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Hydro Fehervar AV 19 vs. Steinbach Black Wings Linz
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Black Wings unterliegen Red Bull München

Die Steinbach Black Wings mussten sich im ersten Testspiel der neuen Saison Red Bull München mit 2:5 geschlagen geben. In der stimmungsvollen Linz AG Eisarena lieferten sich die Linzer vor mehr als 2.500 Fans ein spannendes Duell gegen München. Nach zwei ausgeglichenen Dritteln entschieden einige unglückliche Fehler im Schlussabschnitt die Partie zugunsten der Gäste.

Steinbach Black Wings Linz – Red Bull München 2:5 (0:1; 1:0; 1:4)

Tore: 0:1 Dominik Kahun (10. Min); 1:1 Kyle Topping (33. Min); 2:1 Luis Lindner (46. Min); 2:2 Trevor Carrick (48. Min); 2:3 Yasin Ehliz (52. Min); 2:4 Philipp Krening (55. Min); 2:5 Trevor Carrick (EN/ 60. Min)

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Die neue Saison 2026/27 starteten die Steinbach Black Wings gegen Red Bull München. Im ersten Testspiel der neuen Spielzeit konnte Head Coach Philipp Lukas auf seinen gesamten Kader zurückgreifen, Dylan Wells und Martin Reder teilten sich die Einsatzzeit auf. Die Oberösterreicher legten sofort los und Shawn St-Amant gab nach dem ersten gewonnenen Face-Off direkt einen Schuss in Richtung gegnerischen Kasten ab. Nach etwa drei Minuten fiel dann die erste Strafe gegen die Gäste aus Deutschland. Aufgrund einer Behinderung musste Lukas Klok für zwei Minuten auf der Strafbank Platz nehmen. Die Linzer taten sich im Powerplay schwer, sich in der Offensivzone festzusetzen, und die roten Bullen konnten sich immer wieder befreien. Zum Ende der Strafzeit versuchte es Luis Lindner aus dem Hinterfeld, sein Abschluss wurde jedoch von einem Gegenspieler geblockt. Die Münchner kamen in der Anfangsphase kaum in die Partie und Dylan Wells hatte in seinem Kasten noch nicht viel zu tun. Zum ersten Mal gefährlich wurden die Gäste durch Veit Oswald, der die Scheibe mit einem guten Pass an den langen Pfosten beförderte. Dort fand sich jedoch kein anderer Münchner, um den Pass zu verwerten. Die roten Bullen wurden im Laufe der Partie immer gefährlicher und Markus Eisenschmid feuerte von der rechten Seite in Richtung Tor. Vojtech Mozik brachte seinen Schläger jedoch rechtzeitig dazwischen und lenkte die Scheibe über das Gehäuse von Wells. Nach neun gespielten Minuten kassierten die Oberösterreicher ihre erste Strafe, als Patrick Söllinger wegen Haltens für zwei Minuten pausieren musste. In ihrem ersten Powerplay brauchten die roten Bullen nicht lange, um anzuschreiben. Yasin Ehliz bediente Dominik Kahun perfekt am rechten Pfosten, der die Scheibe eiskalt ins Kreuzeck zum 1:0 für München verwandelte (10. Minute). Die Oberösterreicher sammelten sich schnell wieder und Greg Moro suchte die schnelle Antwort, traf aber nur Mathias Niederberger, der den Schuss sicher parierte. Auch Graham Knott gab einen Schuss ab, ließ aber von der linken Seite nur die Querlatte klingeln. Kurz vor Ende des ersten Abschnitts versuchte es Trenton Bliss von der linken Seite mit dem Ausgleichstreffer, platzierte die Scheibe jedoch etwas zu hoch. Mit einer knappen 1:0 Führung für die Gäste ging es das erste Mal in die Kabinen.

Linzer gleichen aus

Die erste Aktion im zweiten Drittel gehörte den Oberösterreichern, als Oskar Maier und Shawn St-Amant gemeinsam auf den Kasten von Niederberger zufuhren. Die Münchner Defensive stellte den Passweg jedoch gut zu, sodass Maier selbst abschließen musste. Sein Versuch landete aber direkt im Fanghandschuh des Münchner Goalies. Die Linzer machten durch Patrick Söllinger erneut auf sich aufmerksam als er von der blauen Linie abzog, jedoch nur Niederberger traf. Kurz darauf fiel die zweite Strafe gegen die Red Bulls und Fabio Wagner musste aufgrund von Haltens zwei Minuten in die Kühlbox. Gleich zu Beginn ihres Powerplays hatten die Linzer die beste Chance auf den Ausgleich, als Brian Lebler Niklas Würschl am rechten Pfosten bediente, der aber nur das Außennetz traf. In Unterzahl fanden die Münchner immer wieder gute Lösungen und konnten selbst Torchancen kreieren. Ryan Murphy kam am rechten Pfosten an den Puck, verfehlte den Kasten von Wells jedoch um wenige Zentimeter. Wieder vollzählig sorgte Kyle Topping für die nächste Aktion, als er mit einer Drehung seinen Gegenspieler stehen ließ und Brian Lebler in der Mitte suchte, der den Puck aber knapp verfehlte. Auch die nächste Möglichkeit gehörte den Linzern, als sich Julian Pusnik die Scheibe an der blauen Linie schnappte und sich direkt in Richtung Tor aufmachte. Der Stürmer zögerte nicht lange und schloss direkt ab, der Schuss ging aber rechts am gegnerischen Kasten vorbei. In der 31. Minute wurden bei beiden Mannschaften die Torhüter getauscht und Martin Reder löste Dylan Wells ab. Auf Seiten der Münchner ging Antione Bibeau zwischen die Pfosten. Auch nach dem Torhüterwechsel waren die Oberösterreicher die spielbestimmende Mannschaft. Bibeau wurde gleich zu Beginn von Graham Knott geprüft, der sich durch die Münchner Defensive durcharbeitete, die Scheibe jedoch nicht über die Torlinie befördern konnte. In der gleichen Aktion erkämpfte sich Shawn St-Amant die Scheibe an der Bande und legte ab zu Kyle Topping, der abzog und perfekt ins rechte Kreuzeck zum 1:1 verwandelte (33. Minute). Die Stahlstädter versuchten in Person von Lukas Kainz gleich nachzulegen, sein Abschluss geriet aber zu zentral und stellte Bibeau somit vor keine Probleme. Die restliche Zeit verstrich ohne weitere nennenswerte Torchancen auf beiden Seiten. Mit einem 1:1 ging es in die zweite Pause des Abends.

München lässt nichts anbrennen

Die Hausherren kamen abermals mit viel Energie aus der Kabine und prüften Bibeau früh. Henrik Neubauer gab einen Abschluss aus der Mitte ab, traf aber nur den Schoner des Schlussmanns der Gäste. Auch der nächste Schuss von Knott geriet zu zentral und stellte damit keine große Gefahr dar. In dieser Phase der Partie ging es schnell hin und her und Martin Reder konnte sich mit einer starken Parade gegen Lucas Thaler auszeichnen. Sofort ging es wieder in die andere Richtung, wo sich Henrik Neubauer auf der linken Seite gut durchsetzte und Luis Lindner bediente, der in der Mitte lauerte. Der Verteidiger zog direkt ab und traf sehenswert zum 2:1 für die Hausherren (46. Minute). Nur zwei Minuten später dann fast die gleiche Situation, nur auf der anderen Seite, wo Trevor Carrick eiskalt auf 2:2 stellte (48. Minute). Wenig später bekamen die Linzer noch einmal die Chance auf ein Powerplay, als Fabio Wagner wegen eines Stockschlags in die Strafbox geschickt wurde. Mit einem Mann mehr ließen die Stahlstädter die Scheibe gut laufen und konnten sich gut festsetzen. Brady Shaw brachte die Scheibe schließlich vor das Tor, Lebler konnte die Scheibe jedoch nicht verwerten. Nach einem guten Befreiungsschlag der Gäste wurden die Linzer gezwungen, neu aufzubauen. Knott bekam dabei einen Pass von St-Amant hinter dem eigenen Kasten, der ihm unglücklich wegsprang und das Spielgerät direkt vor Yasin Ehliz landete. Dieser zögerte nicht lange, zog sofort ab und traf zur erneuten Führung für die roten Bullen (52. Minute). Die Münchner wirkten in dieser Phase nun deutlich zielstrebiger und konnten kurze Zeit später durch Philipp Krening zum 4:2 nachlegen (55. Minute). Rund zwei Minuten vor der Schlusssirene nahm Head Coach Philipp Lukas Martin Reder vom Eis, um einen zusätzlichen Feldspieler zu bringen. Der zusätzliche Mann machte jedoch auch keinen Unterschied mehr und München verwandelte in der 60. Minute per Empty Net zum 5:2-Endstand aus Sicht der Gäste.

Für die Steinbach Black Wings geht es bereits kommendes Woche nach Südtirol, wo sie beim Vinschgau Cup auf den HC Litvinov und den ERC Ingolstadt treffen. Das nächste Heimspiel in der Linz AG Eisarena steigt dann am 28. August gegen die Straubing Tigers. Tickets dafür sind auf tickets.blackwings.at und an der Abendkasse erhältlich.