HC Falkensteiner Pustertal – Steinbach Black Wings Linz 3:1 (0:1, 2:0, 1:0)
Torschützen: 0:1 Shawn St-Amant (2. Min/PP), 1:1 Alan Lobis (23. Min/PP), 2:1 Jc Lipon (37. Min), 3:1 Tommy Purdeller (59. Min/EN)
Die Steinbach Black Wings müssen sich im Auswärtsspiel gegen die Pustertaler Wölfe mit einem 3:1 geschlagen geben. Obwohl man sich in der zweiten Minute bereits in Führung schießen kann, gelingt es ab dem Mittelabschnitt nicht mehr, Druck auf die Südtiroler aufzubauen. Ein Empty-Net Goal am Ende sichert den Wölfen den Sieg.
HC Falkensteiner Pustertal – Steinbach Black Wings Linz 3:1 (0:1, 2:0, 1:0)
Torschützen: 0:1 Shawn St-Amant (2. Min/PP), 1:1 Alan Lobis (23. Min/PP), 2:1 Jc Lipon (37. Min), 3:1 Tommy Purdeller (59. Min/EN)
Nach dem 5:1-Heimsieg am Mittwochabend gegen Budapest machten sich Brian Lebler und Co. bereits am nächsten Tag auf den Weg nach Italien. Nach einer Trainingseinheit in den frühen Morgenstunden führte Schlussmann Rasmus Tirronen die Gäste am Abend aufs Eis.
Schon nach 40 Sekunden im ersten Abschnitt setzten die Gäste mit dem ersten Warnschuss auf den Goalie der Italiener ein Ausrufezeichen. Kurz darauf folgte die erste Strafe für die Heimmannschaft wegen zu vieler Spieler am Eis. Die Linzer nutzten das Powerplay prompt aus und gingen nach nur einer Minute in Führung. Nach dem Zuspiel von Graham Knott von der linken Seite beförderte Shawn St-Amant, der sich vor dem Gehäuse von Edward Pasquale positioniert hatte, den Puck ins kurze Eck (2. Minute). In der fünften Minute konnte sich die dritte Linie der Wölfe durch Tommy Purdeller in die Offensive spielen, kam jedoch nicht zum Abschluss, da Shawn St-Amant die Scheibe abfing. Drei Minuten später meldeten sich die Hausherren erneut im Angriff an. Greg Di Tomaso kämpfte sich alleine nach vorne, wo Rasmus Tirronen bereits aufmerksam war. Jonathan Oschgan und Yohann Auvitu konnten den Verteidiger kurz stören, wobei Auvitu noch den Schläger dazwischenbrachte. Di Tomaso verlor den Puck zwar kurzzeitig, eroberte ihn aber zurück und schloss ab. Tirronen entschärfte die Situation jedoch rechtzeitig mit dem Fanghandschuh. Kurz darauf konnte sich Pustertal über die neutrale Zone erneut nach vorne kombinieren, doch wieder machten die Stahlstädter den Angriff zunichte, indem Logan Roe die Scheibe eroberte. Der Gegenstoß ließ zunächst noch auf sich warten. Wenig später versuchte Luka Maver, die Führung der Oberösterreicher auszubauen. Er kam mit der Scheibe ins Angriffsdrittel, fand jedoch vor dem gut zugestellten Tor der Südtiroler keinen Abnehmer und musste die Scheibe liegen lassen. Eine weitere gute Möglichkeit ergab sich wenig später für die Gäste. Emilio Romig setzte sich gegen Daniel Glira und Austin Osmanski durch und legte von der linken Seite zur Mitte, wo Julian Pusnik und Jonathan Oschgan bereits warteten. Pusnik schloss ins linke Kreuzeck ab, doch Edward Pasquale konnte die Lücke im letzten Moment schließen und den zweiten Gegentreffer verhindern. In der Schlussminute wechselten sich beide Teams im Scheibenbesitz ab, ohne jedoch noch zu einer zwingenden Chance zu kommen. So verabschiedeten sich die Linzer mit einer 1:0-Führung in den ersten Kabinengang des Abends.
Wölfe erzielen Ausgleich
In der 22. Minute fanden sich die Wölfe im Drittel der Stahlstädter wieder. Die Oberösterreicher positionierten sich jedoch gut und gaben den Südtirolern keine Chance für den Abschluss. Kurz danach mussten die Gäste in ihr erstes Unterzahlspiel in dieser Partie gehen, als Patrick Söllinger aufgrund eines Beinstellens in die Kühlbox gesteckt wurde. Anfangs konnte die Linzer Mannschaft gut dagegenhalten, doch in der 23. Minute schossen sich die Hausherren zum Ausgleich. Nachdem Tommy Purdeller den Puck an Alan Lobis abgelegt hatte, brachte der Verteidiger der Italiener das Gerät in die Maschen und stellte auf 1:1 (23. Minute). Eine Minute danach setzten die Gäste zum Konter an. Emilio Romig kam an die Scheibe und sah eine Lücke zwischen der linken Torstange und Edward Pasquale, doch der Goalie reagierte zur rechten Zeit. In der 27. Minute erwischte es die Oberösterreicher mit der nächsten Strafe. Diesmal erwischte es Graham Knott, der wegen Beinstellens für zwei Minuten auf die Strafbank musste. Die Wölfe schienen immer weiter in ihr Spiel zu finden und konnten die Stahlstädter im Powerplay ordentlich unter Druck setzen, diese konnten sich aber gut retten und die zwei Minuten ohne Gegentor überstehen. In der Sekunde, als Graham Knott aus der Kühlbox zurückkam, bekam er den Pass von Shawn St-Amant, kam im Breakaway auf den südtiroler Schlussmann zu, konnte aber nicht einnetzen. Das Spiel verlagerte sich sofort wieder in die Offensivzone von Pustertal, wo Tirronen innerhalb weniger Sekunden gleich zwei Abschlüsse verhinderte. In der 32. Minute schlich sich ein Fehlpass von Yohann Auvitu ein, woraufhin die Wölfe die Ungenauigkeit ausnutzten und sofort kehrt in Richtung des Linzer Tormannes machten. Rasmus Tirronen witterte die Gefahr jedoch und parierte. Drei Minuten vor der Pause herrschte viel Verkehr vor dem Kasten der Oberösterreicher. Daniel Gliras Schuss von der blauen Linie fand einen Weg hindurch und der Schlussmann wehrte ab. Er rechnete aber nicht mit dem Rebound, den Jc Lipon hinter ihn zwischen die Pfosten brachte (37. Minute). Zehn Sekunden vor dem Kabinengang gingen die Gäste in ihr nächstes Powerplay, nachdem Daniel Glira aufgrund eines Hakens gegen Henrik Neubauer auf die Strafbank geschickt wurde. Mit beinahe zwei übrigen Minuten in Überzahl ging es für die Stahlstädter in die zweite Pause.
Pustertal setzt sich durch
Bis auf eine gute Gelegenheit von Andreas Kristler am Ende des Powerplays konnten die Gäste die Überzahl in nichts Zählbares ummünzen. In der 44. Minute waren die Südtiroler kurz davor, die Führung auszubauen, als der vorherige Torschütze Jc Lipon auf Tirronen abfeuerte. Der Schlussmann reagierte rechtzeitig und konnte abwehren. Auch in den darauffolgenden Minuten schienen die Oberösterreicher nicht wirklich entschlossen und hatten Schwierigkeiten, sich in der Offensive festzusetzen. Zu einem günstigen Zeitpunkt für die Oberösterreicher traf es Luca Zanatta aufgrund eines Beinstellens mit einer Strafe und es ging erneut ins Powerplay. Pustertal verteidigte gut und konnte sich immer wieder befreien, sodass die zwei Minuten ohne eine gefährliche Torchance von der Uhr verstrichen. Zwei Minuten vor dem Ende setzte man auf Seiten der Linzer auf den sechsten Feldspieler. Shawn St-Amant kam an die Scheibe und feuerte auf Pasquale, der jedoch damit rechnete und abwehrte. In der letzten Minute brachte Tommy Purdeller den Puck ins Empty Net und sicherte den Wölfen somit den 3:1-Sieg.
Bereits am Sonntag bietet sich für die Steinbach Black Wings die nächste Chance, Punkte einzufahren. Auf heimischem Eis fordern die Linzer dabei den Rekordmeister aus Klagenfurt bevor es am 23.Jänner nach Villach geht. Tickets für das Schlagerspiel am Sonntag sind online unter tickets.blackwings.at sowie an der Abendkasse erhältlich.
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