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Linzer abermals erfolglos gegen den KAC

Die Steinbach Black Wings Linz müssen sich auch im vierten Aufeinandertreffen mit dem KAC geschlagen geben. Die Rotjacken präsentierten sich über weite Strecken spielbestimmend und nutzten ihre Chancen konsequent, während die Stahlstädter trotz Einsatz und einzelner guter Phasen ohne Torerfolg blieben.

EC KAC – Steinbach Black Wings Linz 4:0 (2:0, 1:0, 1:0)

Torschützen: 1:0 Nick Petersen (7. Min), 2:0 Finn Van Ee (8. Min), 3:0 Simeon Schwinger (33. Min), 4:0 Matt Fraser (60. Min/PP)

Im letzten Spiel vor der Olympia-Pause forderten die Stahlstädter auswärts den KAC. Gegen seinen Heimatverein kehrte Niklas Würschl nach überstandener Krankheit ins Line-up der Oberösterreicher zurück. Rasmus Tirronen führte seine Mannschaft wie gewohnt auf das Eis. Es waren die Linzer, die den ersten Vorstoß wagten: Jonathan Oschgan gab von der rechten Seite einen Versuch auf das kurze Eck ab. Sebastian Dahm wehrte die Scheibe in die Mitte ab, wo Andreas Kristler jedoch nicht vor einem Verteidiger an den Puck kam. Auf Seiten des KAC wurde Mathias From erstmals gefährlich, doch Rasmus Tirronen lenkte den Puck mit der Stockhand über das Gehäuse. Der Linzer Schlussmann musste wenig später erneut eingreifen, als ein verdeckter Schuss von der blauen Linie auf ihn zusegelte. Im letzten Moment lenkte der Finne das Spielgerät zur Seite ab. In der siebten Minute musste Tirronen dann jedoch hinter sich greifen: Nick Petersen kam nach einem guten Pass von Simeon Schwinger auf der linken Seite zum Abschluss, legte sich die Scheibe auf die Backhand und verwandelte über die Schulter des Linzer Torhüters zum 1:0 für den KAC. Die Rotjacken erwischten einen starken Start und legten nur wenige Sekunden später nach. Mathias From spielte einen perfekten Pass quer durch die Defensivzone der Oberösterreicher zu Finn van Ee, der per One-Timer auf 2:0 stellte (8. Minute). Die Stahlstädter taten sich in der Folge schwer, offensive Akzente zu setzen, während die Hausherren Brian Lebler und Co. früh unter Druck setzten. Der Tabellenführer hatte deutlich mehr Spielanteile und kombinierte sich immer wieder sehenswert durch die Defensivreihen der Linzer. Raphael Herburger kam aus zentraler Position zum Abschluss, doch Yohann Auvitu zeigte einen wichtigen Block vor dem eigenen Kasten. Nach einer weiteren starken Kombination kam Clemens Unterweger zum nächsten Schussversuch, diesmal warf sich Travis Barron in die Schusslinie und blockte die nächste Chance für die Rotjacken. Kurz darauf kassierten die Linzer die erste Strafe der Partie: Julian Pusnik musste aufgrund eines Stockschlags für zwei Minuten auf die Strafbank. In Unterzahl überzeugten die Gäste jedoch mit starker Defensivarbeit, attackierten die Rotjacken früh und konnten sich immer wieder befreien. Wieder vollzählig startete Sean Collins einen Gegenangriff, brachte die Scheibe jedoch nicht an Sebastian Dahm vorbei. In den Schlussminuten des ersten Abschnitts kippte das Momentum etwas auf die Seite der Oberösterreicher. Die Stahlstädter setzten sich im Defensivdrittel der Hausherren fest, fanden jedoch keine Wege, um wirklich gefährliche Chancen zu kreieren. Somit verabschiedeten sich beide Mannschaften mit einer 2:0-Führung für den KAC in die erste Pause.

Linzer finden keine Lösungen

Zu Beginn des zweiten Abschnitts kam Shawn St-Amant aus der Mitte zum Abschluss, zog jedoch etwas zu zentral ab, sodass Sebastian Dahm die Scheibe ohne große Probleme entschärfen konnte. Kurz darauf folgte die nächste Strafe gegen die Oberösterreicher: Andi Kristler musste für zwei Minuten auf die Strafbank. In Unterzahl fingen die Oberösterreicher aber aufeinmal Feuer und wurden immer wieder gefährlich. Collins zog von der Mitte auf die linke Seite, doch erneut war Dahm zur Stelle und fing den Puck sicher mit der Fanghand. Auch St-Amant versuchte es mit einem verdeckten Schuss, fand jedoch kein Mittel gegen den Schlussmann des KAC. Auf der Gegenseite visierte Mathias From das kurze Eck an, doch Rasmus Tirronen zeigte sich aufmerksam und verhinderte den nächsten Gegentreffer. Wenig später tauchte From erneut in einem Zwei-gegen-eins auf, wartete auf den mitgelaufenen Mitspieler, doch die Linzer Verteidiger rückten schnell zurück und hinderten den Topscorer der Rotjacken erfolgreich am Abschluss. Der nächste Treffer für die Hausherren fiel schließlich nach einem Angriff über die rechte Seite: Petersen brachte die Scheibe Richtung Tor, Simeon Schwinger reagierte am schnellsten auf den Rebound und stellte auf 3:0 (33. Minute). Auch in Unterzahl kamen die Stahlstädter vermehrte zu Chancen, Henrik Neubauer hatte die Möglichkeit auf den Shorthander, scheiterte jedoch an Clemes Unterweger, der entschlossen dagegenhielt. Wenig später waren die Teams wieder vollzählig, als Neubauer erneut von der rechten Seite zum Abschluss kam. Travis Barron lauerte bereits auf der linken Seite, doch Neubauer entschied sich selbst zu schießen und fand abermals in Sebastian Dahm seinen Meister. Mit zwei Minuten auf der Uhr kamen die Linzer, nach einer Strafe gegen Thimo Nickel, zu ihrem ersten Powerplay. Aber auch die Hausherren zeigten ein starkes Unterzahlspiel und hinderten die Stahlstädter an gefährlichen Abschlüssen. Mit einer 3:0 Führung für die Rotjacken ging es in die zweite Pause des Abends.

KAC macht den Deckel drauf

Das letzte Drittel startete mit einem Schuss von der blauen von Auvitu, den Sebastian Dahm im Kasten des KAC aber entschärfen konnte. Die Linzer suchten zunehmend den direkten Zug zum Tor und positionierten sich immer wieder gut vor dem Gehäuse, um Sebastian Dahm die Sicht zu nehmen. Deshalb versuchte es Greg Moro wenig später ebenfalls aus der Distanz, Dahm wehrte in die Mitte ab, wo Kristler den Rebound aber nicht rechtzeitig erreichte. Kurz darauf folgte die zweite Strafe gegen Klagenfurt: Raphael Herburger musste wegen Haltens für zwei Minuten auf die Strafbank. In Überzahl eroberte Simeon Schwinger die Scheibe von Graham Knott in der neutralen Zone, zog entschlossen in Richtung Tor, verfehlte das Gehäuse jedoch nur knapp. Wenig später kam Niklas Würschl auf der linken zum One-Timer, ließ dabei jedoch nur den Pfosten erklingen. Kurz darauf dann die nächste Strafe gegen die Hausherren. Tobias Sablattnig nahm aufgrund Hakens für zwei Minuten auf der Strafbank Platz. Head Coach Philipp Lukas nahm daraufhin das Time-Out und nahm Rasmus Tirronen für einen Zusätzlichen Feldspieler vom Eis. In doppelter Überzahl visierte Travis Barron von der rechten Seite das kurze Eck an, verfehlte sein Ziel jedoch um wenige Zentimeter. Nach Ablauf der Strafzeit kehrte Tirronen zwischen die Pfosten zurück und musste sich wenig später abermals geschlagen geben. Nach einem guten Pass durch die Box kam Matt Fraser in Scheibenbesitz und stellte auf den 4:0 Endstand für die Rotjacken (60. Minute).

Nach der zweiwöchigen Olympia-Pause reisen die Steinbach Black Wings am 18. Februar zu den Pioneers nach Vorarlberg. Das nächste Heimspiel steigt dann am 20.02 gegen die Vienna Capitals. Tickets sind online unter tickets.blackwings.at sowie an der Abendkasse erhältlich.