Torreiches Mitteldrittel
Zu Beginn des zweiten Drittels fanden die Stahlstädter keinen Weg, ihre Überzahlsituation in etwas Zählbares umzumünzen, und so verstrich die Strafzeit ohne nennenswerte Chancen. Die Hausherren machten jedoch da weiter, wo sie aufgehört hatten, und übten viel Druck auf den Kasten der Laibacher aus. Gerd Kragl zog aus dem Hinterfeld ab, Horak war aber mit der Stockhand rechtzeitig zur Stelle. Kurz darauf hatten Stefan Gaffal und Henrik Neubauer im Doppelpack eine gute Chance, zu erhöhen. Neubauer verpasste den Pass von Gaffal jedoch knapp und kam somit nicht zum Abschluss. Die Gäste kamen kaum zu guten Tormöglichkeiten und wenn doch, war Dylan Wells mit starken Paraden zur Stelle. Somit waren es die Hausherren, die die Zügel fest in der Hand hielten. Graham Knott zog in Richtung gegnerischen Kasten ab, Brady Shaw versuchte noch abzufälschen, verfehlte sein Ziel aber knapp.
Wenig später war es erneut Graham Knott, der sich mit einem Haken durch die gegnerische Defensive tankte und auf Shawn St-Amant ablegte, der nur noch zum 3:0 einschieben musste (33. Minute). In der 34. Minute mussten die Oberösterreicher dann die erste Strafe hinnehmen, als Emilio Romig wegen Haltens für zwei Minuten pausieren musste. In Unterzahl zeigten die Linzer eine konzentrierte Verteidigungsleistung und brachten immer wieder Körper oder Schläger in die Pässe der Slowenen. In der 36. Minute behauptete Niklas Würschl die Scheibe und legte sie perfekt auf Graham Knott ab, der zum 4:0 einnetzte. Nach dem vierten Gegentreffer schienen die Drachen etwas wacher zu werden, und Joshua Lawrence verwandelte flach ins lange Eck zum 1:4 aus Sicht der Gäste (37. Minute). Die Laibacher setzten drei Minuten später noch einen drauf. Als Brian Lebler an der blauen Linie die Scheibe verlor, machten sie sich sofort auf in Richtung Dylan Wells, der sich Joshua Lawrence ein zweites Mal geschlagen geben musste (40. Minute). Mit einer 4:2-Führung für die Stahlstädter ging es ein weiteres Mal in die Kabine.