine Strafe gegen Logan Roe ausgesprochen, weshalb die Linzer den Schlussabschnitt in Unterzahl beginnen mussten.

Linzer finden keine Wege

In Überzahl gaben die Salzburger einen Schuss nach dem anderen auf den Kasten von Martin Reder ab. Brandon Coe feuerte von der rechten Seite, Reder lenkte die Scheibe mit dem Schienbeinschoner zur Seite. Auf der Gegenseite konnte Brian Lebler den Puck hinter dem gegnerischen Tor behaupten und Travis Barron bedienen, dessen Abschluss knapp am Tor vorbeiging. Im selben Shift kam Barron erneut zum Abschluss, diesmal ließ er lediglich das Aluminium erklingen. Für Salzburg versuchte es wenig später Michael Raffl von der linken Seite, Reder war jedoch zur Stelle. In der Folge übernahmen die Roten Bullen wieder die Kontrolle und kombinierten sich gut durch die Linzer Defensive, ehe Peter Schneider in zentraler Position zum Abschluss kam, diesen jedoch nicht präzise genug platzierte. Wenig später jubelten die Hausherren bereits über den vermeintlichen nächsten Treffer. Die Schiedsrichter entschieden zunächst auf „kein Tor“ und ließen die Partie weiterlaufen. Bei der nächsten Unterbrechung wurde der Videobeweis herangezogen. Nach Sichtung der Bilder blieb die Entscheidung am Eis bestehen. Rund drei Minuten vor dem Ende erhitzten sich die Gemüter noch einmal. Devante Stephens und Greg Moro mussten jeweils wegen übertriebener Härte auf die Strafbank. In den verbleibenden Spielminuten fanden die Linzer keine Möglichkeit mehr, einen zweiten Treffer zu erzielen und mussten sich Salzburg letztlich mit 1:5 geschlagen geben.

Bereits am Samstag, den 03.01. geht es in der Linz AG Eisarena weiter. Im ersten Heimspiel des neuen Jahres empfangen Brian Lebler und Co. die Adler aus Villach. Tickets sind online unter tickets.blackwings.at sowie an der Abendkasse erhältlich.