Moritz Matzka im Interview

Die Nummer 27 der LIWEST Black Wings kam vor seinem Dienstantritt in Linz frisch aus Amerika.

Wir haben mit dem gebürtigen Wiener über seine Zeit in Linz und den USA sowie seinem Wunschgegner geplaudert.

 

Ihr hattet eine mehrtägige Pause vor den Play-offs & Schwierigkeiten gegen den VSV.     Lag‘s an der Pause oder an etwas Anderem?

Ich glaube, dass uns die Pause nicht unbedingt geholfen hat vor dem Spiel gegen den VSV. Wir haben spielerisch nicht das umgesetzt, was wir in den Partien davor erfolgreich gemacht haben. Uns unterliefen viele Fehler mit der Scheibe, wir haben viele Turnover kassiert und uns nach der Pause schwer getan. 

Wie ist die derzeitige Stimmung im Team? 

Die Erleichterung nach dem Spiel gegen Innsbruck war groß.  Es war klar, dass jeder seine Leistung bringen muss. Die Stimmung zum Innsbruck-Spiel hin war gut und zuversichtlich. Jeder wusste wie viel auf dem Spiel steht. Wir probieren, uns immer weiter zu steigern bis hoffentlich die Play-offs erreicht sind. 

Wie blickst du persönlich auf den Grunddurchgang und deine bisherige Zeit beim EHC zurück?

Der Teamerfolg hätte in der Saison natürlich besser sein können aber es ist eine gute Mannschaft, in der es keine Schwierigkeiten unter Spielern gibt. Jeder ist extrem zuvorkommend, auch zu den jungen Spielern. Ich bin sehr glücklich, viel Einsatzzeit bekommen und viel beigetragen zu haben. Das macht mich schon sehr glücklich. 

Du bist relativ jung in die Staaten gewechselt, wie hat sich dein Engagement in Nevada ergeben?

Das ist durch die Okanagan Hockey Academie in St. Pölten, wo ich zur Schule gegangen bin, entstanden. Durch die dortigen Trainer gab es bei vielen Spielern die Option, nach Amerika zu gehen und dort zu spielen. Bei mir war‘s so, dass ich nach dem Maturaabschluss gesagt habe, ich würde gerne mal in Amerika spielen. Viele Spieler waren drüben auf einem Showcase-Spiel, es haben sich Kontakte entwickelt und so habe ich einen Platz bekommen. 

Kann man das Jugend-Hockey aus den USA mit dem österreichischen vergleichen? 

Es gibt natürlich viel mehr Kinder, die Eishockey spielen, es ist ja auch ein größeres Land. Es wird viel individueller trainiert in Amerika, es gibt viele Skills-Coaches, die ein spezifisches Training für bestimmte Positionen geben. Viele Goalies gehen zu Goalie Trainern, die nicht vom Team angestellt sind und machen schon im jungen Alter extra Trainingseinheiten. Man trainiert also viel individueller, um sich zu verbessern.  

Wie hast du das Leben abseits des Hockeys in den Staaten empfunden?

Ich habe die Zeit in Amerika sehr genossen, mir gefallen die USA sehr als Land und als Kultur. Ich hab die meiste Zeit in Gastfamilien verbracht, das war alles unproblematisch und sehr gut vom Wohnen her. Ich will auch bald mal auf einen Urlaub nach Amerika, um das Lebensgefühl wieder zu erleben. 

Gegen welchen Spieler würdest du am liebsten einen Check fahren, wenn du es dir aussuchen könntest? 

Das ist eine gute Frage. Überlegt. Brad Marchand. Das ist eine gute Antwort. Weil das ist ein Ungustl.