Die Linzer forderten am Freitagabend auswärts die Villacher Adler. Im wichtigen Spiel im Kampf um die Pre-Playoffs musste Head Coach Philipp Lukas auf zwei wichtige Spieler verzichten. Graham Knott fehlte aufgrund einer Oberkörperverletzung, während Niklas Würschl krankheitsbedingt zu Hause bleiben musste. Dafür kehrte Ryan MacKinnon nach überstandener Verletzung zurück ins Line-up, und auch Travis Barron gab nach drei Spielen Pause sein Comeback. Die Linzer zeigten von den Anfangsminuten an ein aggressives Forechecking und gaben Joe Cannata im Kasten der Adler direkt einiges zu tun. Yohann Auvitu feuerte nach gewonnenem Face-off in Richtung gegnerisches Tor, verfehlte sein Ziel jedoch knapp. Emil Romig wagte den nächsten Vorstoß, visierte das kurze Eck an, verzog seinen Schuss jedoch und wurde somit nicht gefährlich. Plötzlich wurden die Hausherren gefährlich, als Paul Sintschnig einen guten Pass in die Spitze bekam. Der junge Stürmer wurde vor dem Tor am Abschluss gehindert, und die Schiedsrichter entschieden auf einen Penalty. Nick Hutchison übernahm für seine Mannschaft und wollte Rasmus Tirronen mit einem Schuss durch die Beine überraschen, doch der Finne im Kasten der Linzer reagierte blitzschnell und verhinderte mit einer Parade den frühen Rückstand für die Stahlstädter. Kurz darauf musste Tirronen dann aber doch hinter sich greifen, als MacPherson die Scheibe in Richtung Tor brachte und Felix Maxa das Spielgerät unhaltbar zum 1:0 für Villach abfälschte (3. Minute). Brian Lebler hatte auf Seiten der Gäste jedoch die schnelle Antwort: Nach einem Turnover in der neutralen Zone bekam der Kapitän der Linzer, der von der Abwehr vergessen wurde, den schnellen Pass und verwandelte über die Stockhand von Cannata zum 1:1-Ausgleich (3. Minute).
Es waren wilde Anfangsminuten in der Villacher Stadthalle, denn nur wenige Sekunden später fiel der nächste Treffer. John Hughes schoss seine Mannschaft abermals in Führung: Nick Hutchison tankte sich auf der linken Seite gut durch und bediente John Hughes in der Mitte, der auf 2:1 stellte (4. Minute). Das Momentum verlagerte sich wieder auf Seiten der Oberösterreicher. Nach viel Verkehr vor dem Tor der Villacher landete das Spielgerät bei Ryan MacKinnon auf der rechten Seite, dessen Schuss von Philipp Lindner entschärft wurde. Es ging erneut auf die andere Seite, wo die Hausherren über den nächsten Treffer jubeln durften: Tirronen zunächst noch mit einer starken Parade, hatte die Scheibe eigentlich schon im Fanghandschuh, verlor sie dann aber wieder und kam neben seinem Kasten zu liegen. Die Adler brachten die Scheibe noch zur Mitte, wo Nick Hutchison das Spielgerät zum 3:1 über die Linie drückte (11. Minute). Kurz vor der ersten Drittelpause brach einem Villacher Verteidiger der Stock, und Shawn St-Amant schnappte sich die Scheibe. Der Stürmer wurde kurz vor Cannata jedoch zu Fall gebracht – es gab somit den nächsten Penalty. Der Kanadier trat selbst an, doch Cannata behielt die Oberhand, blieb lange stehen und verhinderte den Anschlusstreffer. Mit einem 1:3-Rückstand für die Linzer ging es erstmals in die Kabinen.