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HCB Südtirol Alperia vs. Steinbach Black Wings Linz
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Lebler schießt Linzer mit Doppelpack zum Sieg

Die Steinbach Black Wings Linz besiegen den Tabellenführer mit einem 2:1 in der Overtime. Nach einem torlosen ersten Spielabschnitt gelang Brian Lebler der Führungstreffer im zweiten Drittel. Die Wölfe konnten sich noch die Overtime erkämpfen, doch der Kapitän schlug ein weiteres Mal zu und sicherte so den Sieg.

Steinbach Black Wings Linz – HC Falkensteiner Pustertal 2:1 n.V. (0:0, 1:0, 0:1, 1:0)

Torschützen: 1:0 Brian Lebler (19. Min), 1:1 JC Lipon (44. Min), 2:1 Brian Lebler (64. Min)

Zuschauer: 4.013

Zwei Tage nach dem Auswärtsspiel in Kärnten liefen die Steinbach Black Wings am Freitagabend endlich wieder vor heimischer Kulisse ein. Im ersten Heimspiel nach der Pause trafen Brian Lebler und Co. auf den Tabellenführer aus dem Pustertal. In der Partie gegen die Wölfe mussten die Linzer auf einen weiteren Stürmer verzichten. Krankheitsbedingt fiel neben Stefan Gaffal auch Aljaz Predan aus. Für ihn rückte der 17-jährige Jonathan Oschgan wieder ins Line-up. Auch am Freitag komplettierte Schlussmann Rasmus Tirronen die Starting Six der Hausherren.

Beide Mannschaften starteten mit voller Energie in die ersten 20 Minuten. In der zweiten Minute ergab sich für die Gäste die erste Gelegenheit anzuschreiben. Jonathon Blum kam in der Angriffszone an die Scheibe und sah eine Möglichkeit. Die Verteidiger der Stahlstädter waren jedoch auf ihren Posten, sodass der Puck nicht bis zu Tirronen durchkommen konnte. Eine Minute danach bot sich die nächste Chance für die Wölfe. Austin Michael Osmanski schloss von der blauen Linie ins kurze Eck ab, doch der Linzer Goalie hielt das Gerät sicher im Fanghandschuh. In der vierten Minute waren die Linzer an der Reihe, als die erste Linie nach vorne abzog. Greg Moro spielte von der rechten Seite geschickt zu Graham Knott, dessen Abschluss knapp am Kasten von Edward Pasquale vorbeiging. Als die Oberösterreicher wenig später zum nächsten Offensivangriff ansetzten, machten ihnen die Gäste einen Strich durch die Rechnung und nahmen ihnen die Scheibe ab. In der siebten Minute wurde es dann aber hitzig vor dem Tor der Südtiroler. Brian Lebler schnappte sich das Gerät und gab an Ken Ograjensek ab, der sich bereits vor Pasquale positioniert hatte. Der Schlussmann der Wölfe war aber rechtzeitig zur Stelle und fälschte den Schuss ins Kreuzeck ab. Drei Minuten später war wieder die zweite Linie am Zug und Christoph Tialler versuchte sein Glück, doch auch sein Schuss segelte knapp vorbei. In den darauffolgenden zwei Minuten machten die Südtiroler ordentlich Druck auf die Linzer. Zwei Mal hintereinander wurde es vor dem Tor von Rasmus Tirronen brenzlig. Als Cole Bardeau auf den Schlussmann abschloss, verlor dieser das Gleichgewicht und rutschte am Eis weg. Henry Bowlby versuchte, den Rebound in den leeren Kasten zu bringen, doch Niklas Würschl schmiss sich dazwischen und konnte den Treffer verhindern. In der 13. Minute gab es die erste Strafe an diesem Abend und es traf die Wölfe. Austin Rueschhoff musste aufgrund eines Stockschlags für zwei Minuten in die Kühlbox und die Stahlstädter gingen in ihr erstes Powerplay.Auch wenn sie dabei leer ausgingen, nutzten sie dieses mit insgesamt vier Torschüssen zur Gänze aus und belagerten das gegnerische Tor beinahe über die gesamten zwei Minuten. Nur wenig später erwischte es die Linzer selbst mit einer Strafe und Brian Lebler musste aufgrund übertriebener Härte ebenfalls auf die Strafbank. Auch die Wölfe konnten die Überzahl in nichts Zählbares umwandeln und so verabschiedeten sich beide Teams mit dem 0:0 in den ersten Kabinengang des Abends.

Linzer gehen in Führung

Eine Minute war im zweiten Drittel gespielt und wieder versuchte Pustertal vorzulegen. Die erste Linie positionierte sich im Angriffsdrittel und belagerte Tirronen von allen Seiten. Trotz der guten Aufstellung ging Tirronen erneut als Sieger hervor, indem er die beiden Warnschüsse abwehrte. Drei Minuten später probierten es die Stahlstädter mit dem Konter. Julian Pusnik kam an die Scheibe und schloss auf den Südtiroler Schlussmann ab. Doch auch Pusnik konnte Pasquale nicht überwinden. In der 25. Minute verlagerte sich das Spiel wieder auf die andere Seite und JC Lipon ergatterte den Puck hinter Tirronens Kasten. Der Stürmer passte nach vorne zu Rok Ticar, der sich schon vor dem Schlussmann bereit machte. Dieser erwischte den Puck nicht ideal mit dem Schläger und konnte dem Gerät kein Tempo mitgeben, weshalb ihn Patrick Söllinger mit Leichtigkeit wegschlagen konnte. Eine Minute später war Graham Knott am Zug. Der Center feuerte von der blauen Linie ab, der Schuss segelte aber über das Tor. In der 28. Minute entfachte kurzzeitig das Feuer am Eis und Niklas Würschl und Rok Tikar lieferten sich einen Schlagabtausch, wofür beide eine zweiminütige Strafe wegen übertriebener Härte erhielten. Nach genau neun Minuten im Mittelabschnitt durften die Linzer Fans erstmals aufjubeln als Brian Lebler die Mannschaft zur Führung brachte. Alleine zog er von der blauen Linie nach vorne ab und schenkte zum 1:0 ins linke Kreuzeck ein (29. Minute). Drei Minuten danach kam Tommy Purdeller auf Tirronen zu, doch der Tormann hielt den Puck sicher im Handschuh. In der 33. Minute bot sich für Emilio Romig die Gelegenheit, die Führung weiter auszubauen. Er kämpfte sich nach vorne durch, schloss aber zu spät ab und traf nur die Außenseite des Netzes. Zwei Minuten danach die nächste große Chance für die Linzer: Jonathan Oschgan bekam ein perfektes Zuspiel von Andreas Kristler, aber Pasquale schloss die Beine rechtzeitig und verhinderte den Treffer. Wenige Minuten danach ging es in die letzte Pause der Partie.

Pustertaler Wölfe erkämpfen sich Overtime

Nach drei Minuten im letzten Spielabschnitt brachte JC Lipon die Südtiroler zum Ausgleich. Nachdem die Linzer die Scheibe in ihrer Defensivzone an die Wölfe verloren hatten, spielte Rok Tičar zu JC Lipon, der den Ausgleich ins lange Eck setzte (44. Minute). Eine Minute später schwächten sich die Hausherren durch eine weitere Strafe selbst. Dieses Mal erwischte es Henrik Neubauer, der aufgrund eines Stockschlags in die Kühlbox geschickt wurde. In der 47. Minute wurde es vor dem Tor der Stahlstädter gefährlich. Die Südtiroler nahmen Tirronen die Sicht, doch dem Goalie gelang es, rechtzeitig zu parieren. Eine Minute danach ergab sich das nächste Powerplay für Linz. Austin Rueschhoff musste für zwei Minuten auf die Strafbank, und nur wenige Sekunden später gesellte sich sein Teamkollege Austin Osmanski zu ihm. Im Fünf-gegen-Drei bot sich für die Stahlstädter eine gute Gelegenheit, wieder in Führung zu gehen. Logan Roe schloss auf das Südtiroler Tor ab, doch der Puck landete hinter dem Gehäuse, wo ihn sich Graham Knott sofort schnappte. Der Center spielte zu Shawn St-Amant, der bereits vor dem Tor von Pasquale lauerte. Er erspähte eine Lücke im kurzen Eck, doch Pasquale brachte seinen Schienbeinschoner rechtzeitig dazwischen. Auch aus diesem Powerplay konnten die Hausherren kein Kapital schlagen, und die zwei Minuten verstrichen torlos. In den darauffolgenden Minuten verlagerte sich das Spiel immer wieder von der einen zur anderen Seite, doch keiner Mannschaft gelang es, erneut anzuschreiben. Auch die letzten beiden Minuten verstrichen, und es ging mit dem 1:1 in die Overtime.

Nach vier Minuten in der Verlängerung durften die Oberösterreicher jubeln: Nach dem Zuspiel von Travis Barron brachte Brian Lebler das 2:1 mit einem satten Handgelenkschuss im Netz unter und sicherte der Mannschaft so zwei weitere Punkte.

Weiter geht es für die Black Wings bereits übermorgen. Am Sonntag fahren Brian Lebler und Co. nach Vorarlberg, wo sie von den Pioneers gefordert werden. Nach einem weiteren Auswärtsstopp in Salzburg kehren die Stahlstädter am 23. November wieder in die Linz AG Eisarena zurück. Tickets für das Heimspiel gegen Laibach sind online unter tickets.blackwings.at sowie an der Abendkasse erhältlich.