Linzer Reaktion holt Ausgleich
Head Coach Philipp Lukas reagierte auf die neuerliche Ernüchterung und rotierte seine Angriffslinien zum Start in den Mittelabschnitt durch. Mit der neuen Formation begannen die Oberösterreicher druckvoll und waren bemüht, anzuschreiben. Nach mehreren Schüssen war es die vierte Linie, die in der 23. Minute zur Riesenchance auf den Anschlusstreffer kam. Zunächst scheiterte Stefan Gaffal im Gestocher am liegenden Reijola, ehe die Scheibe zu Christoph Tialler kam. Der Defender, der bis kurz vor den Torraum aufgerückt war, zog mit der Backhand sofort ab, doch der Goalie der Teufel hechtete sehenswert durch die Luft und rettete. Zwei Minuten darauf bekamen die Gäste erstmals einen numerischen Vorteil, konnten nach einer Spielverzögerung Fehérvárs jedoch nicht wirklich Druck aufbauen. Erst als Würschl bei einem gewonnenen Face-off gelegt wurde und eine weitere Strafzeit herausholte, brannte es im Drittel der Ungarn. Yohann Auvitu hämmerte einen One-Timer an die Querlatte, die darauffolgende Drangphase im Angriff blieb jedoch erfolglos für die Stahlstädter. Frust schien sich langsam bei den Linzern breit zu machen, doch genau zur Halbzeit des Spiels schlugen diese endlich zu. Travis Barron blockte einen Schuss an der eigenen blauen Linie und startete den Konter. Im Zwei-gegen-Eins wartete er lange, spielte im letzten Moment auf die rechte Seite auf das Blatt von Henrik Neubauer, der zum 1:2 einschob (31. Minute). Die Steinbach Black Wings Linz waren wieder im Spiel und glichen dieses zwei Minuten später endgültig aus. Julian Pusnik schickte die Scheibe von der linken Seite auf das Tor. Dort machte Brian Lebler viel Verkehr und fälschte unhaltbar zum 2:2 ab. Doch das Momentum der Gäste wurde daraufhin unterbrochen, nachdem Graham Knott seinen Gegenspieler legte und in die Kühlbox musste. Die Hausherren versuchten, ihren Vorsprung wiederherzustellen, rotierten gefährlich im Angriff. Mit Ablauf der Strafe war Höneckl am kurzen Eck gefragt und hielt nach einem schönen Solo das Unentschieden fest.