Ograjensek rettet die Overtime
Mit dem spannenden Unentschieden gingen beide Mannschaften in die letzten 20 Minuten. Dort initiierte St-Amant den ersten Angriff und wurde dabei regelwidrig von den Beinen geholt. Doch auch im dritten Powerplay des Abends sorgten die Stahlstädter kaum für Gefahr und ließen diese Möglichkeit erneut ungenutzt verstreichen. Das Spiel wurde nun deutlich umkämpfter, und immer wieder wurden Aufbauversuche auf beiden Seiten frühzeitig gestört. Erst knapp zehn Minuten vor dem Ende wurde es vor dem Tor wieder gefährlich – und zwar so richtig. Steven Strong rückte tief in den Slot der Linzer vor und kam völlig frei zum Schuss. Zum Glück für die Gäste zielte der Verteidiger jedoch zu zentral, und Tirronen packte entschlossen zu. Villach wurde anschließend wieder aktiver und drängte auf die Entscheidung. In der 53. Minute waren die Linzer im eigenen Drittel orientierungslos, was die Adler zu ihren Gunsten nutzten. Nach einem Seitenwechsel stand Adam Helewka viel zu frei und musste nur noch in die große Lücke am rechten Pfosten zum 4:3 einschieben. Doch erneut schlugen die Steinbach Black Wings nur zwei Minuten später zurück. Patrick Söllinger hielt einen Befreiungsschlag der Kärntner im Drittel. Barron eroberte die Scheibe, legte in die Mitte zu Ken Ograjensek, der mit einem mächtigen Schuss das 4:4 erzielte (56. Minute). Vor der Schlussirene folgte jedoch noch eine Bewährungsprobe, denn nach einem Boarding von Barron mussten die Oberösterreicher erneut in Unterzahl agieren. Die Villacher Stadthalle bebte, doch mit vereinten Kräften überstanden die Steinbach Black Wings diese entscheidende Phase bis zur 60. Minute.
Graham Knott staubt zum Sieg ab
So ging es in die Overtime, die mit einem Powerplay für die Gäste begann. Doch auch dieser numerische Vorteil sollte für die Stahlstädter ohne Erfolg bleiben. Nachdem St-Amant einen Pass direkt vor Connata knapp verfehlte, verhinderten weitere Ungenauigkeiten eine Entscheidung. Die Villacher wieder vollzählig, kamen sie nach einer Deflection von Hutchinson zur Riesenchance auf den Gamewinner – doch Tirronen rettete im letzten Moment. Beide Teams duellierten sich im Drei-gegen-Drei weiter um den entscheidenden Fehler. Diesen nutzte schließlich Luis Lindner nach einem gewonnenen Zweikampf und lief alleine auf den Konter zu. Zwar entschied Connata dieses Duell zunächst für sich, doch die freiliegende Scheibe schnappte sich Graham Knott, der zum 5:4-Gamewinner für die Linzer einschob.
Am kommenden Sonntag wartet auf die Steinbach Black Wings Linz das nächste harte Auswärtsmatch in Graz. Anschließend laden die Oberösterreicher beim Nikolo Special zu drei Heimspielen in der ersten Dezemberwoche. Tickets sind online unter tickets.blackwings.at sowie an der Abendkasse erhältlich.