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Steinbach Black Wings Linz
Steinbach Black Wings Linz
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HC TIWAG Innsbruck - Die Haie
HC TIWAG Innsbruck - Die Haie
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28.12.2025 15:30 Uhr
Linz AG Eisarena
win2day ICE Hockey League 25/26
Match Previews / Newsbeiträge

Linzer empfangen Innsbrucker Wundertüte

Nach der knappen Overtime-Niederlage gestern gegen Graz kommt morgen mit den Innsbrucker Haien ein schwer einzuschätzender Gegner an die Untere Donaulände. Achtung: Spielbeginn ist bereits um 15:30 Uhr!

Steinbach Black Wings Linz – HC Tiwag Innsbruck

📅 Grunddurchgang 33: Sonntag, 28. Dezember, 15:30 Uhr, Linz AG Eisarena

📺 Livestream: sporteurope.tv

Die Innsbrucker sind in der heurigen Saison eine echte Wundertüte. Zwar liegt die Mannschaft von Head Coach Ryan Kinasewich mit 22 Punkten auf dem letzten Platz der win2day ICE Hockey League, dennoch konnten die Tiroler immer wieder mit Siegen gegen Topteams für Aufsehen sorgen. So feierten die Haie erst vergangenen Sonntag einen 5:2-Erfolg gegen die Adler aus Villach, mussten sich gestern jedoch wieder mit einer deutlichen 1:7-Niederlage gegen den HC Pustertal abfinden. Eine Schwachstelle der Haie ist und bleibt die Defensive. Mit bereits 130 Gegentoren mussten die Innsbrucker Torhüter so oft wie kein anderes Team hinter sich greifen. Auch auswärts kamen die Tiroler bislang noch nicht richtig in Schwung: Nur drei ihrer acht Saisonsiege konnten sie auf fremdem Eis feiern. Mit den Oberösterreichern kommt es bereits zum dritten Duell in der laufenden Saison. Beim ersten Aufeinandertreffen in Innsbruck setzten sich Brian Lebler und Co. mit 4:2 durch. Das Wiedersehen an der Unteren Donaulände wurde erst in der Overtime entschieden, es war Brian Lebler, der den Linzern mit seinem Treffer in der 62. Minute, den Sieg sicherte. Eine weitere Schwäche der Innsbrucker ist mit einer Penalty-Killing-Effizienz von nur 70,45 Prozent definitiv das Unterzahlspiel. Dieses könnten die Linzer für sich nutzen, vor allem nach dem zuletzt sehr erfolgreichen Powerplay in Graz, aus dem zwei Treffer resultierten. Der offensiv gefährlichste Mann bei den Haien ist Sebastian Benker, der bislang 29 Scorerpunkte (9 Tore, 20 Assists) verbuchen konnte.

Locker Room Update

Die Steinbach Black Wings zeigten gestern über weite Strecken eine sehr engagierte und kämpferische Leistung. Nach zwei Fehlern liefen die Linzer früh einem Zwei-Tore-Rückstand hinterher, konnten sich jedoch dank zweier Powerplay-Treffer von Niklas Würschl und Travis Barron zurückkämpfen. Henrik Neubauer erzwang mit seinem Tor zwar noch die Overtime, dort mussten sich die Oberösterreicher letztlich aber doch geschlagen geben. Weiter erfreulich war die Rückkehr von Rasmus Tirronen und Greg Moro, die nach überstandenen Verletzungen wieder ins Line-up von Head Coach Philipp Lukas zurückkehrten. Ansonsten wird es keine weiteren personellen Veränderungen für das morgige Duell gegen die Haie geben.

Nur zwei Tage nach dem Spiel gegen Innsbruck, am 30.12, gastiert Hydro Fehervar an der Unteren Donaulände. Tickets für das Heimspiel sind online unter www.tickets.blackwings.at oder an der Abendkasse erhältlich.

Match Reports / Newsbeiträge

Auvitu Doppelpack durchbricht Durststrecke

Die Steinbach Black Wings drehten nach hart umkämpften 40 Minuten gegen Innsbruck auf und belohnten sich mit einem wichtigen 4:1-Erfolg. Nachdem die Gäste im Mitteldrittel ausgleichen konnten, sorgte ein Doppelpack von Neuzugang Yohann Auvitu für den ersten Sieg der Linzer seit fünf Spielen.

Steinbach Black Wings Linz – HC Tiwag Innsbruck 4:1 (1:0, 0:1, 3:0)

Torschützen: 1:0 Christoph Tialler (13. Min), 1:1 Patrick Kudla (39. Min), 2:1 Patrick Söllinger (47. Min), 3:1 Yohann Auvitu (52. Min), 4:1 Yohann Auvitu (54. Min)

Zuschauer: 4.865 (ausverkauft)

Nach der knappen Overtime Niederlage gegen die Graz 99ers kehrten die Linzer wieder vor heimisches Publikum zurück. Rasmus Tirronen führte seine Mannschaft gegen die Innsbrucker Haie auf das Eis. Die Mannschaft von Head Coach Philipp Lukas zeigte von Beginn an ein starkes forechecking und attackierten die Haie früh in ihrem Spielaufbau. Greg Moro gab den ersten Warnschuss ab, sein Versuch aus der Distanz segelte knapp am Tor vorbei. Zu Beginn waren die Stahlstädter die spielbestimmende Mannschaft in den nächsten Minuten fanden die Innsbrucker aber immer besser in die Partie. Lukas Bär suchte eine Anspielstation in der Mitte, Niklas Würschl brachte seinen Schläger noch dazwischen und verhinderte den Pass. Linz verlagerte das Spiel schnell wieder auf die andere Seite, wo Pusnik den Abschluss auf das kurze Eck suchte, den Puck jedoch nur ins Außennetz setzte. Wenig später spielte Ograjensek perfekt in den Lauf von Graham Knott, der mit seinem Abschluss nur die Latte traf, die bis dahin beste Chance der Partie. Es ging wieder auf die andere Seite wo Lukas Bär, Rasmus Tirronen mit einem Schuss von der linken Seite prüfte. Der Finne hielt die Scheibe sicher mit seinem Fanghandschuh fest. Beide Mannschaften taten sich insgesamt schwer, hochkarätige Chancen zu kreieren, überzeugten dafür aber mit stabiler Defensivarbeit. Die nächste Offensivaktion gehörte wieder den Hausherren. Shawn St-Amant kam in der Mitte zum Abschluss, setzte den Puck jedoch über den Kasten. Kurz darauf bewies Barron Übersicht, bediente Christoph Tialler ideal, der den Puck schließlich zum 1:0 in die Maschen beförderte (13. Minute). Auf der Gegenseite versuchte es Rappold von links, doch Tirronen lenkte den Schuss mit dem Schoner zur Seite. Ein weiterer Abschluss ging knapp links vorbei. Die erste Strafe der Partie kassierte Linz nachdem Greg Moro für zwei Minuten auf die Strafbank musste. In Unterzahl blieb Tirronen aufmerksam und fing einen Abschluss aus der Mitte sicher ab. Wenig später hatte Benjamin Corbeil die große Ausgleichschance, doch Tirronen zeigte eine starke Parade und hielt die Führung für seine Mannschaft fest. Nach einer guten Kombination schnappte sich schließlich Lebler die Scheibe, die er auf Travis Barron ablegte, dessen Abschluss im Fanghandschuh von Brander endete. Im Nachschuss scheiterte Christoph Tialler auch am Schlussmann der Innsbrucker. Mit einer knappen 1:0-Führung für die Oberösterreicher ging es schließlich in die erste Pause.

Innsbrucker gleichen aus

Im zweiten Abschnitt machte sich Shawn St-Amant direkt auf den Weg in Richtung Innsbrucker Tor. Brandner ließ die Scheibe zunächst abtropfen, konnte sie im Nachgreifen jedoch rechtzeitig unter seinem Fanghandschuh begraben, noch bevor Graham Knott zum Abschluss kam. Kurz darauf fehlten Yohann Auvitu in der Mitte nur wenige Millimeter auf den zweiten Treffer für die Hausherren. Nach einem Halten von Elias Stöffler mussten die Innsbrucker für zwei Minuten in Unterzahl ran. Im anschließenden Powerplay taten sich die Oberösterreicher allerdings schwer, da sich die Innsbrucker Defensive immer wieder gut befreien konnte. Insgesamt kamen die Linzer deutlich besser aus der Drittelpause, während sich Innsbruck noch schwer tat, zurück ins Spiel zu finden. Erneut war es Shawn St-Amant, der es mit einem Versuch auf das kurze Eck probierte, doch Brandner war zur Stelle. Travis Barron bediente anschließend Henrik Neubauer in der Mitte, die Linzer konnten die Scheibe jedoch nicht entscheidend ins Tor arbeiten, sodass es weiterhin beim 1:0 blieb. Auf der Gegenseite zog Rappold von der linken Seite ab, Tirronen lenkte den Puck noch über seinen Kasten. Wieder ging es zurück auf die andere Seite. Romig kam hinter dem Tor angefahren und suchte Julian Pusnik, der vor dem gegnerischen Tor lauerte. Pusnik erreichte die Scheibe jedoch nicht mehr rechtzeitig und kam somit nicht zum Abschluss. Wenig später machte sich Benjamin Corbeil auf den Weg Richtung Tirronen, doch Niklas Würschl warf sich entschlossen in den Schuss und blockte den Versuch des Stürmers. Die Haie fanden in weiterer Folge wieder besser in die Partie und prüften den Schlussmann der Hausherren. Emmett Sproule suchte Kilian Rappold, der am langen Pfosten lauerte, jedoch einen Schritt zu spät kam und die Scheibe nicht mehr rechtzeitig erreichte. Kurz darauf folgte ein folgenschwerer Turnover an der eigenen blauen Linie. Patrick Kudla nutzte diesen Schnitzer eiskalt aus und stellte mit einem präzisen Abschluss ins lange Eck auf 1:1 (39. Minute).

Linzer machen Deckel drauf

Zu Beginn des letzten Abschnitts versuchte Patrick Söllinger es aus der Distanz, setzte den Puck jedoch etwas zu hoch an. Kurz darauf musste Lattner wegen Spielverzögerung für zwei Minuten auf die Strafbank, somit das nächste Powerplay für Linz. Doch auch im zweiten Überzahlspiel fanden die Oberösterreicher keine Wege durch die kompakte Defensive der Tiroler. Wenig später folgte eine Strafe gegen Linz wegen zu vieler Spieler auf dem Eis. Die Innsbrucker ließen in Überzahl die Scheibe gut laufen und kamen zu einer guten Möglichkeit auf den Führungstreffer, die Rasmus Tirronen mit einer akrobatischen Parade vereitelte. In der 46. Minute gingen die Hausherren dann wie aus dem Nichts in Führung. Söllinger zog von der blauen Linie ab, überraschte Brander im kurzen Eck und verwandelte zur 2:1-Führung (46. Minute). Dieser Treffer setzte bei den Linzern spürbar Energie frei. Die Hausherren fingen nun richtig Feuer, und nach einem Zuspiel von Ograjensek auf Greg Moro am langen Pfosten musste sich Brander erneut auszeichnen. Der Innsbrucker Goalie machte sich groß und verhinderte mit einer starken Parade den nächsten Treffer für die Oberösterreicher.

Kurz darauf durfte die Linzer Eisarena dennoch erneut jubeln. Yohann Auvitu tanzte sich mit einer starken Einzelaktion durch die gesamte Defensive der Innsbrucker, ging mit einem Haken am Goalie vorbei und verwandelte sehenswert zum 3:1 (52. Minute). Die Linzer wollten nun den Deckel drauf machen und Graham Knott zeigte direkt die nächste sehenswerte Einzelaktion, platzierte den Schuss aber etwas zu weit links. Nur zwei Minuten später war es wieder Auvitu der für den nächsten Treffer sorgte. Der Franzose feuerte in Richtung gegnerischen Kasten, der Schuss wurde dabei von einem Verteidiger abgefälscht und landete unhaltbar zum 4:1 in den Maschen (54. Minute). Rund drei Minuten vor dem Ende kassierten die Hausherren die nächste Strafe woraufhin die Innsbrucker Jakob Brandner vom Eis nahmen. Auch mit einem Mann mehr konnten die Gäste nicht mehr erfolgreich werden und es blieb beim 4:1 für die Steinbach Black Wings Linz.

Bereits am Dienstag, den 30.12, steigt das nächste Heimspiel in der Linz AG Eisarena. Brian Lebler und Co. empfangen um 19:15 Hydro Fehervar. Tickets sind online unter tickets.blackwings.at sowie an der Abendkasse erhältlich.



Highlights | December 28, 2025