Er hat aufgrund zweier verletzungsbedingter Pausen auch persönlich ein hartes Jahr hinter sich, zeigte bei seinen Einsätzen aber sein großes Potenzial. Luis Lindner ist für die neue Saison 2026/27 – genauso wie die Steinbach Black Wings Linz – motiviert, stärker zurückzukommen. Der 24-Jährige übersiedelte im vergangenen Sommer von der US-Universität in New Hampshire zurück in sein Heimatland und absolvierte in der Stahlstadt seine erste Profi-Station. Obwohl ihn zwei harte Checks gegen den Kopf für einige Zeit außer Gefecht setzten, sorgte er bei seinen Einsätzen ausschließlich für positive Momente. So schlummert in der Nummer 84 ein in Rot-Weiß-Rot mittlerweile selten gewordener Offensivdrang. Ohne Rücksicht auf Verluste tankte sich der gebürtige Kärntner des Öfteren aus der eigenen Zone bis vor das gegnerische Tor. Dabei scheute er keine Zweikämpfe und suchte die gefährlichen Bereiche seiner Kontrahenten. In seinen 26 Spielen blieb er zwar bislang ohne eigenen Treffer, steuerte aber fünf Assists für seine Teamkollegen bei. Auf der anderen Seite ließ sich der Linksschütze nichts zuschulden kommen und beendete seine Einsätze ohne Minuspunkt in der Plus/Minus-Wertung. Nach seiner vollständigen Genesung schuftet Lindner trotz des frühzeitigen Ausscheidens in der Meisterschaft aktuell bereits im freiwilligen Eistraining, bevor auch er sich in die Sommerpause verabschiedet.
Aus dieser wird er Anfang August in die Stahlstadt zurückkehren und auch in der kommenden Spielzeit die Steinbach Black Wings Linz in der win2day ICE Hockey League vertreten.