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Steinbach Black Wings Linz
Steinbach Black Wings Linz
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Moser Medical Graz99ers
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01.03.2026 17:30 Uhr
Linz AG Eisarena
win2day ICE Hockey League 25/26
Match Previews / Newsbeiträge

Linzer vor letztem Härtetest gegen Graz

Zum Abschluss des Grunddurchgangs empfangen die Linzer am Sonntag die zweitplatzierten Graz99ers. Nach der Fixierung der Pre-Playoffs kämpfen die Oberösterreicher vor heimischem Publikum im Fernduell mit Villach um das Heimrecht.

Steinbach Black Wings Linz – Moser Medical Graz99ers

📅 Grunddurchgang, Runde 52: Sonntag, 1. März, 17:30 Uhr, Linz AG Eisarena

📺 Livestream: ORF Sport+

Nach dem Auswärtssieg und der Fixierung der Pre-Playoffs steigt am Sonntag das letzte Spiel des Grunddurchgangs. Vor heimischem Publikum empfangen die Linzer die Graz99ers. Die Grazer belegen mit 99 Punkten den zweiten Tabellenrang und liegen nur einen Zähler hinter dem KAC. Eine der größten Stärken der Murstädter ist ihre Defensive. Mit nur 101 Gegentreffern mussten die Torhüter der Grazer am seltensten hinter sich greifen. Aber auch die Offensive präsentiert sich mit 160 Treffern als verlässliche Größe. Die Steirer mussten jedoch so oft wie kein anderes Team in die Verlängerung beziehungsweise ins Penaltyschießen. Insgesamt zwölfmal konnte eine Partie nicht in den regulären 60 Minuten entschieden werden. Sechs dieser zwölf Spiele entschied die Mannschaft von Head Coach Dan Lacroix für sich. Die 99ers zeigen über die gesamte Saison hinweg starke Leistungen und rangieren auch in Statistiken wie Powerplay und Penalty Killing im Spitzenfeld. Topscorer der Murstädter ist Lukas Haudum mit 51 Scorerpunkten (10 Tore, 41 Assists), dicht gefolgt von Nick Bailen mit 50 Punkten (11 Tore, 39 Assists).

Zwischen den Pfosten ist Maxime Lagace die Nummer eins und liegt mit einer Fangquote von 91,98% ligaweit auf Rang vier. Sein Backup ist Nicolas Wieser, der in seinen bisherigen 14 Einsätzen 26 Gegentore kassierte und mit einer Fangquote von 90,75 % ebenfalls einen sicheren Rückhalt darstellt. Die bisherigen Duelle gegen die Stahlstädter waren allesamt eng umkämpft. Im ersten Aufeinandertreffen in der Linz AG Eisarena – zugleich das erste Wiedersehen nach der legendären Viertelfinalserie – konnten die Linzer mit 3:2 nach Overtime gewinnen. Im Grazer Bunker setzte es eine knappe 2:3-Niederlage, und auch im zweiten Spiel in der steirischen Hauptstadt mussten sich die Oberösterreicher mit 3:4 nach Overtime geschlagen geben.

Locker Room Update

Nach dem wichtigen Sieg gegen Budapest haben die Steinbach Black Wings Linz das vorzeitige Saisonende nach dem Grunddurchgang abgewendet. Die Erleichterung bei Brian Lebler und Co. war deutlich spürbar und brachte mit dem zweiten Auswärtssieg in Folge zusätzlichen Balsam für das Selbstvertrauen. Einmal mehr war Rasmus Tirronen der große Fels in der Brandung und entschärfte sämtliche Versuche des Liga-Neulings. Mit Jonathan Oschgan erzielte der Linzer Senkrechtstarter zudem das Goldtor und feierte mit seinem ersten Game-Winning-Goal den nächsten Meilenstein. Neben diesen beiden positiven Geschichten in der ungarischen Hauptstadt müssen die Oberösterreicher jedoch weiterhin deutlich an ihrer Chancenauswertung arbeiten. Trotz 37 Schussversuchen blieb es für die Mannschaft von Head Coach Philipp Lukas bis zum Ende spannend. Auch drei Überzahlmöglichkeiten blieben dabei ungenutzt. Mit Blick auf die anstehende Postseason brauchen die Stahlstädter ihren Killerinstinkt mehr denn je, um ihre Chancen konsequent zu verwerten. Für die bestmögliche Ausgangsposition in den am Mittwoch startenden Pre-Playoffs kämpfen die Linzer im Fernduell mit Villach zudem um ein mögliches Heimrecht in der Best-of-Three-Serie. Nach der späten Rückkehr aus Ungarn absolvierten die Linzer am Samstagmittag eine kurze, intensive Eiseinheit.

Währenddessen läuft der Vorverkauf nicht nur für das morgige Heimspiel gegen die 99ers, sondern auch bereits für das erste Duell in der Linz AG Eisarena in den Pre-Playoffs. Alle Informationen und Tickets gibt es auf tickets.blackwings.at sowie an der Abendkasse.

Stimmen:

Wir haben gestern zu Beginn etwas nervös gewirkt, wodurch wir vor allem im Spiel mit der Scheibe nicht zwingend genug waren. Dafür war unser Spiel gegen die Scheibe sehr gut, das hat uns im Spiel gehalten. Unsere bisherigen Duelle mit Graz sprechen für sich, und auch morgen wird es wieder eine heiße Herausforderung. Sie haben in den letzten zwei Monaten kaum verloren. Trotzdem wollen wir uns eine gute Ausgangsposition für ein mögliches Heimrecht verschaffen.
Head Coach Philipp Lukas
Wir sind sehr erleichtert über den vorzeitigen Einzug in die Pre-Playoffs. In Budapest haben wir defensiv gut gearbeitet und uns den Sieg verdient. Offensiv müssen wir unsere Chancen aber endlich konsequenter nutzen und weiterhin die Scheiben aufs Tor bringen – dann werden sie auch reingehen. Mit Graz wartet morgen ein heißer Abschluss auf uns, und wir werden alles geben, um uns das Heimrecht zu sichern. Wie wir wissen, sind wir zu Hause in dieser Saison deutlich stärker, und diesen Vorteil wollen wir uns holen.
Gerd Kragl
Match Reports / Newsbeiträge

Linzer Mühen bleiben unbelohnt

Die Steinbach Black Wings Linz müssen sich im letzten Spiel im Grunddurchgang gegen die Graz 99ers mit einem 1:3 geschlagen geben. Im ersten Drittel konnten sich die die Murstädter zuerst in Führung spielen und diese weiter erhöhen. Brian Lebler brachte die Stahlstädter zurück ins Spiel, doch viel zu viele Strafen machten es den Gästen leicht, den Sieg einzufahren. Damit steht Villach als Pre-Playoff Gegner fest.

Steinbach Black Wings Linz – Moser Medical Graz 99ers 1:3 (0:1, 1:1, 0:1)

Torschützen: 0:1 Manuel Ganahl (11. Min/PP), 0:2 Nick Swaney (26. Min), 1:2 Brian Lebler (29. Min/PP), 1:3 Chris Collins (59. Min/EN)

Zuschauer: 4.575

Die letzte Runde im Grunddurchgang bestritten die Linzer am Sonntagabend gegen die Graz 99ers auf heimischem Eis. Aufs Eis wurden die Stahlstädter dieses Mal von Schlussmann Thomas Höneckl geführt, als Backup-Goalie rutschte außerdem Martin Reder wieder ins Line-up. Auch Ryan MacKinnon war wieder mit dabei. Zudem war es für zwei der Referees ein besonderer Abend, denn sowohl Stefan Siegl als auch Maximilian Gatol gingen nach dem heutigen Spiel in den Eishockey-Ruhestand.

Ab der ersten Spielminute konnte man die Energie der beiden Mannschaften auf der Eisfläche spüren. In der dritten Minute kämpfte sich die erste Linie der Oberösterreicher im Angriff nach vorne. Graham Knott zog mit der Scheibe in Richtung Nicolas Wieser, doch die Murstädter stellten ihm alle Passwege zu. So hatte Kilian Zündel die Chance, Knott die Scheibe abzunehmen und das Spiel auf die andere Seite zu verlagern. Doch auch die Hausherren machten es ihm nicht leicht, weshalb auch er nicht zum Abschluss kam. Zwei Minuten danach wurde es erstmals vor dem Linzer Kasten gefährlich. Marcus Vela schloss auf das linke Kreuzeck ab, der Linzer Goalie konnte abfälschen, aber Chris Collins gelang es, Thomas Höneckl mit dem Rebound auf der rechten Seite zu überraschen. Zum Glück der Linzer konnte Greg Moro noch hinter sich greifen und den Puck aus der Gefahrenzone bringen. Nach vier Minuten, in denen die Stahlstädter von allen Seiten belagert wurden, konnten auch die Hausherren den ersten Schuss aufs Tor verzeichnen. Henrik Neubauer ergatterte in der neutralen Zone die Scheibe und brachte sie bis zum Tormann der Grazer nach vorne. Er spielte sich geschickt an den Verteidigern vorbei und schloss ins kurze Eck ab. Wieser war jedoch zur Stelle und sicherte die Scheibe im Fanghandschuh. In der 9. Minute schwächten sich die Oberösterreicher selbst und es kam zur ersten Strafe an diesem Abend. Luka Maver musste wegen Beinstellens für zwei Minuten in die Kühlbox. Im Powerplay erhöhten die Gäste den Druck auf die Linzer, und nach knapp einer Minute gelang es ihnen, in Führung zu gehen. Nach einem Querpass von Lukas Haudum legte Manuel Ganahl auf Höneckl ab, und der Puck rutschte neben dem Schienbeinschoner ins Gehäuse (11. Minute). Nach einem Bully im Angriffsdrittel der Linzer, das Graham Knott für sich entscheiden konnte, passte dieser zu Gerd Kragl, der bereits Shawn St-Amant neben sich im Blick hatte. Er spielte zu ihm, und St-Amant feuerte vom Bullykreis auf den Kasten. Er setzte den Schuss jedoch etwas zu hoch an, und Wieser konnte abfälschen. Nach dem Abschluss kam es zu einem kurzen Schlagabtausch zwischen Graham Knott und Marcus Vela, doch beide kamen ohne Strafe davon. Eine Minute vor der Pause konnten die Murstädter beinahe noch einmal anschreiben, Höneckl behielt jedoch die Oberhand. Kurz darauf erwischte es die Heimmannschaft mit der nächsten Strafe. Dieses Mal traf es Greg Moro wegen Beinstellens. Auch in ihrer zweiten Überzahl ließen die Gäste nichts anbrennen. Bis zur Pause hielten die Stahlstädter aber gut dagegen und retteten sich rund eine Minute später in die erste Pause der Partie.

Linzer können kontern

Die Stahlstädter konnten auch die zweite Minute in Unterzahl unbeschadet überstehen. Drei Minuten waren im zweiten Spielabschnitt gespielt, und Kilian Zündel feuerte von der blauen Linie auf Wieser. Zwei Minuten danach versuchten sich die Hausherren wieder in der Offensive. Shawn St-Amant fuhr auf der rechten Seite gemeinsam mit Graham Knott nach vorne. Ersterem gelang das Zuspiel zu Graham Knott jedoch nicht, und er passte stattdessen zu einem Grazer Verteidiger. In der 25. Minute konnten die Murstädter ihre Führung weiter ausbauen. Nick Swaney positionierte sich vor dem Linzer Kasten und konnte die Scheibe nach einem perfekten Zuspiel mit der Backhand ins rechte Kreuzeck heben. Eine Minute danach erwischte es die Grazer mit ihrer ersten Strafe gegen Anders Koch. Wenige Sekunden später ließ Brian Lebler die 4.575 Fans jubeln. Nach einem schönen Pass von Shawn St-Amant von hinter dem Tor zu Ken Ograjensek auf der rechten Seite musste der Kapitän den Puck nur noch ins Tor abfälschen und stellte somit auf 1:2 aus Sicht der Oberösterreicher (29. Minute). Fast drei Minuten danach hätte Brian Lebler beinahe mit einem Doppelpack den Ausgleich erzielt. Wieder war es Ken Ograjensek, der das Gerät an ihn abgab, doch dieses Mal konnte der Grazer Goalie parieren. In den darauffolgenden Minuten wechselten sich die beiden Teams immer wieder in der Offensive ab, gefährliche Gelegenheiten blieben jedoch aus. Erst in der 36. Minute wurde es vor dem Linzer Kasten erneut brenzlig. Manuel Ganahl schloss auf Höneckl ab, und dieser musste mehrmals nachgreifen, bis er den Puck unter sich sichern konnte. Gleich darauf legten die Stahlstädter wieder nach und brachten das Gerät nach vorne. Dort stellte sich Henrik Neubauer geschickt vor den Goalie der Grazer, um diesem die Sicht zu nehmen. Wieser durchschaute die Aktion jedoch und konnte dennoch parieren. Knapp zwei Minuten später verabschiedeten sich die beiden Mannschaften in die zweite Kabine.

Graz nicht zu bezwingen

Nach zwei Minuten im letzten Spielabschnitt konnten sich die Hausherren beinahe durch Graham Knott zum Gleichstand schießen. Ein Verteidiger der Grazer fing den Puck jedoch in der Luft ab. In der 44. Minute erwischte es Andreas Kristler aufgrund eines Stockschlags mit der nächsten Strafe, wodurch die Gäste erneut in Überzahl kamen. Nach einem kurzen Schlagabtausch zwischen Patrick Söllinger und Michael Schiechl konnten sich die Murstädter wieder in der Offensive festsetzen. Bei beiden Versuchen, den Vorsprung weiter auszubauen, war jedoch Thomas Höneckl zur Stelle. Genau als die zwei Minuten von Kristler von der Uhr abgelaufen waren, wurde dieser von Greg Moro auf der Strafbank abgelöst. Auch diese Unterzahl konnten die Stahlstädter zu ihrem Glück ohne Gegentreffer überstehen. In den darauffolgenden Minuten konnte man die Anspannung auf dem Eis spüren. In der 52. Minute schloss Korbinian Holzer auf den Kasten der Oberösterreicher ab, doch Henrik Neubauer ging dazwischen und blockte den Schuss mit seinem Oberkörper. In den letzten beiden Spielminuten holte Head Coach Philipp Lukas Thomas Höneckl vom Eis, um einen sechsten Feldspieler zu bringen. Trotz einiger Abschlüsse aufs Tor war man zu unpräzise, und 35 Sekunden vor dem Ende konnten sich die Grazer mit einem Empty-Net-Treffer durch Chris Collins endgültig den Sieg sichern.

Am kommenden Mittwoch starten die Linzer bereits in die Pre-Playoffs. Dabei treffen Brian Lebler und Co. auf die Villacher Adler. Am Freitag steigt das Rückspiel auf heimischem Boden. Tickets dafür sind online unter tickets.blackwings.at sowie an der Abendkasse erhältlich.



Highlights | March 1, 2026