Am Dienstag-Abend empfingen die Stahlstädter Hydro Fehervar an der unteren Donaulände. Rasmus Tirronen führte seine Mannschaft wie gewohnt auf das Eis. Csanad Erdely sorgte für den ersten Abschluss in Richtung Tor. Sein Versuch kam jedoch zu zentral, sodass Tirronen die Scheibe problemlos mit dem Schienbeinschoner abwehren konnte. Kurz darauf legte Henrik Neubauer ab zu Brian Lebler auf der linken Seite, doch dieser konnte die Scheibe nicht unter Kontrolle bringen und keinen Abschluss setzen. Es ging wieder auf die andere Seite. Martin Stajnoch brachte den Puck in die Mitte zu Anže Kuralt, dessen Schuss allerdings deutlich über das Tor hinwegsegelte. Auf der anderen Seite tankte sich Shawn St-Amant stark bis vor das Tor durch, doch ein Verteidiger warf sich im letzten Moment noch in den Schuss und verhinderte Schlimmeres. Romig suchte wenig später erneut den Abschluss. Sein Schuss wurde noch abgefälscht und ging knapp über die Latte von Reijola hinweg. Die Anfangsminuten gestalteten sich sehr offen, es ging hin und her, wobei die Hausherren etwas mehr Spielanteile hatten. Nach einer kurzen Unterbrechung mussten Trevor Cheek und Lorenz Lindner jeweils für zwei Minuten wegen übertriebener Härte auf die Strafbank. Da beide Strafen zeitgleich ausgesprochen wurden, ging es im Fünf-gegen-Fünf weiter. Ken Ograjensek fing anschließend die Scheibe gekonnt aus der Luft und legte sie auf den heranfahrenden Shawn St-Amant ab. Dieser kam zwar zum Abschluss, scheiterte jedoch erneut an Reijola. Nur wenige Minuten später lag die Scheibe dann im Tor. Die Schiedsrichter zogen sofort den Videobeweis heran und entschieden nach Betrachtung der Bilder auf einen regulären Treffer. Shawn St-Amant war es, der die Scheibe, nach einer starken Einzelaktion, über die Torlinie bugsierte und das 1:0 aus Sicht der Oberösterreicher erzielte (8. Minute).
Nach dem Führunsgtreffer bleiben die Linzer weiterhin am Drücker. Lebler kam nach einem Distanzschuss von Tialler noch zum Rebound, setzte diesen aber knapp rechts am Tor vorbei. Wenig später folgte eine Strafe gegen Patrick Söllinger wegen Beinstellens – das erste Powerplay für Fehérvár. In Unterzahl präsentierten sich die Hausherren jedoch sehr diszipliniert. Sie konnten sich immer wieder gut befreien, stellten die Passwege konsequent zu und ließen keine gefährlichen Möglichkeiten für die Ungarn zu. Nach überstandener Unterzahl spielte Romig den Puck auf Pusnik auf der rechten Seite, der direkt abzog, aber nicht an Reijola vorbei kam. Kurz darauf kam Joel Messner von rechts zum Abschluss, doch Tirronen war auf dem Posten. Auvitu versuchte es wenig später auf das kurze Eck, scheiterte aber ebenfalls an Reijola, der das Tor dicht machte. Kurz vor der ersten Pause durften die Fans in der Linz AG Eisarena dann doch nochmal jubeln. Logan Roe spielte von der linken Seite einen Pass durch die Box auf Travis Barron. Dieser zog direkt ab und verwertete den One-Timer sehenswert zum 2:0 für die Hausherren (18. Minute).