Personell unverändert forderten die Steinbach Black Wings am Mittwochabend den HC Bozen. Rasmus Tirronen führte seine Mannschaft wie gewohnt auf das Eis. Die Hausherren versuchten von Beginn an, früh Druck zu machen, und kamen dadurch auch gleich zur ersten Chance. Emil Romig arbeitete sich auf der linken Seite stark bis zum Tor durch und versuchte im letzten Moment den Pass in die Mitte zu Shawn St-Amant, der die Scheibe jedoch knapp verfehlte und somit nicht zum Abschluss kam. Jonathan Oschgan kassierte aufgrund eines Hakens früh die erste Strafe der Partie, womit die Südtiroler zu ihrem ersten Powerplay kamen. In Unterzahl hatten die Oberösterreicher sogar die Chance auf einen Shorthander, nachdem die Hausherren in der neutralen Zone die Scheibe eroberten und in einer Drei-gegen-eins-Situation auf Christopher Gibson zufahren konnten. Ryan MacKinnon kam als Letzter in Scheibenbesitz, wurde jedoch kurz vor dem Abschluss von einem heranrauschenden Verteidiger aus dem Gleichgewicht gebracht und landete ohne Puck im gegnerischen Kasten. Anschließend ging es wieder vor das Tor von Rasmus Tirronen, wo viel Verkehr herrschte – die Gäste brachten das Spielgerät jedoch nicht über die Torlinie. Wieder vollzählig starteten die Stahlstädter den nächsten Angriff: Romig kam auf der linken Seite zum Abschluss, Gibson ließ den Rebound zu, und Christoph Tialler kam an die Scheibe, verzog seinen Schuss jedoch. Die Linzer dominierten nun über weite Strecken diese körperlich betonte Partie. Sean Collins legte mit guter Übersicht auf Julian Pusnik ab, der in der Mitte lauerte, die Scheibe an Gibson vorbeilegte und in der 9. Minute auf 1:0 stellte. Der Führungstreffer gab den Hausherren weiter Aufwind, und die Mannschaft von Head Coach Philipp Lukas legte wenig später nach. Sean Collins feuerte von der linken Seite ab, fand die Lücke zwischen Torstange und Goalie und erhöhte auf 2:0 für die Oberösterreicher (12. Minute). Die Schiedsrichter entschieden zunächst auf kein Tor, zogen nach Protesten jedoch den Videobeweis heran und revidierten ihre Entscheidung nach Sichtung der Bilder. Bozen ließ sich vom Zwei-Tore-Rückstand dennoch nicht verunsichern und versuchte umgehend mit dem Anschlusstreffer zu antworten. Die Gäste kamen zwar immer wieder zu guten Möglichkeiten, die Linzer Defensive zeigte sich jedoch sehr stabil und wenn die Foxes doch zum Abschluss kamen, war Rasmus Tirronen zur Stelle. Kurz vor der Pause hatte Graham Knott die Möglichkeit, einen weiteren Treffer nachzulegen, verfehlte das kurze Eck jedoch um wenige Zentimeter. Somit verabschiedeten sich die Mannschaften mit einer 2:0-Führung für die Linzer in die erste Pause.