Slowaken erkämpfen sich Overtime
Der letzte Spielabschnitt begann turbulent, und Roman Petrik hatte mit Schüssen von Brian Lebler und Graham Knott alle Hände voll zu tun – behielt jedoch jedes Mal die Oberhand. Vier Minuten später gelang es den Gästen, mit den Hausherren gleichzuziehen. Matej Macek stellte in der 46. Minute auf 3:3. Drei Minuten danach probierte es Emilio Romig ein zweites Mal an diesem Abend. Mit seinem Schuss ins lange Eck konnte er Petrik jedoch nicht überwinden, der seinen Kasten erneut sauber hielt. In der 52. Minute kam Andreas Kristler an die Scheibe und zog aus der Distanz ab. Auch dieser Versuch fand nicht den Weg ins Tor, da der Goalie der Gäste stark parierte. In dieser Phase, die klar von den Linzern dominiert wurde, schwächten sich die Slowaken zudem selbst. Andrej Golian musste für zwei Minuten auf die Strafbank. Doch trotz des Powerplays und guter Chancen konnten die Stahlstädter die Führung nicht zurückerobern. Zvolen spürte den Druck und drehte in der 56. Minute nochmals auf. Die Defensive der Oberösterreicher ließ jedoch nichts anbrennen und stellte den Slowaken konsequent alle Wege zu.
Kurz darauf wendete sich das Blatt wieder und Aljaz Predan versuchte es mit einem Torschuss. Petrik witterte die Gefahr und schloss die Lücke rechtzeitig. Ohne weitere gefährliche Abschlüsse verstrichen die restlichen Minuten, und es ging in die Drei-gegen-Drei-Overtime.
Nach wenigen Sekunden war es erneut Graham Knott, der die Partie frühzeitig hätte entscheiden können. Statt selbst abzuschließen, entschied er sich jedoch dazu, den Puck weiterzuspielen, doch ein Abnehmer für den Pass fehlte. Zwei Minuten später waren es wieder die Oberösterreicher, die gefährlich vor dem Tor auftauchten. Henrik Neubauer versuchte es von der linken Seite, doch die Scheibe segelte knapp am Kasten vorbei. Auch Ryan McKinnon war nah dran, den Puck einzunetzen, doch dieser blieb im Handschuh des slowakischen Schlussmannes hängen. Da auch in der Overtime keine Entscheidung fiel, musste das Penalty-Shootout über den Ausgang bestimmen. Nach ligainternen Regeln hätten die Linzer durch den Treffer von Shawn St-Amant gewonnen. Da aber nach internationalen Regeln der IIHF gespielt wurde, gab es jeweils zehn Torschützen und somit sorgte Jayce Hawryluk schließlich für den Sieg der Slowaken.
Am kommenden Freitag geht es für die Linzer zum letzten diesjährigen Testspiel nach Augsburg, wo sie auf die Augsburger Panthers treffen werden. Der Auftakt zur Meisterschaft findet am 12. September in der Linz AG Eisarena statt. Die Oberösterreicher treffen vor heimischem Publikum auf die Pioneers aus Vorarlberg.Tickets sind online unter tickets.blackwings.at sowie an der Abendkassa erhältlich.