Heiße Partie in Bozen

Das erste Roadgame für Tom Rowe hat es in sich: In Südtirol muss er mit seiner Mannschaft gegen Bozen ran.

 

Zurück in Form

Den Linzern steht ein Spiel bevor, das alles andere als einfach wird. Zusätzliche Erschwerung: Punkte sollten sie in Bozen keine liegen lassen, um in den ausstehenden drei Partien noch am sechstplatzierten Fehervar vorbeizuziehen, die nach wie vor auf direktem Play-off-Kurs segeln. 

Die gute Nachricht: Seit der Übernahme von Headcoach Tom Rowe haben sich im Lager der Stahlstädter sowohl die interne Stimmung als auch die Leistung auf dem Eis verbessert. Temporeiches Eishockey, kaltschnäuzige Abschlüsse und sprühender Kampfgeist – Eigenschaften, die das Team lange Zeit in der Saison 2018/19 missen ließ. 

Im gestrigen Spiel gegen die Dornbirn Bulldogs war davon wieder einiges zu sehen: Bereits nach dem ersten Drittel führten die Oberösterreicher mit 2:0, erhöhten im zweiten Abschnitt auf 3:0, ließen sich durch den Gegentreffer zum 3:1 nicht verunsichern und machten schließlich im Schlussdrittel den Sack zum 4:1 Heimsieg zu.  

Volle Power gegen Bozen gefragt

Es scheint, dass das Selbstvertrauen wieder hergestellt ist – und das gerade rechtzeitig. Denn die Linzer werden in der Bozener Eiswelle eine ganze Menge davon benötigen.
Die unter der Leitung von Kai Suikkanen stehenden Füchse sind in Form und konnten die vergangenen vier Partien allesamt gewinnen. Auch zuhause blieben sie zuletzt zwei Mal ungeschlagen. Gerade der gestrige 4:1 Erfolg über Tabellenführer Wien wird den Südtirolern einen zusätzlichen Motivationsschub geben.  

Doch die Linzer müssen sich nicht verstecken. Zwar feierte man die letzten drei Siege gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte, die Art und Weise wie das gelang, lässt jedoch auf mehr hoffen. Die Einstellung im Team ist zumindest schon einmal die richtige, was die Auswärtspartie in Bozen betrifft:

„Bozen ist vor uns und wir müssen auf jeden Fall wieder so spielen wie heute und über 60 Minuten eine gute Mannschaft sein, um zu gewinnen. Jeder muss Schüsse blocken, die Checks fertig fahren und dann müssen wir einfach über den Kampf die Spiele gewinnen“, meint Andreas Kristler. 

Tom Rowe bringt Ruhe ins Team

Auch Neo-Coach Tom Rowe weiß um die Stärke Bozens Bescheid. Aus der Ruhe bringt ihn das aber keineswegs:

„Ich weiß, dass sie ein gutes Team sind, es wird ein richtiger Kampf da hineinzugehen – insbesondere, weil wir das Gastteam sind. Ich will aber im Team nichts ändern. Wir werden in Bozen mit derselben Einstellung und derselben Motivation aufs Eis gehen wie sonst, denn in der Kabine herrscht wirklich gute Stimmung.“ 

Heute steht bei den Linzern nur eine kurze Trainingseinheit von etwa 20 Minuten an, bevor es dann in den Bus gen Südtirol geht. Mit dem frisch getankten Selbstvertrauen werden die Stahlstädter zweifelsohne alles geben, um auch gegen die Füchse anzuschreiben! (fs)

Sonntag, 27. Jänner 2019, 18:00 Uhr, Eiswelle Bozen
HCB Südtirol Alperia – LIWEST Black Wings