Es geht in die Schlussphase

Zwei Runden vor dem Ende des Grunddurchgangs, empfangen die Stahlstädter die angezählten Bären aus Zagreb zum – vorerst – letzten Mal in der Keine Sorgen Eisarena.

 

Bären in Notlage

Den Mannen von Tom Rowe standen schon härtere Gegner ins Haus als die Cracks aus Zagreb. Denn das Tabellenschlusslicht der Erste Bank Eishockeyliga steckt in einer schweren sportlichen Krise. 

Grund dafür ist der Absprung eines hochkarätigen Sponsors im November letzten Jahres. Die Bären gerieten in finanzielle Schwierigkeiten und in der Folge in gravierende Personalnöte. Die traurige Konsequenz des Debakels: Zagreb verlor zuletzt 24 Mal in Folge und holte die letzten drei Punkte am 22. November 2018 beim 4:2 gegen Fehervar.

Derzeit steht die Mannschaft bei 21 Zählern und verbucht ein Torverhältnis von -166 Treffern. Zusätzlich zum ohnehin tief sitzenden Frust kommt, dass das Team von Daniel Kolombo in jüngster Vergangenheit teils zweistellig verlor. 

Voller Fokus auf Play-offs

Die LIWEST Black Wings zeigen Empathie für ihren Gegner, müssen aber dennoch die drei Punkte vor Augen haben. Einen Blick werden sie außerdem auf das Fehervar-Spiel werfen, bei dem eine Niederlage für die Ungarn äußerst günstig für die Linzer wäre. 
Denn aus der letzten Pleite von Fehervar gegen die 99ers konnten die Oberösterreicher keinen Profit schlagen, da sie Bozen mit 3:4 unterlagen. 

Morgen soll das besser gelingen und die Chancen stehen nicht schlecht: Denn während die Mannen aus Linz aller Wahrscheinlichkeit nach mit drei Punkten rechnen dürfen, hat es Fehervar schwerer: Zuhause empfangen sie die Füchse aus Bozen. 

Linzer ziehen ihr Spiel durch

In der Finalphase geben die LIWEST Black Wings noch einmal alles und bleiben fokussiert.
Das gilt auch für morgen, selbst wenn Zagreb eine nicht allzu harte Nuss sein wird:

„Es ist so wie immer. Wir werden bei unserem Spielsystem und unserer Spielweise bleiben. Wir wollen ein gutes Resultat erzielen und gut vorbereitet in die Play-offs gehen“, meint Jonathan D’Aversa trocken. 

Morgen werden die Hoffnungen der Stahlstädter neben der eigenen Performance ebenso auf dem Parallelspiel von Fehervar gegen Bozen liegen.
Denn sollte alles nach Wunsch laufen (Linz gewinnt & Fehervar verliert), dann ziehen die Oberösterreicher an den Ungarn vorbei und liegen mit einem Punkt Vorsprung auf direktem Play-off-Kurs. 

Diesen Vorsprung gilt es dann bis Sonntag zu halten. Sollte es zu einem Punktegleichstand der LIWEST Black Wings und Fehervar kommen, so behalten die Stahlstädter das bessere Ende für sich. Denn in den direkten Duellen mit der Mannschaft von Hannu Järvenpää haben die Linzer die Nase vorne. (fs)

Ausblick

Freitag, 1. Februar 2019, 19:15 Uhr, Keine Sorgen Eisarena
LIWEST Black Wings – KHL Medvescak Zagreb 
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