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Linzer brauchen Reaktion gegen Pustertal

Weniger als 24 Stunden nach der Niederlage gegen die Pioneers müssen die Steinbach Black Wings bereits wieder aufs Eis. Im letzten Spiel ihrer Heimserie wartet mit dem HC Pustertal ein erneut anspruchsvoller Gegner.

Steinbach Black Wings Linz – HC Pustertal Wölfe

📅 Grunddurchgang 28: Samstag, 06. Dezember, 18:00 Uhr, Linz AG Eisarena

📺 Livestream: sporteurope.tv

Nach der bitteren Niederlage gestern Abend gegen die Pioneers aus Vorarlberg kommt mit dem HC Pustertal ein weiterer umschaltstarker Gegner an die Untere Donaulände. Es ist bereits das dritte Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften in der laufenden Saison. Während die erste Partie – geprägt von einem Viererpack von Henry Bowlby – mit 4:1 klar an die Südtiroler ging, konnten sich die Oberösterreicher am 14.11. mit einem 2:1 nach Overtime revanchieren.
Die Wölfe liegen derzeit mit 47 Punkten auf dem vierten Tabellenplatz und überzeugen vor allem im Penalty Killing. Mit einer Quote von 83,13 % rangieren sie ligaweit auf Platz zwei.

In den vergangenen Wochen ließ die zuvor starke Form der Südtiroler jedoch etwas nach: In den letzten acht Spielen gingen sie fünfmal als Verlierer vom Eis. Ausgerechnet die Overtime-Niederlage in Linz markierte den Beginn dieser Schwächephase. Beim letzten Heimspiel gegen den KAC setzte es eine 0:4-Niederlage, und erst gestern kassierte man gegen Budapest ein 3:7. Nach der 1:9-Klatsche im Südtirol-Derby gegen Bozen sind dies die meisten Gegentore, die Pustertal in dieser Saison in einem Spiel hinnehmen musste – ungewöhnlich für die defensivstarken Wölfe. Mit Edward Pasquale steht ihnen eigentlich ein zuverlässiger Goalie zwischen den Pfosten, der in dieser Saison bereits zwei Shutouts verbuchen konnte. In der Offensive sorgen Cole Bardreau und Henry Bowlby für viel Torgefahr und kommen gemeinsam auf 52 Scorerpunkte.

Locker Room Update

Nur wenige Stunden nach dem enttäuschenden Auftritt gegen das Tabellenschlusslicht versammelten sich die Steinbach Black Wings Linz am Samstagvormittag bereits wieder. Mit einer Videoeinheit arbeiteten die Linzer den gebrauchten Abend am Vortag intensiv auf. Allen Beteiligten war die Selbstkritik nach der bescheidenen Leistung ins Gesicht geschrieben. Nichtsdestotrotz richtete sich der Fokus von Head Coach Philipp Lukas und seinem Team schnellstmöglich nach vorne auf den heutigen Abschluss der Heimspiel-Woche. Mit den offensivstarken Wölfen stellt sich den Oberösterreichern ein anderes Kaliber im letzten Duell vor der Pause gegenüber. Vor allem die vielen Fehler im Spiel gegen die Scheibe müssen die dezimierten Abwehrkräfte vermeiden. Hinzukommt, dass mit Shawn St-Amant zumindest gegen Pustertal, eine weitere essenzielle Stütze fehlen wird. Der Stürmer wurde noch am Abend einem Röntgen unterzogen, das zumindest vorsichtige Entwarnung geben konnte. Dennoch stehen weitere Untersuchungen aus, um die voraussichtliche Ausfalldauer abschätzen zu können. Somit sind die Stahlstädter auch im Angriff gefordert, den bitteren Ausfall in ihrer Paradelinie zu kompensieren. Tim Geifes wird gegen Bruneck in die Aufstellung rücken, im Tor nimmt Rasmus Tirronen seinen Platz wieder ein.

Urfahraner Beisl Teifln zu Gast
Einen zusätzlichen Motivationsschub erhalten die Steinbach Black Wings Linz durch den traditionellen Besuch der Urfahraner Beisl Teifln. Rund 30 familienfreundliche Perchten werden das Team lautstark unterstützen.

Tickets sind online unter www.tickets.blackwings.at oder an der Abendkasse erhältlich.

Stimmen:

Wir haben nicht wie eine Mannschaft gespielt. Ein paar Minuten waren gut, aber ansonsten zu chaotisch. Wir müssen besser sein. Wir sind auf einem schwierigen Platz, aber wir müssen diese Situation annehmen. Wir müssen viel härter kämpfen. Es ist die halbe Saison gespielt und wir sind zehnter. Das ist nicht gut genug. Wir müssen um jeden Punkt kämpfen.
Brian Lebler
Den Abend gestern haben wir uns anders vorgestellt. Nichtsdestotrotz müssen wir unseren Fokus bereits wieder auf heute legen. Wir waren in unserem Spiel in so vielen Belangen nicht gut. In der Situation, in der wir uns befinden, können wir uns das nicht leisten. Wir müssen ein schwierigere Gegenspieler sein, das haben wir zuletzt nicht bewiesen. Wir haben heute die nächste richtige Challenge vor uns und die gilt es zu attackieren.
Head Coach Philipp Lukas