Für das erste Match nach der Länderspielpause ging es für die Mannschaft von Head Coach Philipp Lukas mit dem Teambus nach Südtirol. Neben Christoph Tialler und Shawn St-Amant, die beide nach überstandener Verletzung in den Spielbetrieb zurückkehrten, feierte Neuzugang Yohann Auvitu am Mittwochabend sein Debüt für die Linzer. Die Gäste mussten jedoch auf Julian Pusnik und Aljaz Predan verzichten, die kurzfristig erkrankten – dafür rückte Tim Geifes ins Line-Up.
Nach einer halben Minute konnten die Oberösterreicher den ersten Akzent setzen. Graham Knott kam im Angriffsdrittel an die Scheibe und gab den ersten Warnschuss auf Sam Harvey ab. Eine Minute später ergab sich die nächste Chance für die Stahlstädter. Henrik Neubauer spielte das Gerät zu Stefan Gaffal, der samt Scheibe hinter das Tor fuhr und auf der rechten Seite zum Bauerntrick ansetzte. Der Schlussmann der Hausherren rechnete jedoch damit und konnte rechtzeitig mit dem Arm abfälschen. In der fünften Minute konnte sich Bozen mit der ersten richtigen Aktion in Führung bringen. Nachdem Max Gildon sich den Puck erkämpfte, spielte er zu Daniel Frank, der auf den Schlussmann der Stahlstädter abzog. Niklas Würschl versuchte noch, sich dazwischenzuwerfen, doch das Gerät passierte bereits Tirronen und fiel hinter ihm zum 1:0 ins Netz (5. Minute). Zwei Minuten später bauten die Südtiroler die Führung weiter aus. Brad McClure verwertete einen Rebound und traf zwischen den Beinen von Rasmus Tirronen zum 2:0 (8. Minute). Nur wenig später erwischte es die Linzer mit der ersten Strafe. Logan Roe musste aufgrund eines Stockschlags in die Kühlbox. Kurz darauf musste aber auch die Heimmannschaft auf einen ihrer Spieler verzichten: Shane Gersich erhielt wegen Hakens zwei Minuten, sodass es vier gegen vier weiterging. Zur Halbzeit des ersten Drittels schrieben auch die Gäste erstmals an. Shawn St-Amant brachte die Scheibe nach einem gelungenen Pass von Graham Knott im Netz der Südtiroler unter und verkürzte auf 1:2 aus Sicht der Oberösterreicher (10. Minute). Eine Minute später gingen die Gäste in ihr zweites Unterzahlspiel. Nach einer Behinderung musste Christoph Tialler für zwei Minuten auf die Strafbank. Wenige Sekunden vor Ablauf des Powerplays der Füchse versuchte Brad McClure noch sein Glück mit einem Schuss von der blauen Linie, doch der Linzer Schlussmann war auf seinem Posten und verhinderte den Treffer. Zwei Minuten später ergab sich die nächste Gelegenheit für Bozen, doch der Abschluss von Cristiano DiGiacinto segelte über den Kasten von Tirronen. Kurz darauf bot sich den Stahlstädtern eine Konterchance. Niklas Würschl passte von der rechten Seite zu Emilio Romig, der sich vor dem Gehäuse von Harvey positionierte. Er feuerte das Zuspiel direkt auf den Goalie, der jedoch mit dem Ellbogen abwehren konnte. In der 17. Minute musste Jason Seed nach einem hohen Stock gegen Sean Collins für zwei Minuten aussetzen. Die Oberösterreicher konnten das Powerplay nicht nutzen, sodass es nach Ablauf der Strafe wieder fünf gegen fünf weiterging. In der letzten Minute des Drittels gab es auf Seiten der Stahlstädter Grund zu jubeln. Henrik Neubauer spielte das Gerät von der rechten Seite zu Andreas Kristler, der zum Ausgleich ins linke Kreuzeck traf (19. Minute). Nur drei Sekunden vor der ersten Pause ließen die Gäste die Torsirene erneut erklingen. Brian Lebler tat es seinem Teamkollegen gleich und erzielte das 3:2 (19. Minute). Mit der neuen Führung verabschiedeten sich die Linzer in den ersten Kabinengang des Abends.