Endlich hatte das Warten ein Ende und die Steinbach Black Wings starteten auswärts gegen Hydro Fehérvár in die neue Saison der win2day ICE Hockey League. Luca Erne, Paul Eder und Vojtech Mozik mussten verletzungsbedingt pausieren, Stefan Gaffal fehlte ebenfalls im Line-Up von Head Coach Philipp Lukas. Dylan Wells führte die Stahlstädter gegen Fehérvár aufs Eis. Die Oberösterreicher mussten früh die erste Strafe hinnehmen, als Marlon Tschofen wegen Beinstellens für zwei Minuten auf die Strafbank geschickt wurde. Die Roten Teufel zeigten ein druckvolles Überzahlspiel und konnten sich in der Defensivzone der Linzer festsetzen. Trevor Cheek gab den ersten Torschuss der Partie ab, dieser geriet jedoch zu zentral und stellte Dylan Wells somit vor keine großen Probleme. Fehérvár blieb jedoch weiterhin am Drücker und konnte ihr Powerplay doch noch erfolgreich beenden, als Benjamin Zloty auf der linken Seite gut freigespielt wurde und ins Kreuzeck zum 1:0 für die Hausherren stellte (4. Minute). Die Linzer sammelten sich nach dem Gegentreffer schnell wieder und versuchten selbst, Akzente in der Offensive zu setzen. Greg Moro schloss aus dem Hinterraum ab, Lukas Kainz lauerte am linken Pfosten, konnte das Spielgerät aber nicht mehr entscheidend ablenken.
Die Oberösterreicher machten es sich selbst schwer, als Oskar Maier die nächste Strafe kassierte und für zwei Minuten in die Kühlbox musste. In Unterzahl hatten die Linzer durch Shawn St-Amant sogar die Möglichkeit auf den Shorthander. Der Kanadier verfehlte sein Ziel jedoch um wenige Zentimeter. 20 Sekunden vor Ablauf der Strafzeit mussten dann auch die Hausherren ihre erste Strafe hinnehmen. Csanad Erdely durfte wegen Beinstellens für zwei Minuten nur zusehen. Sobald die Stahlstädter wieder komplett waren, schnürten sie die Roten Teufel hinten gut ein, fanden aber lange keine gute Abschlussposition. Luis Lindner fasste sich schließlich ein Herz, schloss aus dem Hinterraum ab und stellte mit einem satten Schuss auf 1:1 (10. Minute). In weiterer Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch zwischen den beiden Mannschaften. Dylan Wells konnte sich auszeichnen, als Adam Falus auf seinen Kasten feuerte. Auch auf der anderen Seite sorgte Shawn St-Amant für Furore, als er von links abschloss. Ein gegnerischer Verteidiger brachte aber noch seinen Schläger dazwischen und lenkte den Puck so über das Tor. In der 17. Minute musste Wells dann aber doch noch einmal hinter sich greifen, als es vor seinem Gehäuse zu wildem Gerangel kam und Kristof Nemeth die Scheibe irgendwie zum 2:1 über die Torlinie beförderte. Kurz vor Ablauf des ersten Drittels kamen die Oberösterreicher zu ihrer zweiten Überzahlsituation, als Csanad Ederly wegen übertriebener Härte pausieren musste. Zuerst ging es jedoch mit einem knappen 1:2-Rückstand aus Sicht der Linzer in die Kabinen.