Für das wichtige Spiel gegen die Vienna Capitals musste Head Coach Philipp Lukas abermals kleine Änderungen an seinem Line-up vornehmen. Zwar kehrte Greg Moro nach überstandener Krankheit zurück ins Aufgebot der Oberösterreicher, dafür musste jedoch Shawn St-Amant pausieren. Für ihn rückte Tim Geifes in die Aufstellung nach. Rasmus Tirronen führte seine Mannschaft wie gewohnt auf das Eis. Wie erwartet startete die Partie sofort mit viel Feuer. Logan Roe und Zane Franklin bekamen sich in den Anfangsminuten bereits ein wenig in die Haare, die Partie ging jedoch ohne Strafe weiter. Die Hausherren starteten direkt die ersten Angriffe. Graham Knott machte mit einem Schuss von der linken Seite auf sich aufmerksam, Luka Maver fälschte die Scheibe ab, diese segelte jedoch knapp am Tor vorbei. Greg Moro erkämpfte sich im nächsten Shift die Scheibe in der Defensivzone der Wiener und legte direkt in die Mitte zu Stefan Gaffal ab, abermals fehlten nur wenige Zentimeter auf den ersten Torerfolg. Die Wiener wurden erstmals durch Linden Vey gefährlich. Der Kapitän der Gäste versuchte den Haken an Tirronen vorbei, der Linzer Goalie erkannte jedoch die Finte und parierte sicher. Sofort nahmen die Hausherren wieder die Zügel in die Hand. Graham Knott tankte sich im Alleingang bis zum gegnerischen Kasten durch, der Wiener Verteidiger zog aber die Strafe, um den Center am Abschluss zu hindern. Im ersten Powerplay suchte Ken Ograjensek Travis Barron auf der rechten Seite, der die Scheibe aber knapp verpasste. Wenig später war es wieder Barron, dessen Schuss von der rechten Seite noch abgefälscht wurde und somit sein Ziel verfehlte. Wieder ausgeglichen blieben die Linzer weiterhin am Drücker. Luka Maver behauptete die Scheibe und versuchte es mit dem Bauerntrick, Sebastian Wraneschitz war jedoch zur Stelle. Auch in weiterer Folge ließen die Stahlstädter die Scheibe gut laufen, aber auch die Wiener erkämpften sich immer wieder gute Chancen. Felix Koschek versuchte es mit einem Abschluss von der rechten Seite, Tirronen fing die Scheibe aber sicher mit dem Fanghandschuh. Sofort ging es wieder auf die andere Seite, wo Patrick Söllinger lange verzögerte, sich dann aber doch entschied, selbst abzuschließen. Wraneschitz lenkte das Spielgerät zur Seite, wo Jonathan Oschgan lauerte und den Puck zur 1:0-Führung in die Maschen beförderte (15. Minute). Die Führung hielt jedoch nicht lange an und die Gäste durften sich drei Minuten später über den Ausgleich freuen. Randy Gazzola feuerte von der blauen Linie ab und die Scheibe landete zum 1:1 im kurzen Eck (18. Minute). Mit diesem Stand ging es in die erste Pause.