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Steinbach Black Wings Linz
Steinbach Black Wings Linz
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Pioneers Vorarlberg
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05.12.2025 19:15 Uhr
Linz AG Eisarena
win2day ICE Hockey League 25/26
Match Previews / Newsbeiträge

Black Wings gegen die Pioneers gefordert

Bei ihrer laufenden Heimspiel-Woche geht es für die Steinbach Black Wings am morgigen Freitag weiter. Mit den Pioneers aus Vorarlberg kommt der nächste gefährliche Umschaltgegner an die Untere Donaulände.

Steinbach Black Wings Linz – Pioneers Vorarlberg

📅 Grunddurchgang 27: Freitag, 05. Dezember, 19:15 Uhr, Linz AG Eisarena

📺 Livestream: sporteurope.tv

Beim ersten von insgesamt drei Heimspielen schoss Brian Lebler gestern Abend seine Mannschaft in der Overtime zum Sieg gegen die Innsbrucker Haie. Nur 48 Stunden nach dem Duell mit Innsbruck treffen die Oberösterreicher auf das Schlusslicht der Tabelle, die Pioneers. Beim letzten Aufeinandertreffen am 16.11. im Ländle setzten sich Brian Lebler und Co. knapp mit 5:4 durch. Seither konnten die Vorarlberger nur eines der letzten fünf Spiele gewinnen, ein 5:4-Erfolg gegen die Adler aus Villach. In 24 Spielen sammelten die Pioneers lediglich 16 Punkte und stellen mit 99 Gegentoren die zweitschlechteste Defensive der Liga. Auch die Offensive kam in der laufenden Saison noch nicht richtig in Fahrt und erzielte bisher nur 47 Treffer, so wenige wie kein anderes Team der win2day ICE Hockey League. Zuhause im Ländle zeigen die Vorarlberger immer wieder starke Leistungen, etwa beim 4:1-Sieg gegen Fehérvár. Auswärts läuft es für die Mannschaft von Head Coach Johannes Nygård jedoch alles andere als gut: In 12 Partien auf fremdem Eis gingen die Pioneers nur einmal als Sieger hervor. Ihren letzten Erfolg an der Unteren Donaulände feierten die Vorarlberger am 26.10.2022. Im Powerplay tun sich die morgigen Gäste weiterhin schwer und bilden mit 10,67% das schwächste Unterzahlspiel der Liga. Der gefährlichste Mann der Pioneers ist Cole Gallant mit 16 Scorerpunkten (fünf Tore, 11 Assists). Zwischen den Pfosten wechseln sich Alex Caffi (14 Spiele) und David Madlener (10 Spiele) ab und weißen Fangquoten von 89,74% beziehungsweise 86,09% vor.

Locker Room Update

Der Overtime-Sieg gegen die Haie gestern ließ die Steinbach Black Wings Linz trotz der wichtigen zwei Punkte mit kaum erfreuter Miene zurück. Die Stahlstädter kontrollierten die Partie über weite Strecken, mussten kurz vor Schluss jedoch den Ausgleich hinnehmen. Bei eindeutigen 42:22 Torschüssen verpassten es die Oberösterreicher, für klare Verhältnisse zu sorgen und mussten auf der Gegenseite zu leicht, zu viele Verlusttreffer zulassen. Viel Zeit zum Grübeln bleibt aber nicht, der Fokus richtet sich bereits auf das morgige Spiel gegen die Pioneers. Gegen diese sind die Linzer gefordert, wieder zielstrebiger zu agieren und trotz des Kräfte zehrenden Programms ihre Energie hochzuhalten. Für das Duell gegen den Tabellenletzten wird Thomas Höneckl die Steinbach Black Wings im Tor anführen. Ansonsten gibt es weiterhin keine Änderungen in der Aufstellung von Head Coach Philipp Lukas.

Nach dem Spiel gegen die Pioneers treffen die Oberösterreicher direkt am nächsten Tag auf die Wölfe aus dem Pustertal bevor es in die Länderspielpause geht. Tickets sind online unter www.tickets.blackwings.at oder an der Abendkasse erhältlich.

Stimmen:

Die Pioneers sind offensiv sehr stark, wir müssen schauen, dass wir möglichst wenig Zeit in unserem eigenen Drittel verbringen, schnell umschalten und aggressiv in den Forecheck reingehen und dadurch Scheiben gewinnen.
Niklas Würschl
Es waren weite Strecke dabei, in denen mir unser Spiel gut gefallen hat, wir haben Druck ausüben können auf unseren Gegner und wir haben zu unserer Identität gespielt. Wir haben uns viele Chancen herausspielen können und haben zwei Mal im Powerplay zuschlagen können. Wir haben es geschafft, dass wir nur zwei Mal auf der Strafbank Platz nehmen haben müssen, somit war das alles sehr positiv für unseren Rhythmus und unseren Spielverlauf. Disziplin war etwas, das wir angesprochen haben, trotzdem wünsche ich mir etwas mehr Konstanz in unserem Spiel, egal was der Spielstand ist. Wenn wir diese Aspekte vernachlässigen, sind die Pioneers eine Mannschaft, die definitiv daraus Kapital schlagen kann. Es wird ein ähnliches Spiel wie gestern, wir werden alles geben müssen und müssen bei unserem Spielplan bleiben, wenn wir den Sieg heimfahren wollen.
Head Coach Philipp Lukas
Match Reports / Newsbeiträge

Pioneers verpassen Linzer nächsten Dämpfer

Die Steinbach Black Wings unterliegen den Pioneers Vorarlberg mit 3:5 und müssen auch im zweiten von drei Heimspielen in dieser Woche enttäuscht vom Eis. Die Oberösterreicher scheitern im Angriff abermals an ihren Möglichkeiten, während sie auf der anderen Seite zu viele Fehler machen. Mit Shawn St-Amant musste, vor dem morgigen Heimspiel gegen Pustertal, der nächste Leistungsträger verletzt abbrechen.

Steinbach Black Wings Linz – Pioneers Vorarlberg 3:5 (1:2, 1:1, 1:2)

Torschützen: 1:0 Graham Knott (6. Min/PP), 1:1 Kevin Macierzynski (7. Min/SH), 1:2 Collin Adams (14. Min), 1:3 Kevin Macierzynski (30. Min/PP), 2:3 Brian Lebler (31. Min), 3:3 Graham Knott (51. Min), 3:4 Michael Kernberger (52. Min), 3:5 Collin Adams (60. Min/EN)

Zuschauer: 3.610

Am Freitagabend empfingen die Linzer das Tabellenschlusslicht aus Vorarlberg in der Linz AG Eisarena. Erneut fehlten einige Stammkräfte im Line-up von Head Coach Philipp Lukas, und Thomas Höneckl führte seine Mannschaft aufs Eis. Bereits in der ersten Spielminute wurde er von Casey Dornbach geprüft, der zentral zum Abschluss kam. Der Schlussmann der Oberösterreicher parierte jedoch und verhinderte so ein frühes Gegentor. Kurz darauf bot sich den Linzern das erste Powerplay, nachdem Luis Lindner hinter dem Tor von Thomas Höneckl zu Fall gebracht worden war. Die Stahlstädter belagerten daraufhin das Defensivdrittel der Gäste und feuerten einen Schuss nach dem anderen auf das Tor von Alex Caffi ab. Graham Knott zog von der linken Seite ab und traf nur den Pfosten, ehe wenig später Travis Barron aus spitzem Winkel von rechts knapp verzog. Als Julius Reini ebenfalls auf der Strafbank Platz nehmen musste, konnten die Oberösterreicher 33 Sekunden in doppelter Überzahl agieren, zunächst jedoch ohne zählbaren Erfolg. Zurück im 5-gegen-4 setzte sich Knott gegen drei Verteidiger durch, legte sich die Scheibe aber etwas zu weit vor und brachte dadurch nicht mehr genug Druck hinter den Schuss. Shawn St-Amant lauerte auf den Rebound, traf aber nur den Schienbeinschoner von Caffi. Die Linzer dominierten weiterhin das Geschehen und ließen das heimische Publikum kurz darauf erstmals jubeln: Barron zog von der rechten Seite ab, Caffi lenkte den Puck noch vorbei, doch Knott lauerte auf der Gegenseite und verwertete zur 1:0-Führung für die Hausherren (6. Minute). Von den Pioneers kam in der Anfangsphase kaum etwas, und kurz nach dem Gegentreffer kassierten sie eine weitere Strafe. Im folgenden Powerplay verlor Ryan MacKinnon an der blauen Linie die Scheibe an Kevin Macierzynski, der alleine auf Höneckl zulief und eiskalt ins linke Eck zum 1:1-Ausgleich verwertete (7. Minute). Die Oberösterreicher versuchten sofort, das Spiel wieder an sich zu reißen und drängten auf einen weiteren Treffer. Stattdessen mussten sie jedoch die erste Strafe gegen Luis Lindner hinnehmen, der wegen Behinderung in die Kühlbox musste. Eine Schwäche der Pioneers in dieser Saison ist ihre Powerplay-Effizienz von nur 10,67 Prozent und auch in ihrer ersten Überzahlsituation des Abends konnten die Gäste keine nennenswerte Chance herausspielen. Wieder bei gleicher Spieleranzahl waren es dennoch die Vorarlberger, die erneut jubelten: Collin Adams tankte sich auf der rechten Seite bis vor das Tor durch, zog mit einem Haken an Höneckl vorbei und schoss den Puck zur 2:1-Führung der Gäste in die Maschen. Die erste Linie der Oberösterreicher versuchte direkt nachzulegen, als Knott mit guter Übersicht auf die rechte Seite zu Emilio Romig passte. Dieser konnte die Scheibe jedoch nicht sauber kontrollieren und kam daher nicht zum Abschluss. Der Nachschuss von Shawn St-Amant segelte anschließend über das Tor. Kurz vor der Pausensirene kassierten die Hausherren eine weitere Strafe, sodass die Pioneers mit einem Powerplay in das zweite Drittel starteten.

Pioneers halten Linzer in Schach

Die restlichen Minuten in Unterzahl spielten die Linzer souverän von der Uhr und starteten nach der Rückkehr ins 5-gegen-5 direkt den nächsten Angriff. Patrick Söllinger zog von der blauen Linie ab, sein Schuss geriet jedoch zu zentral. Kurz darauf legte Emilio Romig in die Mitte zu Ken Ograjensek, der den Puck knapp über das Tor setzte. Die Gäste kamen in den ersten Minuten kaum aus ihrem Defensivdrittel, während die Linzer vehement auf den Anschlusstreffer drückten. Wenig später konnte sich Alex Caffi erneut auszeichnen, als Shawn St-Amant für Travis Barron auflegte, der aus zentraler Position abzog. Im selben Shift feuerte Logan Roe aus dem Rückraum, doch Caffi behielt weiterhin den Überblick. Kurz darauf kassierten die Oberösterreicher eine bittere Strafe wegen Too Many Men. Dieses Powerplay nutzten die Vorarlberger deutlich besser aus: Kevin Macierzynski fälschte einen Schuss von Casey Dornbach vor dem Tor unhaltbar zum 3:1 ab (30. Minute). Nur eine Minute später schlugen die Linzer zurück. Travis Barron gewann das Face-off, der Puck landete bei Logan Roe, der Richtung Tor abzog. Brian Lebler hielt seinen Schläger in den Schuss und lenkte den Puck zum 2:3-Anschlusstreffer in die Maschen (31. Minute). Die Stahlstädter blieben am Drücker. Paul Eder spielte einen starken Querpass durch die Box zu Sean Collins, der jedoch an seinem Gegenspieler hängen blieb. Kurz darauf musste Andi Kristler wegen Torhüterbehinderung für zwei Minuten auf die Strafbank. Eric Florchuk kam vor dem Tor in eine aussichtsreiche Abschlussposition, wurde jedoch von der Linzer Defensive am Schuss gehindert. Ansonsten verstrich die Strafzeit ohne weitere Prüfungen für Thomas Höneckl. Wieder zurück im Vorwärtsgang erkämpfte Julian Pusnik die Scheibe hinter dem gegnerischen Tor und legte auf Andi Kristler ab, dessen Abschluss jedoch zu zentral ausfiel. Eine Schrecksekunde folgte, als Shawn St-Amant nach einem geblockten Schuss in die Kabine begleitet werden musste. Die Oberösterreicher blieben dennoch offensiv aktiv. Henrik Neubauer setzte sich auf der rechten Seite stark durch und versuchte es mit der Rückhand – direkt in den Fanghandschuh von Caffi. Mit der knappen 3:2-Führung für die Gäste ging es schließlich in die zweite Pause.

Pioneers nützen Chancen eiskalt

Die Linzer warfen von Beginn an alles nach vorne, um den Ausgleich zu erzwingen. Ryan MacKinnon wurde gut freigespielt, doch Caffi verhinderte den Treffer mit einem spektakulären Save im Fallen. Brian Lebler sorgte wenig später für das nächste Highlight, traf jedoch nur die Stange. Kurz darauf schickte Lebler seinen Teamkollegen Graham Knott auf die Reise, und der Kanadier verwandelte perfekt ins Kreuzeck zum 3:3-Ausgleich (51. Minute). Wie schon zuvor fanden die Gäste jedoch sofort eine Antwort: Michael Kernberger verwertete einen Rebound zur erneuten Führung für die Pioneers (52. Minute). Mit rund zwei Minuten auf der Uhr nahm Head Coach Philipp Lukas Thomas Höneckl vom Eis, um einen zusätzlichen Feldspieler zu bringen. Statt des erhofften Ausgleichs setzte Collin Adams mit einem Empty-Net-Treffer den Schlusspunkt (60. Minute).

Nach der bitteren Niederlage am heutigen Abend, bleibt keine Zeit durchzuatmen denn bereits morgen wartet mit dem HC Pustertal die nächste schwere Aufgabe. Tickets sind online unter www.tickets.blackwings.at oder an der Abendkasse erhältlich.



Highlights | December 5, 2025