Steinbach Black Wings Linz – Olimpija Ljubljana 1:2 n.V. (1:1, 0:0, 0:0, 0:1)
Torschützen: 0:1 Evan Polei (6. Min), 1:1 Brian Lebler (14. Min/PP), 1:2 Terrence Brennan (64. Min/PP)
Zuschauer: 4.753
Die Steinbach Black Wings Linz müssen sich gegen Laibach mit 1:2 in der Overtime geschlagen geben. Die Oberösterreicher zeigen über weite Strecken eine starke Partie und halten die Offensive der Slowenen gut in Schach. In der Overtime erzielt Terrence Brennan jedoch den Siegtreffer für seine Mannschaft.
Steinbach Black Wings Linz – Olimpija Ljubljana 1:2 n.V. (1:1, 0:0, 0:0, 0:1)
Torschützen: 0:1 Evan Polei (6. Min), 1:1 Brian Lebler (14. Min/PP), 1:2 Terrence Brennan (64. Min/PP)
Zuschauer: 4.753
Beim Heimspiel gegen die grünen Drachen aus Laibach musste Head Coach Philipp Lukas weiterhin auf Shawn St-Amant verzichten, der krankheitsbedingt pausieren musste. Mit dem gleichen Line-up wie gegen Wien am Freitag ging es, angeführt von Rasmus Tirronen, aufs Eis. Die Hausherren machten von Beginn an klar, dass sie dieses Spiel nicht verlieren möchten. Sean Collins gewann das erste Face-off und schickte Andreas Kristler direkt in Richtung gegnerischen Kasten. Der erste Abschluss geriet jedoch zu zentral, was Luka Kolin vor keine Probleme stellte. Wenige Sekunden darauf zog Patrick Söllinger von der Blauen ab, konnte die Scheibe aber ebenfalls nicht genau genug platzieren. Die grünen Drachen fanden in den ersten Minuten kaum Zugriff auf das Spiel, während die Linzer eine Chance nach der anderen kreierten. Nach einem Passfehler in der Abwehr der Slowenen schnappte sich Luka Maver die Scheibe, schloss ab, doch Kolin gelang es, das Spielgerät über seinen Kasten zu lenken. Die Linzer feuerten aus allen Lagen, fanden aber oft keinen Weg durch die Defensive, wodurch sie es zunehmend mit Schüssen aus der Distanz versuchten. Niklas Würschl gab einen Schuss von der Blauen ab, Kolin war abermals auf seinem Posten. Dann starteten die Gäste ihren ersten Angriff, der direkt von Erfolg gekrönt war. Evan Polei wurde in der Mitte gut freigespielt und verwandelte rechts an Tirronen vorbei zum 1:0 für die Slowenen (6. Minute). Die grünen Drachen fanden nach dem Führungstreffer immer besser in die Partie. Im nächsten Shift war es wieder Evan Polei, der im Breakaway auf Tirronen zufuhr. Patrick Söllinger zeigte jedoch eine starke Zweikampf- und Verteidigungsleistung und verhinderte den Doppelpack von Polei. Danach fingen sich die Stahlstädter wieder, und Auvitu gab den nächsten Distanzschuss ab. Kolin ließ die Scheibe prallen, Graham Knott kam jedoch nicht rechtzeitig, um den Rebound zu verwerten. Es entwickelte sich ein schnelles, körperbetontes Spiel, in dem es rasch hin und her ging. Miha Bericic versuchte es von der linken Seite aus spitzem Winkel, Tirronen war mit dem Schoner zur Stelle. Sofort ging es wieder in die andere Richtung, wo Kolin ebenfalls mit dem Schoner einen Schuss von Tim Geifes abwehrte. Im selben Angriff fiel dann die erste Strafe gegen Miha Bericic, der aufgrund eines hohen Stocks für zwei Minuten pausieren musste. In ihrem ersten Powerplay kombinierten sich die Stahlstädter gut durch die gegnerische Abwehr, ehe das Spielgerät bei Brian Lebler auf der linken Seite landete. Der Kapitän der Linzer feuerte ab, Graham Knott stellte Kolin gut die Sicht zu, und der Puck landete perfekt im oberen Kreuzeck zum 1:1-Ausgleich (14. Minute). Wenige Minuten später war es erneut Lebler, der sich gegen drei Gegenspieler behaupten konnte und zum Abschluss kam, den der Schlussmann von Laibach jedoch sicher hielt. Die Oberösterreicher drückten weiterhin auf den Führungstreffer, als Ken Ograjensek von der Blauen abzog. Lebler wollte vor dem Kasten noch abfälschen, kassierte danach aber eine Zwei-Minuten-Strafe wegen übertriebener Härte. In Unterzahl verteidigten die Linzer konsequent und konnten sich oftmals befreien. Graham Knott und Yohann Auvitu hatten sogar die Chance auf einen Shorthander, blieben jedoch an den Verteidigern hängen. Mit einem 1:1 ging es in die erste Pause.
Ausgeglichenes Mitteldrittel
Die ersten Sekunden des zweiten Abschnitts überstanden die Linzer in Unterzahl, ehe sie – wieder vollzählig – den nächsten Angriff starteten. Graham Knott tankte sich bis zum gegnerischen Kasten durch, lockte den Goalie aus seiner Position und versuchte es anschließend mit dem Wrap-around, ein Verteidiger konnte ihn jedoch zuvor von der Scheibe trennen. Im Anschluss daran kassierten die Oberösterreicher die nächste Zwei-Minuten-Strafe. Andreas Kristler nahm aufgrund eines Stockschlags auf der Strafbank Platz. In ihrem zweiten Powerplay fanden die grünen Drachen lange nicht in ihre Formation und versuchten es deshalb aus der Distanz. Nathanael Halbert kam zum Abschluss, der jedoch abgefälscht wurde und damit keine Gefahr für Tirronen darstellte. Wieder ausgeglichen ging es erneut in Richtung Tor der Slowenen, wo Kolin einen Backhandschuss von Brian Lebler entschärfen konnte. Erneut war es die zweite Linie der Hausherren, die für Gefahr sorgte. Travis Barron kam auf der rechten Seite in aussichtsreiche Abschlussposition, die Scheibe landete jedoch nur im Fanghandschuh von Kolin. Wie schon im ersten Drittel war es ein sehr ausgeglichenes Spiel, und die grünen Drachen wurden wieder gefährlicher. Nik Simsic gab einen Schuss von der linken Seite ab, Tirronen war jedoch auf seinem Posten. Kurz darauf fiel die nächste Strafe, dieses Mal gegen Alex Petan. In Überzahl stellten die Slowenen die Passwege gut zu und verteidigten extrem eng. Travis Barron versuchte es von der rechten Seite, verfehlte sein Ziel jedoch knapp. Eine Minute vor der Pausensirene wurde Evan Polei nach einem Crosscheck in die Kühlbox geschickt. In der ersten Hälfte des Powerplays konnten sich die Linzer keine Chancen mehr kreieren, und es ging mit 1:1 in die zweite Pause des Abends.
Linzer müssen sich in Overtime geschlagen geben
Die Linzer starteten in Überzahl in das letzte Drittel. Die Stahlstädter ließen die Scheibe gut laufen und kamen früh zur ersten Torchance. Der Schlussmann der grünen Drachen parierte den Schuss von Travis Barron jedoch sicher. Nach Ablauf der Strafzeit prüfte Robert Sabolic Rasmus Tirronen, der das kurze Eck aber gut dichtmachte. In der 45. Minute suchte Emilio Romig Ken Ograjensek, der in der Mitte lauerte. Letzterer verfehlte den Pass jedoch um wenige Zentimeter und kam nicht zum Abschluss. Die Hausherren drückten weiter auf den Führungstreffer, als Luka Maver aus der Distanz abschloss und Kolin den Rebound zuließ, den Sean Collins jedoch nicht im Tor unterbringen konnte. Auf der anderen Seite kam Terrence Brennan von links zum Abschluss, Tirronen parierte sicher. Kurz darauf nahm Stefan Gaffal auf der Strafbank Platz und bescherte den Gästen ihr nächstes Überzahlspiel. Marly Quince versuchte es mit einem Onetimer von der linken Seite, doch Tirronen verhinderte mit einer starken Parade den Führungstreffer für die Gäste. Auch die Linzer kamen nach einer Strafe gegen Nik Simsic zu einem Powerplay, konnten daraus jedoch ebenfalls kein Kapital schlagen. Mit einem ausgeglichenen 1:1 ging es in die Overtime. Sean Collins versuchte es mit der Backhand, scheiterte jedoch erneut an Kolin. Nach vier gespielten Minuten in der Overtime wurde Logan Roe wegen eines hohen Stocks auf die Strafbank geschickt, und es ging im Vier-gegen-drei weiter. Es dauerte nicht lange, bis die grünen Drachen über den Siegtreffer jubeln durften. Terrence Brennan kam in der Mitte zum Schuss und verwandelte ins Kreuzeck zum 2:1 für die Slowenen (64. Minute).
Am kommenden Freitag geht es für die Stahlstädter nach Budapest und damit gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um die Pre-PlayOffs. Am Sonntag steigt dann das letzte Spiel in der Regular Season zuhause gegen die Graz99ers. Stehplatzkarten sind online unter tickets.blackwings.at sowie an der Abendkasse erhältlich.
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