Die ersten Schritte seiner noch jungen Karriere machte der gebürtige Wiener in seiner Heimatstadt bei den Vienna Young Tigers in der österreichischen Jugendliga. Mit 16 Jahren wechselte er in die Red Bull Akademie, wo er die Altersklassen U18, U20 und schließlich die Alps Hockey League durchlief. In der Saison 2019/20 absolvierte er seine ersten vier Spiele in der zweithöchsten Spielklasse und konnte sich dabei mit einem eigenen Treffer in die Scorerliste eintragen. In der darauffolgenden Meisterschaft etablierte er sich als fixer Bestandteil der Mannschaft und erreichte gemeinsam mit dem Nachwuchsteam die Pre-Playoffs, in denen man sich schließlich den Wipptal Broncos geschlagen geben musste. In derselben Spielzeit feierte Wimmer am 3. Dezember 2021 gegen Innsbruck sein Debüt in der win2day ICE Hockey League. Dabei gelang ihm bei seinem allerersten Einsatz gleich ein Treffer, mit dem er sein Potenzial auf Anhieb unter Beweis stellte. Ab der Spielzeit 2021/22 zählte der Verteidiger fest zum Kader der Eisbullen in der höchsten Spielklasse und erlebte den unangefochtenen Lauf von vier Meistertiteln in Serie somit hautnah mit. Insgesamt bestritt der Linksschütze 105 Einsätze für den Liga-Krösus und beteiligte 22-mal (5 Treffer) direkt an einem Tor.
Noch erfolgreicher lief es für den erst 24-Jährigen in seiner jungen Karriere international. Seine Gardemaße von 1,95 Metern und 96 Kilogramm durfte er bereits in 45 Spielen für die österreichische Nationalmannschaft einsetzen. 2022 und 2023 vertrat er sein Heimatland bei allen Spielen der A-Weltmeisterschaft in Finnland. Für die neue Saison 2026/27 forcierte Philipp Wimmer, trotz bestehendem Vertrag, einen Wechsel an die Untere Donaulände. Dort wird der Verteidiger künftig mit der Rückennummer 28 für die Steinbach Black Wings Linz auf das Eis gehen.