Black Wings auf Wiedergutmachung aus

Linzer Cracks wollen im letzten Spiel dieses Jahrzehnts auf die Negativserie reagieren

Nach der gestrigen Niederlage bei den Vienna Capitals wartet schon morgen bei Hydro Fehérvár das nächste schwierige Auswärtsspiel auf die LIWEST Black Wings. Im bisherigen Saisonverlauf sind sich die beiden Mannschaften zwei Mal gegenübergestanden. Dabei entschieden die Ungarn ihr Heimspiel mit 1:0 für sich, während sich die Oberösterreicher mit einem starken 4:0 an der Unteren Donaulände revanchierten.

Fehérvár kämpft mit Konstanz

Die aktuelle Spielzeit des Tabellenneunten gleicht einer Achterbahnfahrt. Siege und Niederlagen wechseln sich in gewisser Regelmäßigkeit ab. So ließen die Ungarn zuletzt nach der 1:6-Heimniederlage gegen die Capitals einen starken Auftritt in Znojmo folgen und kämpften die Tschechen mit 4:3 nach Overtime nieder. Ein großer Rückhalt für Fehérvár ist Daniel Kornekker, der mit 92,1 Prozent die drittstärkste Fangquote aller EBEL-Torhüter vorweisen kann. In der Offensive ruhen die Hoffnungen auf Andrew Michael Yogan, der in dieser Saison bereits 34 Scorerpunkte sammelte und mit 17 Toren auch der mit Abstand torgefährlichste Spieler in den Reihen der Magyaren ist.

Dirigiert wird das Ensemble von keinem Unbekannten. Hannu Järvenpää coachte in seiner Laufbahn unter anderem auch Olimpija Laibach und den Villacher SV und kennt die Erste Bank Eishockeyliga wie seine Westentasche. Es ist anzunehmen, dass die LIWEST Black Wings im letzten Spiel dieses Jahrzehnts auf einen gut eingestellten Gegner treffen werden.

Zurück zu den Basics

An einem guten Matchplan feilt auch das Trainerteam rund um Head Coach Tom Rowe: "Das war gestern die schwächste Defensivleistung seit ich hier in Linz bin. Wir werden mithilfe des Videostudiums das Spiel genau analysieren und an den richtigen Schrauben drehen - es wird auch wieder Umstellungen im Line Up geben."

Nach der jüngsten Niederlagenserie heißt es nun kühlen Kopf zu bewahren und konzentriert die Hausaufgaben zu erledigen. Auch wenn sich die Mannschaft aktuell in einer Schwächephase befindet, weiß der erfahrene EHC-Fan, wie schnell es in diesem Sport wieder in die andere (positive) Richtung gehen kann. "Wir müssen einfaches, hartes, schnelles Eishockey spielen und wieder konzentrierter zu Werke gehen", zeigt sich Kapitän Brian Lebler selbstkritisch.  

Und dass es die Linzer allemal draufhaben beweist die starke Serie von acht Siegen aus zehn Spielen, die die Stahlstadt-Cracks von Mitte November bis Mitte Dezember aufs Eis zauberten. Die Mannschaft wird sich jedenfalls wieder deutlich steigern müssen und alles abrufen, um den siebten Auswärtssieg dieser Saison einzufahren.

Nach einem intensiven Videostudium befinden sich die LIWEST Black Wings bereits seit heute Mittag auf dem Weg nach Ungarn. Dort werden die Mannen von Head Coach Tom Rowe morgen Vormittag geschlossen die heute gecancelte Eiseinheit nachholen.

Dann ebenfalls mit dabei sein wird auch Raphael Wolf, über dessen Einsatz kurzfristig entschieden wird. Neben Paul Mocher der das leichte Eistraining wieder aufgenommen hat, wird Stürmer Mark McNeill die Reise nicht mit der Mannschaft antreten. 

Spieltermin

Montag, 30. Dezember 2019, 19.15 Uhr, Székesfehérvár

Hydro Fehérvár AV19 - LIWEST Black Wings