Nur zwei Tage nach dem Auswärtsspiel gegen Pustertal kehrte die Mannschaft von Head Coach Philipp Lukas wieder zurück vor ihr heimisches Publikum. In der beinahe ausverkauften Linz AG Eisarena forderten Brian Lebler und Co. den Rekordmeister aus Klagenfurt. Verzichten musste man auch am Sonntagabend auf Travis Barron, der noch immer krankheitsbedingt aussetzen musste. Auch dieses Mal wurde die Linzer Mannschaft wieder von Schlussmann Rasmus Tirronen aufs Eis geführt.
Beide Teams starteten mit voller Energie in die Partie. In der zweiten Minute gaben die Rotjacken den ersten Warnschuss auf Rasmus Tirronen ab. Mathias From ergatterte an der blauen Linie das Gerät und feuerte direkt ins lange Eck ab. Der Goalie der Oberösterreich war an seinem Posten und lenkte den Puck am Kasten vorbei. Eine Minute danach kamen die Hausherren mit ihrer Kontergelegenheit ins Angriffsdrittel. Luis Lindner legte auf Brian Lebler auf der rechten Seite ab und der Kapitän zögerte nicht, ins Kreuzeck abzuschließen. Sebastian Dahm rechnete aber mit der Aktion und konnte rechtzeitig parieren. In der 6. Minute waren es wieder die Gäste, die gefährlich wurden. Jan Mursak, der links neben dem Gehäuse stand, spielte zu Clemes Unterweger in der Mitte. Der Verteidiger brachte den Puck zwischen der Defensive der Stahlstädter durch, scheiterte dann aber an Tirronen, der das Gerät unter sich begrub. In der 8. Minute erwischte es die Gastmannschaft mit der ersten Strafe. Johannes Dobrovolny musste aufgrund eines Haltens für zwei Minuten auf die Strafbank. Nach 19 Sekunden im Powerplay gelang es den Linzern, den Führungstreffer zu erzielen. Nach Zuspiel von Graham Knott und Yohann Auvitu, schenkte Ken Ograjensek ins linke, lange Eck zum 1:0 ein (9. Minute). Die Hausherren kamen mit ihrem ersten Treffer in Fahrt und belagerten Sebastian Dahm von allen Seiten. Andreas Kristler kam in der 13. Minute hinter dem Klagenfurter Tor hervor und passte kurzerhand zu Greg Moro, der sich schon vor Dahm positionierte. Sein Abschluss aufs Tor konnte den Schlussmann jedoch nicht überlisten. Eine Minute danach probierte Yohann Auvitu sein Glück, doch auch sein Schuss wollte nicht über die Torlinie gehen. Das Blatt wendete sich auf die Sekunde und die Klagenfurter machten kehrt in Richtung Tirronen. Simeon Schwinger sah eine Lücke im langen Eck, doch der Linzer Torwächter reagierte pünktlich und fälschte ab. In der 16. Minute konnte man erstmals die Emotionen am Eis spüren als Luka Maver und Daniel Obersteiner kurz aneinander gerieten. Zum Glück beider Mannschaften traf es niemanden mit einer Strafe. In der 19. Minute mussten die Linzer auf einen Mann verzichten als Shawn St-Amant wegen eines Hakens in die Kühlbox gesteckt wurde. Die Hausherren konnten bis zur Pausensirene gut dagegenhalten. So verabschiedeten sich die Stahlstädter mit 1:0 in den ersten Kabinengang des Abends.