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HCB Südtirol Alperia vs. Steinbach Black Wings Linz
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Black Wings unterliegen Liganeuling deutlich

Die Steinbach Black Wings müssen sich im ersten Aufeinandertreffen mit dem Liganeuling aus Mailand mit 0:4 geschlagen geben. Trotz zahlreicher Bemühungen und Chancen in der Offensive schafften es die Linzer nicht am Scoreboard anzuschreiben und das Spiel auf ihre Seite zu bekommen.

Steinbach Black Wings vs. Milano Hockey Club, 0:4 (0:1; 0:1; 0:2)

Tore: 0:1 Chad Pietroniro (16. Min.); 0:2 Blake McLaughlin (26. Min./PP); 0:3 Blake McLaughlin (42. Min./PP); 0:4 Dante Hannoun (45. Min./PP)

Zuschauer: 3.512

Nach der engen Partie und dem ersten Punkt im Auswärtsspiel gegen Fehérvár ging es für die Steinbach Black Wings Linz endlich vor heimischem Publikum ins zweite Spiel der Hauptrunde 2026/27 der win2day ICE Hockey League. Für die Partie gegen den Liganeuling Milano Hockey Club mussten Luca Erne, Paul Eder und Vojtech Mozík verletzungsbedingt pausieren. Stefan Gaffal fehlte ebenfalls im Line-up von Head Coach Philipp Lukas. Aufs Eis geführt wurden die Stahlstädter von ihrem Schlussmann Dylan Wells.

Beide Mannschaften starteten druckvoll ins Spiel. Die Stahlstädter mussten früh eine Strafe hinnehmen, Niklas Würschl musste wegen eines Crosschecks auf die Strafbank. Die Gäste wurden jedoch selbst in ihrem Powerplay unter Druck gesetzt, als Trenton Bliss gemeinsam mit Henrik Neubauer nahezu allein vor dem Tor einen beherzten Schuss wagte, der jedoch von Smith erfolgreich abgewehrt wurde. Die Stahlstädter wurden durch Tory Dello und dessen Schuss aufs Tor stark unter Druck gesetzt. Niklas Würschl und Christoph Tialler konnten jedoch erfolgreich die Scheibe wieder aus der eigenen Defensivzone befördern. Gerd Kragl versuchte nach einem gewonnenen Bully der Oberösterreicher, den Puck im Kasten der Gegner unterzubringen, Smith wusste dies jedoch zu verhindern. Auch Brian Lebler und Graham Knott versuchten ihr Glück und probierten in der 10. Minute, in Führung zu gehen. Der gegnerische Torhüter machte sich jedoch breit. Die Verteidiger der Mailänder schafften es, dem offensiven Spiel der Hausherren standzuhalten. Gefährlich wurde es für die Linzer, als Wyatte Wylie einen zentralen Schuss Richtung Tor der Linzer abgab. Dylan Wells ließ den Puck jedoch nicht in seinen Kasten. In der 13. Minute kam es zu einem erneuten Powerplay für die Gäste, als Philipp Wimmer aufgrund eines Beinstellens zwei Minuten in die Kühlbox musste. Die Stahlstädter wurden erneut ordentlich unter Druck gesetzt, Patrick Söllinger schaffte es jedoch, Dylan Wells den Rücken freizuhalten und den Schuss der Gegner in die andere Hälfte zu schicken. Die Gäste konnten sich trotz der starken Defensive der Stahlstädter jedoch durchsetzen: Chad Pietroniro gelang in der 16. Minute der Führungstreffer zum 1:0. Die Linzer bewahrten jedoch ihre Ruhe und antworteten mit druckvollem Spiel. Marlon Tschofen und Julian Pusnik ließen Smith keine Zeit zum Durchatmen und versuchten, den Ausgleichstreffer zu erzielen.Kurz vor Ablauf des ersten Drittels kamen die Linzer zu ihrer ersten Überzahlsituation. Samuel Houde durfte die Strafbank für zwei Minuten aufgrund eines Beinstellens wärmen. Mit einem 0:1-Rückstand aus Sicht der Stahlstädter ging es in die Kabine.

Mailand baut Führung aus

Die Mailänder starteten in den zweiten Abschnitt ohne ihren fünften Mann auf dem Eis, das Powerplay der Linzer war durchaus druckvoll. Brady Shaw schaffte es zweimal, die Scheibe beinahe hinter die Linie des gegnerischen Tores zu bringen. Das Powerplay endete jedoch ohne Ausgleich für die Hausherren. Zeit zum Durchatmen gab es für keine der beiden Mannschaften. Nach einigen Schlagabtauschen versuchte Tialler, mit einem zentralen Schuss aufs Tor für Gefahr zu sorgen, Smith wehrte diesen jedoch erfolgreich ab. Zum zweiten Überzahlspiel kam es, als Pietroniro aufgrundBeinstellens für zwei Minuten auf die Strafbank musste. Luis Lindner versuchte, das Powerplay für sich zu nutzen, der Schuss segelte jedoch übers Tor. Gleich danach setzte Oskar Maier alles daran, die Scheibe zu Emil Romig zu bringen, dessen Schuss jedoch am gegnerischen Torhüter scheiterte. In der 25. Minute musste Emil Romig aufgrund eines Hakens in die Kühlbox. Die Mailänder nutzten das Powerplay mit einem beherzten Schuss aufs Tor, Dylan Wells schaffte es jedoch, diesen abzuwehren. Durchatmen konnten die Stahlstädter jedoch nicht: Blake McLaughlin nutzte die verstellte Sicht von Wells aus und baute die Führung der Mailänder auf 2:0 aus (26. Minute). Die Stahlstädter ließen jedoch nicht nach. Lindner und Pusnik versuchten beide, den Rückstand zu verkürzen, doch Smith konnte seinen Kasten sauber halten. Zum erneuten Überzahlspiel für die Linzer kam es in der 30. Minute. Die Gäste mussten wegen Haltens zwei Minuten auf McLaughlin verzichten. Würschl brachte die Scheibe gefährlich nah an das gegnerische Tor, das Powerplay endete jedoch ohne Treffer. Nachdem die Mailänder das Spielgeschehen bestimmt hatten, konnten die Oberösterreicher erneut vor das gegnerische Tor vordringen. Shaw St-Amant gab einen beherzten Schuss ab, der linke Pfosten des Tores von Smith machte ihm jedoch einen Strich durch die Rechnung. Auch Wimmer versuchte, die Scheibe hinter die Linie zu bringen, spielte sie jedoch direkt in die Arme von Smith. Wells wurde erneut auf die Probe gestellt, als Alex Grant einen Schuss aufs Tor abgab. Dieser prallte jedoch am oberen Pfosten ab und vom Netz zurück aufs Eis. In der letzten Spielminute des Mitteldrittels musste Trenton Bliss aufgrund Beinstellens für zwei Minuten auf die Strafbank. Bis zu den letzten Sekunden gaben beide Mannschaften alles, das zweite Drittel endete jedoch ohne ein weiteres Tor. Trotz eines Torschussverhältnisses von 20:15 nach zwei Dritteln gingen die Linzer mit einem Rückstand von zwei Toren ein letztes Mal in die Kabine.

Linzer bleiben torlos

Der letzte Abschnitt startete mit einem Mann weniger auf dem Eis für Linz. Das Überzahlspiel für die Gegner wurde jedoch verlängert, als Wimmer wegen eines hohen Stocks für zwei Minuten auf die Strafbank musste und sich zu Bliss gesellte. Eine kurze Unterbrechung gab es, als Giordano Finoro nach einem Zusammenprall kurz liegen blieb.Die Gäste konnten das Powerplay erneut für sich nutzen und ihre Führung durch einen Treffer von McLaughlin ins Netz von Dylan Wells auf 3:0 ausbauen (42. Minute). Die Strafbank der Linzer blieb nicht lange kalt: St-Amant musste wegen Hakens für zwei Minuten pausieren. Die Gäste zeichneten sich durch ein druckvolles Spiel aus und schafften es, ihre Führung durch Dante Hannoun auf 4:0 zu vergrößern (45. Minute). Mit einem Stand von 0:4 ging es schlagartig weiter, beide Mannschaften zeigten eine offensive Spielweise. Gregorio Gios musste wegen Behinderung für zwei Minuten auf die Strafbank, was ein erneutes Powerplay für die Hausherren bedeutete. Smith geriet ordentlich unter Druck, als er seinen Schläger verlor. Dennoch schaffte er es, die Torchance der Oberösterreicher zu vereiteln. Trotz hart erkämpfter Chancen war die Verteidigung der Mailänder zu stark und die Linzer konnten das Überzahlspiel nicht für sich nutzen. Tommaso Madaschi kämpfte sich eine Chance frei, der Puck prallte jedoch außen am Netz des Linzer Tores ab. Gefährlich wurde es abermals vor dem Tor von Dylan Wells, als Finoro allein auf den Kasten des Linzer Torhüters zufuhr. Wells fing die Scheibe jedoch gekonnt aus der Luft ab. In der 57. Minute musste noch einmal der Mailänder Alex Grant wegen Stockschlags in die Kühlbox. St-Amant versuchte es erneut mit einem beherzten Schuss aufs Tor, dieser wurde jedoch ebenfalls von Smith abgewehrt. Wenige Sekunden vor dem Ende traf ein Schuss Nick Caamano unglücklich im Gesicht, woraufhin dieser das Eis verlassen musste. Trotz weiterer Versuche der Linzer schafften sie es auch in den letzten Spielminuten nicht, die Scheibe hinter die Linie zu bringen. Das Spiel endete somit mit einem 0:4-Endstand.

Die Steinbach Black Wings müssen sich trotz harten Kämpfens im zweiten Saisonspiel mit 0:4 gegen den Liganeuling aus Mailand geschlagen geben. Bereits am kommenden Mittwoch steigt das nächste Heimspiel gegen Olimpija Ljubljana. Vor heimischem Publikum geht es daraufhin am Freitag gleich weiter gegen die Pioneers. Tickets dafür sind auf tickets.blackwings.at und an der Abendkasse erhältlich.

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