Zehn Tage nach dem 3:1-Sieg gegen Budapest ging es für Brian Lebler und Co. am Mittwoch mit dem neuen Teambus auf Reisen. In der ersten Partie nach der Länderspielpause trafen die Stahlstädter auf den Rekordmeister und Halbfinalrivalen aus der vergangenen Saison. Auch nach der Pause musste die Linzer Mannschaft verletzungsbedingt auf Luis Lindner verzichten. Stefan Gaffal fiel krankheitsbedingt aus, für ihn rückte Andreas Kristler wieder ins Line-up. Aufs Eis geführt wurden die Oberösterreicher von ihrem Schlussmann Rasmus Tirronen.
Bereits in der zweiten Minute gingen die Rotjacken mit ihrem ersten Forecheck des Abends in Führung. Thomas Hundertpfund, der völlig frei stand, bekam einen Querpass von der rechten Seite und konnte die Scheibe ungehindert hinter Tirronen zum 1:0 einschieben. Nur eine Minute später legten die Hausherren nach. Mathias From passte zu Mario Kempe, der im langen Eck eine Lücke fand und auf 2:0 erhöhte (3. Minute). Auch in den darauffolgenden Minuten machten es die Kärntner den Stahlstädtern schwer, ins Spiel zu finden. In der siebten Minute bot sich den Gästen die erste große Chance. Die erste Linie startete einen Angriff und Niklas Würschl zog in Richtung Sebastian Dahm ab. Graham Knott positionierte sich vor dem KAC-Tor, konnte den Pass jedoch nicht annehmen, da ein Verteidiger der Rotjacken seinen Schläger dazwischen brachte. Zwei Minuten später waren erneut die Hausherren gefährlich. Jan Mursak kam in ein Eins-gegen-Eins mit Tirronen, doch der Linzer Goalie rechnete mit dem Schuss ins lange Eck und konnte den Treffer verhindern. Kurz darauf schwächte sich die Mannschaft von Head Coach Philipp Lukas selbst, als Shawn St-Amant wegen Haltens auf die Strafbank musste. Dank des starken Special-Teams der Linzer konnten die Rotjacken das Powerplay jedoch nicht nutzen. Kaum war die Mannschaft wieder komplett, folgte die nächste Strafe. Dieses Mal erwischte es Brian Lebler wegen eines Stockschlags. Noch bevor er seine zwei Minuten abgesessen hatte, musste sich auch Sean Collins zu ihm gesellen. In der 19. Minute durften die Stahlstädter schließlich aber jubeln. Luka Maver eroberte die Scheibe und kämpfte sich ins Angriffsdrittel. Sein Abschluss von der rechten Seite wurde von Dahm geblockt, doch Niklas Würschl nahm den Rebound auf und legte im letzten Moment auf Travis Barron ab. Dieser traf ins kurze Eck zum 1:2 aus Linzer Sicht (19. Minute). Mit diesem knappen Rückstand ging es für Brian Lebler und Co. in die erste Pause des Abends.