ERC Ingolstadt – Steinbach Black Wings 4:1 (0:1; 1:0; 3:0)
Tore: 0:1 Paul Eder (20. Min); 1:1 Kenny Agostino (23. Min); 2:1 Austen Keating (47. Min); 3:1 Jakin Smallwood (54. Min); 4:1 Kenny Agostino (57. Min/EN)
Im zweiten Spiel des Vinschgau Cups mussten sich die Steinbach Black Wings Linz dem Gastgeber aus Ingolstadt mit 1:4 geschlagen geben. In einer intensiven Partie mit zahlreichen Strafen hielten die Oberösterreicher lange dagegen und zeigten vor allem in Unterzahl eine starke Leistung. Im Schlussdrittel entschieden die Panthers die Partie schließlich für sich.
ERC Ingolstadt – Steinbach Black Wings 4:1 (0:1; 1:0; 3:0)
Tore: 0:1 Paul Eder (20. Min); 1:1 Kenny Agostino (23. Min); 2:1 Austen Keating (47. Min); 3:1 Jakin Smallwood (54. Min); 4:1 Kenny Agostino (57. Min/EN)
Keine 24 Stunden nach dem ersten Spiel des Vinschgau Cups forderten die Linzer am Sonntag um 18:00 Uhr den Gastgeber aus Ingolstadt. Auch für dieses Spiel gab es wieder einige Änderungen im Kader der Oberösterreicher. Shawn St-Amant, Emilio Romig, Vojtech Mozik, Philipp Wimmer und Dylan Wells bekamen eine Pause, dafür rückten Brian Lebler und Julian Pusnik zurück in die Aufstellung. Martin Reder führte die Mannschaft gegen den ERC Ingolstadt auf das Eis. Die Partie startete sofort mit viel Speed und Zweikampfhärte. Es waren die Panthers aus Ingolstadt, die durch Alex Breton den ersten Torschuss abgaben. Der Verteidiger visierte aus dem Hinterraum den kurzen Pfosten an, Martin Reder war jedoch zur Stelle. Ingolstadt war in den Anfangsminuten die bessere Mannschaft und konnte die Oberösterreicher immer wieder in ihrer Defensivzone einschnüren. Die Linzer wurden das erste Mal über einen Konter durch Marlon Tschofen gefährlich, dessen Pass jedoch nicht bis zu Julian Pusnik durchkam. Der Torhüter der Ingolstädter wurde nun immer mehr unter Bedrängnis gebracht, als Graham Knott die Scheibe in Richtung Tor spielte, wo Neubauer sein Ziel knapp verfehlte. Die Oberösterreicher kamen nun immer besser in die Partie und hatten in der Offensive gute Möglichkeiten. Brian Lebler versuchte es mit einem Schuss von der rechten Seite. Die Scheibe prallte vom Goalie in die Mitte ab, wo jedoch kein anderer Linzer für den Rebound zur Stelle war. Die Panthers mussten sich auf ihre Defensive konzentrieren und stellten die Passwege gut zu. Dadurch versuchte es Luis Lindner von der blauen Linie, die Scheibe segelte jedoch knapp am gegnerischen Kasten vorbei. Nur wenige Minuten später dann die erste ganz große Chance als Williams die Scheibe vor seinem Kasten aus den Augen verlor. Oskar Maier schnappte sich die Scheibe und suchte sofort den Abschluss. Der Goalie der Süddeutschen machte seinen Fehler zuvor wieder gut und verhinderte mit einer starken Parade den ersten Treffer der Partie. Von den Panthers kam im Angriff fast gar nichts mehr, stattdessen übten die Linzer Dauerdruck auf den gegnerischen Kasten aus. Kyle Topping kam von hinten angerauscht und feuerte ab, Williams lenkte das Spielgerät im letzten Moment an seinem Kasten vorbei. Auch Brady Shaw kam wenig später mit einem schnellen Antritt in aussichtsreiche Abschlussposition. Williams wehrte die Scheibe zuerst noch mit der Schulter ab, Shaw schnappte sich die Scheibe auf der anderen Seite wieder, traf bei seinem Schuss aber nur das Außennetz. 23 Sekunden vor Ablauf des ersten Drittels fiel dann doch der Treffer für die Oberösterreicher. Paul Eder behielt vor dem gegnerischen Kasten die Nerven und stellte auf 1:0 für die Stahlstädter (20.Minute). Mit einer knappen aber verdienten 1:0 Führung für die Steinbach Black Wings Linz ging es in die erste Pause des Abends.
Früher Ausgleich
Die Panthers kamen mit viel Energie aus der Pause und konnten nur drei Minuten nach Wiederbeginn ausgleichen. Kenny Agostino schnappte sich in der neutralen Zone die Scheibe, machte sich auf in Richtung Tor von Martin Reder und verwandelte durch dessen Beine zum 1:1 (23. Minute). Ingolstadt blieb weiter am Drücker und versuchte durch Jakin Smallwood den nächsten Treffer nachzulegen, dessen Schuss jedoch knapp über den Kasten flog. Wie schon im ersten Drittel gehörte die Anfangsphase den Süddeutschen, während sich die Linzer schwer taten, Torchancen zu kreieren. Elias Pul hatte die nächste Chance, um seine Mannschaft in Führung zu bringen, Martin Reder konnte die Scheibe jedoch unter sich begraben. Nach ein paar Minuten kamen schließlich auch die Stahlstädter zu ihrer ersten Möglichkeit. Graham Knott fand Oskar Maier auf der linken Seite, der sofort abzog, jedoch zu zentral, um Williams vor größere Probleme zu stellen. Kurz darauf wurden die ersten Strafen des Abends verhängt, als Paul Vinzens und Niklas Würschl für jeweils zwei Minuten auf die Strafbank geschickt wurden. Die Linzer versuchten weiter Druck zu machen, als Graham Knott von der linken Seite feuerte, die Scheibe wurde jedoch vom Goalie am Tor vorbeigelenkt. Auch Trenton Bliss wollte vorne mitmischen, platzierte seinen Schuss jedoch etwas zu hoch. Wenig später folgte dann das erste Powerplay des Abends, nachdem Niklas Würschl wegen eines Stockschlags pausieren musste. In Überzahl wurden die Panthers wieder auffälliger, Riley Sheen verfehlte sein Ziel jedoch um wenige Zentimeter. Kurz darauf wurde es hitzig, als sich Marlon Tschofen mit Riley Sheen in die Haare bekam. Die Linzer machten sich das Leben in den letzten Minuten selbst schwer, als sie in kurzer Zeit zwei Strafen gegen Gerd Kragl und Henrik Neubauer hinnehmen mussten. In doppelter Unterzahl verteidigten die Stahlstädter aber konsequent und retteten das 1:1 in die zweite Pause.
Panthers setzen sich durch
Auch die restlichen Strafminuten verstrichen ohne einen weiteren Gegentreffer für die Oberösterreicher. Die Strafen nahmen jedoch kein Ende und auch Trenton Bliss musste aufgrund eines Stockschlags für zwei Minuten in die Kühlbox. Aber auch in dieser Unterzahl behielten die Oberösterreicher die Nerven und überstanden die Strafzeit ohne einen weiteren Gegentreffer. Wieder vollzählig mussten die Linzer jedoch weiterhin in der Defensive ran, als Riley Barber aus der Mitte abzog. In der 47. Minute wurde der Druck dann aber doch zu groß und Austen Keating verwandelte eiskalt zum 2:1 für Ingolstadt. Die Oberösterreicher versuchten direkt nachzulegen, als Shaw einen One-Timer von der linken Seite abgab. Williams war jedoch abermals aufmerksam und konnte auch den nächsten Abschluss von Oskar Maier problemlos parieren. Obwohl die Linzer in der Mitte des zweiten Drittels mehr von der Partie hatten, waren es die Panthers, die erneut jubeln durften. Jakin Smallwood schnappte sich die Scheibe und konnte sich dadurch alleine in Richtung Martin Reder aufmachen. Der Stürmer der Ingolstädter zögerte nicht lange und verwandelte eiskalt rechts an Reder vorbei zum 3:1 für die Panthers (54. Minute). Rund vier Minuten vor der Schlusssirene nahm Head Coach Philipp Lukas eine Auszeit, um letzte taktische Anweisungen zu geben. Um einen zusätzlichen Feldspieler zu erlangen, verließ Martin Reder seinen Posten. Mit einem Mann mehr konnten sich die Linzer in der Defensivzone des ERC festsetzen. Als Shaw von der linken Seite abzog, ließ er jedoch nur den Pfosten klirren. Anstatt des Anschlusstreffers für die Oberösterreicher machten die Panthers mit einem Empty-Net-Treffer von Kenny Agostino den Deckel drauf. Somit mussten sich die Steinbach Black Wings Linz auch im zweiten Spiel des Vinschgau Cups geschlagen geben.
Nach zwei Spielen in der Fremde kehren die Linzer am Freitag, den 28.08, gegen die Straubing Tigers zurück in die Linz AG Eisarena. Tickets dafür sind auf tickets.blackwings.at und an der Abendkasse erhältlich.
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