Linzer wollen mehr
Weiter ging es für die Hausherren mit über einer Minute in Unterzahl. Davon war jedoch nichts zu merken – die Oberösterreicher setzten stattdessen zum Führungsausbau an und überstanden das Unterzahlspiel ohne Gegentreffer. Graham Knott legte die Scheibe auf Aljaz Predan, der schließlich an Dylan Ferguson scheiterte. Matej Paulovic versuchte zu kontern, doch auch diesen Puck ließ Höneckl nicht passieren. In den darauffolgenden Minuten verlagerte sich das Spielgeschehen hin und her. In der 28. Minute machte Christoph Tialler mit einem Schuss von der blauen Linie auf sich aufmerksam. Obwohl der Versuch aus gutem Winkel ins kurze Eck kam, setzte sich Ferguson durch. Zwei Minuten später probierte Rafael Aigner, den Anschlusstreffer zu erzielen, doch die Nitra-Verteidigung verstellte ihm den Weg. In der 32. Minute gelang es den Stahlstädtern schließlich: Graham Knott zog mit der Scheibe nach vorne und versenkte den Puck über das Kreuzeck zum 2:0. Nach einem kurzen Handgemenge am Eis mussten die Gäste in der 34. Minute auf Tomas Hranka verzichten, der wegen übertriebener Härte eine Zwei-Minuten-Strafe erhielt. Dieses Mal konnten die Oberösterreicher das Powerplay jedoch nicht nutzen, die zwei Minuten verstrichen ohne Treffer. In der 37. Minute gelang den Gästen der Anschlusstreffer: Josh Passolt verwertete ein Zuspiel von Peter Valent und brachte die Scheibe hinter dem Linzer Goalie im Netz unter. Kaum hatten die Slowaken auf 2:1 verkürzt, musste Niklas Würschl auf die Strafbank – doch sein Aufenthalt dort dauerte nicht lange. Graham Knott bediente von der rechten Seite Ryan MacKinnon, der in Unterzahl mit einem Shorthander auf 3:1 erhöhte (39. Minute). Mit dieser Führung verabschiedeten sich die Linzer in die zweite Pause. Ein Beinstellen sorgte dafür, dass Niklas Würschl für zwei Minuten auf die Strafbank musste. Genau zur Crunchtime konnte Nitra das Powerplay für sich nutzen und verkürzte durch einen Treffer von Michael Kristof auf 3:2 (46. Minute). Die Freude bei den Gästen hielt jedoch nicht lange an, da sie sich durch eine weitere Strafe selbst schwächten. Aufgrund eines Cross-Checks musste Milos Bubela in die Kühlbox. Die Hausherren bewiesen abermals an diesem Abend, dass sie das stärkere Team waren, und stellten knapp drei Minuten später den alten Abstand wieder her. Brian Lebler erkämpfte sich die Scheibe in der Mitte, spielte sie zu Ken Ograjensek, der sie weiterleitete zu Shawn St. Amant. Dieser ließ schließlich die Torglocken zum 4:2 läuten (47. Minute). Die verbleibenden Minuten verstrichen, und die Stahlstädter feierten ihren zweiten Sieg in der Testphase.
Am kommenden Donnerstag geht es für die Linzer nach Budweis, wo sie auf den HC Ceské Budejovice treffen. Das nächste Heimspiel in der Pre-Season findet am 2. September in der Linz AG Eisarena statt. Tickets sind online unter tickets.blackwings.at sowie an der Abendkassa erhältlich.