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Steinbach Black Wings Linz
Steinbach Black Wings Linz
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Vienna Capitals
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20.02.2026 19:15 Uhr
Linz AG Eisarena
win2day ICE Hockey League 25/26
Match Previews / Newsbeiträge

Heimschlager gegen Wien um Platz 7

Zwei Tage nach dem Auswärtssieg in Vorarlberg laden die Steinbach Black Wings Linz zum Heim-Wochenende in die Linz AG Eisarena. Bevor sie am Sonntag auf die grünen Drachen aus Laibach treffen, steigt morgen Abend auf heimischem Eis der Showdown um Platz sieben gegen die Vienna Capitals.

Steinbach Black Wings Linz – Vienna Capitals

📅 Grunddurchgang 48: Freitag, 20. Februar, 19:15 Uhr, Linz AG Eisarena

📺 Livestream: sporteurope.tv

Der Kampf um die Pre-Playoff-Plätze bleibt weiterhin eng und spannend. Morgen wartet der nächste Kampf gegen einen direkten Tabellennachbarn. Die Vienna Capitals stehen derzeit mit 61 Punkten auf dem siebten Tabellenplatz und damit nur drei Punkte vor den Oberösterreichern. Die Hauptstädter kamen ebenfalls gestern aus der Olympia-Pause zurück, konnten jedoch nicht an die Siege zuvor anknüpfen. Mit 5:7 mussten sie sich den grünen Drachen aus Laibach geschlagen geben. Vor der Pause feierten die Wiener jedoch Siege gegen die Pioneers Vorarlberg und die Innsbrucker Haie. Gewarnt sollten die Linzer vor allem vor dem Powerplay der Capitals sein: Beim 5:2-Sieg gegen Innsbruck netzten die Hauptstädter gleich zweimal in Überzahl ein. Mit einer Quote von 23,08 % belegen sie ligaweit Platz fünf. 113-mal durften sich die Capitals in der laufenden Saison bereits über einen Torerfolg freuen. Der gefährlichste Mann in der Offensive ist Linden Vey, der auf 41 Scorerpunkte (11 Tore, 30 Assists) kommt. Interner Torschützenkönig ist Carter Souch mit 18 Treffern. Zwischen den Pfosten ist Evan Cowley die klare Nummer eins und stärkt seiner Mannschaft mit einer Save-Percentage von 90,34 % den Rücken. Aber auch Sebastian Wraneschitz kam in seinen 15 Spielen auf eine Quote von 92,95 %. Für die finale Phase und aufgrund einiger Verletzungsprobleme sicherten sich die Wiener zudem die Dienste zweier Verteidiger. Mit Nate Kallen kam ein erfahrener Defender in die Hauptstadt, der in den letzten Jahren in der ECHL auflief. Der zweite Verteidiger ist Marc-Olivier Duquette, der vom schwedischen Team IK Oskarshamn in die Donaustadt wechselte. Beim gestrigen Spiel gegen Laibach stand der gebürtige Kanadier, anders als Nate Kallen, aber noch nicht im Line-up der Wiener. In den bisherigen Aufeinandertreffen mit den Hauptstädtern gingen die Stahlstädter zweimal als Sieger vom Eis. Nur beim ersten Duell in Wien setzte sich die Mannschaft von Head Coach Kevin Constantine mit 7:6 durch. Beim ersten Spiel in der Linz AG Eisarena revanchierten sich die Oberösterreicher jedoch mit einem klaren 4:1.

Locker Room Update

Zum sechsten Mal in dieser Saison konnten sich die Linzer gestern bei einem Auswärtsspiel durchsetzen. Nach einem torlosen ersten Spielabschnitt erlöste Christoph Tialler kurz vor der zweiten Pause die Stahlstädter und erzielte mit seinem zweiten Saisontreffer, den Gamewinner. Nach der Rückkehr in die Meisterschaft im Ländle, laden die Oberösterreicher 22 Tage nach dem letzten Auftritt gegen Bozen, morgen Abend zum große Heimkracher. Für das Schlüsselspiel gegen die Caps gibt es erfreuliche Nachrichten bezüglich Line-Up. Yohann Auvitu ist von seinem Nationalteam-Einsatz bei den Olympischen Spielen zurück und steht den Linzern wieder zur Verfügung. Auch Greg Moro nimmt nach überstandener Krankheit wieder am Trainingsbetrieb teil. Ob er morgen einsatzbereit ist, wird sich kurzfristig zeigen. Ebenfalls unsicher ist, ob Julian Pusnik, der in der gestrigen Partie in die Bande gekracht ist, morgen am Spiel teilnehmen kann.

Ticket & Trikot Infos

Alle ausstehenden Heimspiele im Grunddruchgang lassen eine vollgefüllte Linz AG Eisarena erwarten. Sämtliche Sitzplatzkarten für die Duelle gegen Wien, Laibach und Graz sind längst vergriffen. Auch Stehplätze werden für den Schlage gegen Wien bereits knapp. Deshalb wird der zusätzliche Eingang an der Südstiege für Tageskarten geöffnet. Dennoch wird eine frühzeitige Anreise empfohlen. Auch aus dem Fanshop gibt es wichtige Infos: Bis einschließlich Sonntag besteht noch die Möglichkeit, individuelle Jerseys anfertigen zu lassen und diese zu bestellen. Im Anschluss steht eine umfangreiche Auswahl von Brian Lebler und Co. zur Verfügung-

Nach dem morgigen Aufeinandertreffen gegen Wien fordern die Linzer am Sonntag die Drachen aus Laibach. Stehplätze für die beiden Heimspiele sind online unter tickets.blackwings.at und an der Abendkasse erhältlich.

Stimmen

Die gestrigen drei Punkte waren nach der langen Spielpause sehr wichtig. Es war definitiv kein perfektes Spiel von uns, aber in Vorarlberg haben schon viele Teams Punkte liegen gelassen, weshalb es umso wichtiger war, dass wir drei mit nach Hause nehmen haben können. Es wird wichtig sein, dass wir morgen körperlich wieder 100% da sind und vor heimischer Kulisse ein gutes Spiel abliefern können. Wir müssen unsere individuellen Fehler limitieren und brauchen morgen eine gute Performance von jedem Einzelnen in unserer Mannschaft.
Head Coach Philipp Lukas
Die Olympischen Spielen waren eine fantastische Erfahrung für mich, ich bin froh, zurück in Linz zu sein, aber es wird mental sicher nicht einfach werden. In dieser Zeit des Jahres sind nur die Punkte wichtig, wir kämpfen um den Einzug in die Pre-Playoffs und spielen jetzt gegen einen direkten Konkurrenten. Wir hoffen, dass uns unsere Fans den rücken stärken.
Yohann Auvitu
Match Reports / Newsbeiträge

Black Wings erleben bitteren Abend gegen Wien

Die Steinbach Black Wings Linz müssen sich mit 1:4 gegen die Vienna Capitals geschlagen geben. Zwar gehen die Stahlstädter durch einen Treffer von Jonathan Oschgan vorerst in Führung, die Hauptstädter kämpfen sich jedoch zurück und gewinnen das Duell um Platz 7.

Steinbach Black Wings Linz – Vienna Capitals 1:4 (1:1, 0:1 0:2)

Torschützen: 1:0 Jonathan Oschgan (15. Min), 1:1 Randy Gazzola (18. Min), 1:2 Simon Bourque (28. Min), 1:3 Zane Franklin (43. Min), 1:4 Carter Souch (59. Min/EN)

Zuschauer: 4.865 (ausverkauft)

Für das wichtige Spiel gegen die Vienna Capitals musste Head Coach Philipp Lukas abermals kleine Änderungen an seinem Line-up vornehmen. Zwar kehrte Greg Moro nach überstandener Krankheit zurück ins Aufgebot der Oberösterreicher, dafür musste jedoch Shawn St-Amant pausieren. Für ihn rückte Tim Geifes in die Aufstellung nach. Rasmus Tirronen führte seine Mannschaft wie gewohnt auf das Eis. Wie erwartet startete die Partie sofort mit viel Feuer. Logan Roe und Zane Franklin bekamen sich in den Anfangsminuten bereits ein wenig in die Haare, die Partie ging jedoch ohne Strafe weiter. Die Hausherren starteten direkt die ersten Angriffe. Graham Knott machte mit einem Schuss von der linken Seite auf sich aufmerksam, Luka Maver fälschte die Scheibe ab, diese segelte jedoch knapp am Tor vorbei. Greg Moro erkämpfte sich im nächsten Shift die Scheibe in der Defensivzone der Wiener und legte direkt in die Mitte zu Stefan Gaffal ab, abermals fehlten nur wenige Zentimeter auf den ersten Torerfolg. Die Wiener wurden erstmals durch Linden Vey gefährlich. Der Kapitän der Gäste versuchte den Haken an Tirronen vorbei, der Linzer Goalie erkannte jedoch die Finte und parierte sicher. Sofort nahmen die Hausherren wieder die Zügel in die Hand. Graham Knott tankte sich im Alleingang bis zum gegnerischen Kasten durch, der Wiener Verteidiger zog aber die Strafe, um den Center am Abschluss zu hindern. Im ersten Powerplay suchte Ken Ograjensek Travis Barron auf der rechten Seite, der die Scheibe aber knapp verpasste. Wenig später war es wieder Barron, dessen Schuss von der rechten Seite noch abgefälscht wurde und somit sein Ziel verfehlte. Wieder ausgeglichen blieben die Linzer weiterhin am Drücker. Luka Maver behauptete die Scheibe und versuchte es mit dem Bauerntrick, Sebastian Wraneschitz war jedoch zur Stelle. Auch in weiterer Folge ließen die Stahlstädter die Scheibe gut laufen, aber auch die Wiener erkämpften sich immer wieder gute Chancen. Felix Koschek versuchte es mit einem Abschluss von der rechten Seite, Tirronen fing die Scheibe aber sicher mit dem Fanghandschuh. Sofort ging es wieder auf die andere Seite, wo Patrick Söllinger lange verzögerte, sich dann aber doch entschied, selbst abzuschließen. Wraneschitz lenkte das Spielgerät zur Seite, wo Jonathan Oschgan lauerte und den Puck zur 1:0-Führung in die Maschen beförderte (15. Minute). Die Führung hielt jedoch nicht lange an und die Gäste durften sich drei Minuten später über den Ausgleich freuen. Randy Gazzola feuerte von der blauen Linie ab und die Scheibe landete zum 1:1 im kurzen Eck (18. Minute). Mit diesem Stand ging es in die erste Pause.

Capitals erkämpfen sich Führung

Im zweiten Abschnitt fiel früh die erste Strafe gegen die Oberösterreicher. Ryan MacKinnon wurde wegen eines hohen Stocks für zwei Minuten in die Kühlbox geschickt. Mit einem Mann weniger zeigten die Linzer eine starke Defensivleistung und konnten sich immer wieder befreien. Damit verstrichen die Strafminuten ohne nennenswerte Chancen für die Hauptstädter. Es war die dritte Linie der Oberösterreicher die für Gefahr sorgte. Sean Collins versuchte es mit der Backhand von der linken Seite traf aber nur das Außennetz. Stattdessen durften die Wiener über den nächsten Treffer jubeln. Die Gäste behaupteten in der neutralen Zone und Simon Bourque und Mitch Hults machten sich im Doppelpack auf in Richtung Tirronen. Ersterer war es letztendlich der zum Abschluss kam und eiskalt zum 2:1 aus Sicht der Capitals verwandelte (28. Minute). Die Linzer ließen sich davon nicht lange verunsichern und drückten direkt auf den Ausgleich. Travis Barron versuchte es in der Mitte mit dem Onetimer, sein Abschluss geriet jedoch zu zentral und stellte kein Problem für Wraneschitz dar. Andreas Kristler zog kurz darauf aus dem Hinterraum ab, ließ aber nur die Querlatte erklirren. Wenige Minuten später war es abermals Travis Barron der den Ausgleich auf dem Schläger hatte. Er bekam von Lebler die Scheibe perfekt in den Lauf gespielt, der Kanadier visierte das Kreuzeck an, verfehlte jedoch knapp. Kurz darauf kam Graham Knott aus zentraler Position zum Abschluss der vom Wiener Goalie in die Mitte abprallte. Maver stand zwar vor dem Tor, verlor die Scheibe jedoch aus den Augen, woraufhin Wraneschitz nach vorne hechtete und den Puck unter seinem Handschuh begrub. Wenig später war Andreas Kristler auf der rechten Seite völlig frei, brachte die Scheibe aber ebenfalls nicht am Schlussmann der Wiener vorbei. Mit einer knappen 2:1 Führung für die Gäste traten die Mannschaften den zweiten Kabinengang an.

Linzer müssen sich geschlagen geben

Im letzten Drittel erwischten die Capitals einen perfekten Start. Nach einem Pass hinter das Tor gelang der Puck über die Bande zu Zane Franklin, der am rechten Pfosten vergessen wurde und zum 3:1 für die Capitals verwandelte (43. Minute). Einige Minuten später kam Ken Ograjensek zu einer Doppelchance, doch Wraneschitz blieb in beiden Fällen der Sieger. Kurz darauf versuchte es Würschl mit einem Schuss aus der Distanz, jedoch zu zentral und Wraneschitz lenkte die Scheibe zur Seite. Es war viel Getümmel vor dem Wiener Schlussmann doch ein Verteidiger der Gäste konnte den Puck aus der Gefahrenzone befördern. Die Oberösterreicher versuchten alles nach vorne zu werfen, es fehlte jedoch oftmals die letzte Präzision im Passspiel. Travis Barron versuchte es von der linken Seite, verfehlte das lange Eck aber knapp. Wenig später kassierten die Wiener die nächste Strafe, dieses Mal gegen Sam Antonitsch. In ihrem zweiten Powerplay des Abends konnten sich die Linzer nicht im Defensivdrittel der Wiener festsetzten und somit auch keine guten Chancen kreieren. Wieder ausgeglichen kam Nate Kallen auf der rechten Seite zur nächsten Möglichkeit, Rasmus Tirronen machte das kurze Eck aber gut dicht. Knapp drei Minuten vor dem Ende nahm Head Coach Philipp Lukas Tirronen für einen zusätzlichen Feldspieler vom Eis. Dies brachte jedoch nicht mehr den erwünschten Erfolg und Carter Souch machte in der 59. Minute mit einem Empty-Net-Treffer den Deckel drauf.

Bereits diesen Sonntag gehts, abermals vor heimischem Publikum, gegen die grünen Drachen aus Laibach weiter. Sitzplätze für die Partie sind beinahe ausverkauft. Stehplatzkarten sind online unter tickets.blackwings.at sowie an der Abendkasse erhältlich.



Highlights | February 20, 2026