Nach dem Sieg gegen Wien und der Niederlage in Laibach stand den Oberösterreichern am Mittwochabend das nächste direkte Tabellenduell bevor. Zu Hause, vor den eigenen Fans, forderte die Mannschaft von Head Coach Philipp Lukas die Gäste aus Budapest. Im Line-Up der Linzer ergab sich eine kurzfristige Änderung: So mussten die Stahlstädter krankheitsbedingt auf Travis Barron verzichten. Emilio Romig wurde rechtzeitig wieder fit und rückte statt ihm in die Aufstellung. Auf’s Eis geführt wurden die Starting-Six auch dieses Mal wieder von Rasmus Tirronen.
Die Hausherren versuchten von Beginn an, Druck auf die Ungarn zu machen und so erspielte sich Brian Lebler in der ersten Minute schon eine Gelegenheit. Er fuhr nach vorne los, wurde vor dem Abschluss jedoch von Jesper Lindgren und Rasmus Bengtsson aufgehalten. In der dritten Minute waren wieder die Linzer am Zug: Henrik Neubauer brachte das Gerät in die Offensivzone und konnte ins rechte, kurze Eck abfeuern. Der Schienbeinschoner von Kristóf Nagy verhinderte den Führungstreffer aber. Eine Minute später gingen die Linzer bereits in ihr erstes Powerplay in der Partie. Gordon Green musste aufgrund eines Haltens für zwei Minuten in die Kühlbox gehen. Dieses nutzten die Oberösterreicher nach 15 Sekunden eiskalt aus und brachten die Fans zum Jubeln. Nachdem Yohann Auvitu den Puck in Richtung Kasten des ungarischen Goalies lenkte, fälschte Shawn St-Amant ab und ließ damit die Torglocken erklingen (5. Minute). Eine Minute danach ergab sich durch Stefan Gaffal die Gelegenheit, den Vorsprung zu erweitern, Nagy ließ den Puck aber nicht passieren. Es dauerte jedoch nicht einmal eine weitere Minute und Luka Maver erhöhte auf 2:0 für die Heimmannschaft. Der Stürmer konnte sich im Alleingang nach vorne kämpfen und brachte den Puck hinter dem Goalie der Ungarn ins Tor (7. Minute). In der achten Minute traf es die Linzer selbst mit einem Unterzahlspiel als Greg Moro aufgrund eines hohen Stocks für zwei Minuten auf die Strafbank musste. Dieses überstanden die Hausherren ohne einen Gegentreffer der Ungarn, die auch in Überzahl Schwierigkeiten hatten, das Spiel auf ihre Seite zu verlagern. Kurz darauf schwächten sie sich zusätzlich als Jesper Lindgren nach einem Hakens aussetzen musste. Zum Glück der Gäste konnten die Stahlstädter dieses Powerplay aber in nichts Zählbares ummünzen. Vier Minuten vor der ersten Pause konnten sich die Linzer durch den Verteidiger Greg Moro weiter in Führung spielen.Nach dem Zuspiel von Shawn St-Amant täuschte Moro rechts an, bugsierte die Scheibe dann jedoch ins linke Eck und konnte den Tormann so überwinden (16. Minute). In der 17. Minute konnte Budapest auch erstmals anschreiben. Gordon Green brachte die Scheibe nach dem Assist von Tyler Coulter zwischen den Beinen von Rasmus Tirronen in die Maschen (17. Minute). Mit der 3:1-Führung verabschiedeten sich die Linzer in die erste Pause des Abends.