Jonathan D'Aversa im Interview

Nach seiner Verletzungspause ist er gerade wieder rechtzeitig zurück, im harten Kampf um den Einzug in die Play-offs: unsere Nummer 6 Jonathan D’Aversa.

Wir haben mit dem Mann mit dem kräftigen Schuss über den Trainerwechsel, seine Verletzung und warum er eigentlich Verteidiger ist, gesprochen.

 

Du warst eine Zeit lang verletzt, wie war dein Comeback? 

 

Die ersten Spiele waren hart, ich musste erst wieder in den Spielfluss kommen und Tempo aufnehmen. Es hat funktioniert und jetzt ist alles wieder in Ordnung. 

 

Wie ist dein Eindruck von Tom Rowe bisher? 

 

Es war ein Neustart für uns, nachdem wir viele Höhen und Tiefen durchlebt haben. Tom ist ein sehr positiver Mensch und hat viel Erfahrung im Eishockey. Die Leute schauen auf zu ihm und geben viel auf das, was er zu sagen hat. 

 

Hat Tom Rowe auch etwas am Spielsystem verändert?

 

Nicht so wirklich. Wir haben dieses System nun ein Dreivierteljahr verinnerlicht, da kann man nicht alles über den Haufen werfen. Wir haben aber mehr Speed drinnen, der Coach möchte, dass wir ein schnelles Spiel spielen.  

 

Es verbleiben noch zwei Partien im Grunddurchgang. Wie bleibt ihr fokussiert?

 

Es ist eigentlich business as usual. Wir wollen unbedingt in die Top 6.

 

Was erwartest du dir von Zagreb am Freitag? 

 

Wir werden bei unserem Spielsystem und unserer Spielweise bleiben. Wir wollen ein gutes Resultat erzielen und gut vorbereitet in die Play-offs gehen. 

 

Warum hast du dich entschieden, ein Verteidiger zu werden?

 

Als ich noch jünger war, dachte ich, dass man als Angreifer mehr Eislaufen müsste. Ich kann mich nicht mehr erinnern, ob es schlussendlich mein Vater oder ich war, der die Entscheidung getroffen hat (lacht). Ich war und bin aber noch gerne Teil der Offensivkraft. 

 

Wie schnell schießt du die Scheibe?

 

Das ist schon länger her aber ich habe sie einmal bei 154,5 km/h gemessen. 

 

Diesen Puck sollte man besser nicht ins Gesicht bekommen.

 

Besser nicht. Noch dazu, da der Puck gefroren ist.