Vienna Capitals – Steinbach Black Wings Linz 2:3 n.V. (0:2, 2:0, 0:0, 0:1)
Torschützen: 0:1 Graham Knott (12. Min), 0:2 Sean Collins (13. Min), 1:2 Zane Franklin (32. Min), 2:2 Zane Franklin (40. Min), 2:3 Graham Knott (63. Min)
Die Steinbach Black Wings sichern sich zwei wichtige Punkte gegen die Vienna Capitals. Nachdem sich die Gastgeber im Mittelabschnitt zurückgekämpft und die Partie in die Overtime gebracht hatten, sorgte Graham Knott in der Verlängerung schließlich für die Entscheidung.
Vienna Capitals – Steinbach Black Wings Linz 2:3 n.V. (0:2, 2:0, 0:0, 0:1)
Torschützen: 0:1 Graham Knott (12. Min), 0:2 Sean Collins (13. Min), 1:2 Zane Franklin (32. Min), 2:2 Zane Franklin (40. Min), 2:3 Graham Knott (63. Min)
Nach dem 3:0-Erfolg gegen den VSV reisten die Steinbach Black Wings am Freitag zum nächsten wichtigen Duell nach Wien. Thomas Höneckl kehrte nach überstandener Verletzung in das Line-up von Head Coach Philipp Lukas zurück, im Tor stand jedoch wie gewohnt Rasmus Tirronen, der sein Team aufs Eis führte. Die Heimmannschaft erwischte den besseren Start und setzte sich früh im Defensivdrittel der Linzer fest. Simon Burque versuchte es mit einem Schuss von der blauen Linie, den Shawn St-Amant jedoch abblocken konnte. Kurz darauf sorgte erneut ein Capitals-Verteidiger für Gefahr: Der Ex-Linzer Lorenz Lindner zog von der rechten Seite ab, verfehlte das Tor aber um wenige Zentimeter. Die Stahlstädter hatten in der Anfangsphase Probleme, sich zu befreien und selbst offensive Akzente zu setzen. Benjamin Lanzinger probierte es wenig später auf das kurze Eck, doch Tirronen machte sicher zu. Für die Oberösterreicher verbuchte Sean Collins den ersten Torschuss. Sein Abschluss geriet allerdings zu zentral und landete problemlos im Fanghandschuh von Evan Cowley. In der Folge fanden die Gäste besser ins Spiel. Shawn St-Amant kam aus dem Slot zur nächsten guten Möglichkeit, doch Cowley war erneut zur Stelle. Die Wiener wurden anschließend durch Carter Souch gefährlich, der sich im Zusammenspiel mit Zane Franklin bis zu Tirronen durchkombinierte. Der Linzer Schlussmann blieb geduldig, machte das lange Eck zu und vereitelte so den möglichen Führungstreffer der Capitals. Bei dieser Aktion kassierte Ken Ograjensek jedoch die erste Strafe des Abends, was den Wienern ihr erstes Powerplay einbrachte. Die Oberösterreicher überzeugten in Unterzahl, befreiten sich mehrmals stark und ließen den Hausherren kaum klare Abschlüsse zu. Wieder vollzählig übernahmen die Stahlstädter das Kommando. Graham Knott legte mit guter Übersicht für Ograjensek auf, dessen Direktabschluss jedoch erneut zu zentral ausfiel und Cowley nicht vor Probleme stellte. Nun erhöhten die Linzer deutlich den Druck und feuerten einen Abschluss nach dem anderen auf das Wiener Tor ab. Brian Lebler suchte nach einem gewonnenen Face-off das kurze Eck, traf aber direkt auf Cowley. Wenig später durften die mitgereisten Fans dennoch jubeln: Shawn St-Amant eroberte die Scheibe und legte im letzten Moment quer auf Graham Knott, der zum 1:0 ins leere Tor einschob (12. Minute). Damit war es das erste Mal seit November, dass die Oberösterreicher auswärts den ersten Treffer erzielten. Es dauerte nicht lange, bis die Linzer nachlegten. Emilio Romig behauptete auf der linken Seite stark die Scheibe und fand in der Mitte Sean Collins, der das Spielgerät zum 2:0 über die Linie drückte (13. Minute).Die Oberösterreicher waren nun so richtig in Fahrt und ließen die Scheibe gut laufen. Lebler kam mit der Backhand zu einer aussichtsreichen Möglichkeit auf den dritten Treffer, doch Cowley blieb dieses Mal der Sieger und verhinderte den Ausbau der Führung. In der Defensive wurde es danach brenzlig: Kristler verlor die Scheibe im Aufbau, sodass Leon Wallner allein auf Tirronen zulief. Würschl setzte stark nach, machte den Passweg zu und zwang den Angreifer selbst abzuschließen. Tirronen reagierte überragend und verhinderte das Gegentor. Mit einer 2:0 Führung für die Linzer ging es in die erste Pause.
Capitals kämpfen sich zurück
Im zweiten Abschnitt versuchten die Stahlstädter an das erste Drittel anzuknüpfen und Shawn St-Amant schloss vom rechten Pfosten ab, verfehlte das Gehäuse aber knapp. Henrik Neubauers Abschluss aus dem Slot fiel zu zentral aus und stellte Cowley vor keine Probleme. Wenig später brachte Maver die Scheibe von rechts in die Mitte und suchte Kristler, der den Pass nur um wenige Zentimeter verpasste. Kurz darauf versuchte es Cole Hults mit einem Schuss von der blauen Linie, doch Tirronen fing den Puck sicher mit der Fanghand ab. Ein Fehler von Travis Barron im Spielaufbau führte zur nächsten Strafe: Um den anlaufenden Wiener Stürmer zu stoppen, zog der gebürtige Kanadier die nächste Unterzahl. Somit ging ein weiteres Powerplay an die Capitals. Die Linzer zeigten jedoch erneut ein starkes Penalty Killing, machten die Räume eng und blockten zahlreiche Passversuche der Hausherren. Kurz darauf erhielt Julian Pusnik zwei Minuten wegen Crosschecks, während Nogier Nelson auf Seiten der Wiener wegen eines „Diving“-Vergehens ebenfalls zwei Minuten aufgebrummt bekam. Dadurch waren die Linzer nur kurz in Unterzahl, da Barrons Strafzeit wenig später ablief. Die Hausherren kamen nun immer besser in die Partie. Auf der rechten Seite tauchte Randy Gazzola gefährlich auf, scheiterte aber an Tirronen. Kurz darauf herrschte wildes Gestochere vor dem Linzer Tor und Zane Franklin drückte die Scheibe schließlich zum 1:2-Anschlusstreffer über die Linie (32. Minute). Wenig später kassierte Simon Bourque zwei Minuten wegen Haltens und die Oberösterreicher kamen zu ihrem ersten Powerplay. In Überzahl taten sich die Stahlstädter ebenfalls schwer Abschlussmöglichkeiten zu finden und die zwei Minuten verstrichen ohne nennenswerte Chance. Henrik Neubauer verwandelte wenig später einen Schuss ins untere Eck, die Schiedsrichter zogen jedoch direkt den Videobeweis heran und entschieden daraufhin auf kein Tor, womit es bei der knappen 2:1 Führung für die Oberösterreicher blieb. Zwei Sekunden vor der Pausensirene durften sich die Capitals über den Ausgleich freuen. Tirronen zeigte wenige Sekunden vorher noch einen starken Save, die Wiener verlagerte das Spiel jedoch schnell auf die andere Seite zu Zane Franklin der die Scheibe zum 2:2 Ausgleich in die Maschen feuerte (40. Minute).
Graham Knott schießt Linzer zum Sieg
Söllinger kam früh im letzten Drittel über die rechte Seite zum Abschluss. Cowley ließ den Puck zunächst prallen, sicherte ihn jedoch im Nachfassen souverän. Kurz darauf spielte Lebler die Scheibe in die Mitte zu Barron, dessen Abschluss jedoch deutlich zu hoch ausfiel. Die Capitals wurden durch Zane Franklin gefährlich, der den Puck von Carter Souch erhielt. Souch hatte sich zuvor mit einer starken Drehung an der Linzer Defensive vorbei gearbeitet. Tirronen blieb jedoch aufmerksam und klärte mit dem Schienbeinschoner. Kurz darauf prüfte Romig aus dem Slot Evan Cowley, der ebenfalls mit dem Schoner zur Seite abwehrte. Nach einer Strafe gegen Mitch Hults bot sich den Linzern das nächste Powerplay. Graham Knott kam gleich zweimal aus guter Position zum Abschluss, doch Cowley vereitelte beide Möglichkeiten und verhinderte den dritten Gegentreffer. Auch im zweiten Überzahlspiel des Abends gelang den Gästen kein zählbarer Erfolg. Die Linzer hatten in dieser Phase mehr vom Spiel, während die Capitals auf Kontergelegenheiten lauerten. Mitch Hults stürmte bei Gelegenheit sofort nach vorne und zog von der Mitte ab. Rasmus Tirronen verhinderte mit einer weiteren starken Parade den nächsten Gegentreffer. Die Stahlstädter schmissen in den letzten Minuten noch mal alles nach vorne konnten jedoch nicht mehr erfolgreich werden. Mit einem 2:2 nach 60 Minute ging es damit in die Overtime. Im drei gegen drei konnte Linden Vey alleine in Richtung Tirronen zufahren. Nach einem zuvor langem Shift fehlte dem Kapitän jedoch der letzte Zug zum Tor und Rasmus Tirronen verhinderte den Entscheidungstreffer. Nur einige Sekunden später schnappte sich Graham Knott die Scheibe und machte sich in Richtung gegnerischen Kasten auf. Der Topscorer der Linzer blieb eiskalt, tanzte Cowley mit einem Haken aus und verwandelte zum 3:2 Siegtreffer (63. Minute).
Bereits am Sonntag reisen die Stahlstädter nach Laibach zu den grünen Drachen. Das nächste Heimspiel steigt dann am Mittwoch, den 14.01 gegen Budapest. Tickets sind online unter tickets.blackwings.at sowie an der Abendkasse erhältlich.
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