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Linzer Feuerwerk zum Jahresabschluss

Die Steinbach Black Wings Linz beenden das Jahr 2025 mit einem Knall und feiern im Heimspiel ein Schützenfest. Beim 7:0-Sieg gegen den direkten Konkurrenten aus Ungarn, feiert der 17-jährige Eigenbauspieler Jonathan Oschgan, seine ersten beiden Tore in der Bundesliga.

Steinbach Black Wings Linz – Fehervar AV19 7:0 (2:0, 3:0, 2:0)

Torschützen: 1:0 Shawn St-Amant (8. Min), 2:0 Travis Barron (18. Min), 3:0 Travis Barron (23. Min), 4:0 Julian Pusnik (25. Min), 5:0 Jonathan Oschgan (34. Min), 6:0 Graham Knott, 7:0 Jonathan Oschgan (55. Min)

Zuschauer: 4.205

Am Dienstag-Abend empfingen die Stahlstädter Hydro Fehervar an der unteren Donaulände. Rasmus Tirronen führte seine Mannschaft wie gewohnt auf das Eis. Csanad Erdely sorgte für den ersten Abschluss in Richtung Tor. Sein Versuch kam jedoch zu zentral, sodass Tirronen die Scheibe problemlos mit dem Schienbeinschoner abwehren konnte. Kurz darauf legte Henrik Neubauer ab zu Brian Lebler auf der linken Seite, doch dieser konnte die Scheibe nicht unter Kontrolle bringen und keinen Abschluss setzen. Es ging wieder auf die andere Seite. Martin Stajnoch brachte den Puck in die Mitte zu Anže Kuralt, dessen Schuss allerdings deutlich über das Tor hinwegsegelte. Auf der anderen Seite tankte sich Shawn St-Amant stark bis vor das Tor durch, doch ein Verteidiger warf sich im letzten Moment noch in den Schuss und verhinderte Schlimmeres. Romig suchte wenig später erneut den Abschluss. Sein Schuss wurde noch abgefälscht und ging knapp über die Latte von Reijola hinweg. Die Anfangsminuten gestalteten sich sehr offen, es ging hin und her, wobei die Hausherren etwas mehr Spielanteile hatten. Nach einer kurzen Unterbrechung mussten Trevor Cheek und Lorenz Lindner jeweils für zwei Minuten wegen übertriebener Härte auf die Strafbank. Da beide Strafen zeitgleich ausgesprochen wurden, ging es im Fünf-gegen-Fünf weiter. Ken Ograjensek fing anschließend die Scheibe gekonnt aus der Luft und legte sie auf den heranfahrenden Shawn St-Amant ab. Dieser kam zwar zum Abschluss, scheiterte jedoch erneut an Reijola. Nur wenige Minuten später lag die Scheibe dann im Tor. Die Schiedsrichter zogen sofort den Videobeweis heran und entschieden nach Betrachtung der Bilder auf einen regulären Treffer. Shawn St-Amant war es, der die Scheibe, nach einer starken Einzelaktion, über die Torlinie bugsierte und das 1:0 aus Sicht der Oberösterreicher erzielte (8. Minute).

Nach dem Führunsgtreffer bleiben die Linzer weiterhin am Drücker. Lebler kam nach einem Distanzschuss von Tialler noch zum Rebound, setzte diesen aber knapp rechts am Tor vorbei. Wenig später folgte eine Strafe gegen Patrick Söllinger wegen Beinstellens – das erste Powerplay für Fehérvár. In Unterzahl präsentierten sich die Hausherren jedoch sehr diszipliniert. Sie konnten sich immer wieder gut befreien, stellten die Passwege konsequent zu und ließen keine gefährlichen Möglichkeiten für die Ungarn zu. Nach überstandener Unterzahl spielte Romig den Puck auf Pusnik auf der rechten Seite, der direkt abzog, aber nicht an Reijola vorbei kam. Kurz darauf kam Joel Messner von rechts zum Abschluss, doch Tirronen war auf dem Posten. Auvitu versuchte es wenig später auf das kurze Eck, scheiterte aber ebenfalls an Reijola, der das Tor dicht machte. Kurz vor der ersten Pause durften die Fans in der Linz AG Eisarena dann doch nochmal jubeln. Logan Roe spielte von der linken Seite einen Pass durch die Box auf Travis Barron. Dieser zog direkt ab und verwertete den One-Timer sehenswert zum 2:0 für die Hausherren (18. Minute).

Linzer bauen Führung aus

Die Stahlstädter machten im zweiten Abschnitt genau da weiter wo sie zuvor aufgehört hatten. Travis Barron arbeitete sich auf der rechten Seite bis zum Tor durch, zob ab und setzte den Puck mit einem perfekten Schuss über die Schulter von Reijola, zum 3:0, ins Tor (23. Minute). Die Linzer blieben weiter am Drücker und legten prompt nach: Romig spielte einen perfekten Pass in die Mitte, wo Pusnik den Schläger hinhielt und zum 4:0 einschob (25. Minute). Nach dem vierten Gegentreffer reagierten die Roten Teufel mit einem Torhüterwechsel. Dominik Horvath übernahm für Reijola den Platz im Tor. Kurz darauf musste Patrick Söllinger für zwei Minuten auf die Strafbank, das nächste Powerplay für Fehérvár. Doch auch im zweiten Unterzahlspiel präsentierten sich die Linzer hochkonzentriert und konsequent in der Defensive. Die Passwege wurden gut zugestellt und Fehérvár fand kaum Lücken, um gefährlich zum Abschluss zu kommen. István Bartalis versuchte es schließlich von der rechten Seite aus der Distanz, doch Tirronen zeigte eine starke Parade und verhinderte den Gegentreffer. Wenige Augenblicke später war die Strafzeit auch schon abgelaufen und Söllinger kehrte zurück aufs Eis. Wieder vollzählig übernahmen die Stahlstädter sofort wieder die Kontrolle über das Spielgeschehen, die Ungarn konnten sich dennoch immer wieder Chancen erarbeiten. Fehervar wurde durch Dominik Nagy ein paar Minuten später nochmals gefährlich als dieser von der blauen abzog. Stefan Gaffal warf sich jedoch in den Schuss und konnte diese Möglichkeit somit frühzeitig vereiteln. Kurz darauf lief Trevor Cheek im Eins-gegen-eins auf Tirronen zu, doch auch diesmal behielt der finnische Goalie die Oberhand. Obwohl die roten Teufel für ein paar Minuten die gefährlichere Mannschaft waren, durften abermals die Oberösterreicher jubeln. Andreas Kristler bediente Jonathan Oschgan in der Mitte, der mit einem perfekten Abschluss sein erstes Bundesliga-Tor erzielte und auf 5:0 stellte (34. Minute). Mit einer 5:0 Führung verabschiedeten sich die Mannschaften in die zweite Pause.

Black Wings lassen Fehervar keine Chance

Im letzten Drittel verlor das Spiel etwas an Schnelligkeit, die Hausherren waren immer noch die spielbestimmendere Mannschaft gingen in der Offensive aber nicht mehr das letzte Risiko. In der 45 Minute kam es vor dem Tor von Horvath zu wildem Gestochere, weder Stefan Gaffal noch Andi Kristler gelang es die Scheibe über die Linie zu drücken. Auch die nächste Torchance gehörte den Stahlstädtern. Emilio Romig tankte sich gut bis zum Tor durch, verfehlte das Kreuzeck aber um wenige Zentimeter. Die Linzer drückten nun immer mehr auf den nächsten Treffer. Graham Knott kam auf der linken Seite in aussichtsreiche Abschlussposition, feuerte ab und verwandelte durch die Beine von Horvath zum 6:0 (52. Minute). Aber damit noch nicht genug, die Oberösterreicher drängten sofort auf den nächsten Treffer. Andreas Kristler schloss aus der Distanz in Richtung gegnerischen Kasten ab, Jonathan Oschgan hielt seinen Schläger in den Schuss, lenkte die Scheibe ins Tor und schnürrte damit seinen Doppelpack. Mit einem deutlichen 7:0 Erfolg sammelten Brian Lebler und Co. wichtige Punkte für die Tabelle.

Bereits am 01.01.2026 reisen die Steinbach Black Wings nach Salzburg. Am kommenden Freitag, den 03.01 gastiert dann der VSV an der Unteren Donaulände. Tickets sind online unter tickets.blackwings.at sowie an der Abendkasse erhältlich.