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Steinbach Black Wings Linz
Steinbach Black Wings Linz
5
:
1
Ferencvárosi Torna Club Budapest
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14.01.2026 19:15 Uhr
Linz AG Eisarena
win2day ICE Hockey League 25/26
Match Previews / Newsbeiträge

Linzer jagen wichtige Punkte gegen Budapest

Nach der Niederlage in Laibach wartet bereits morgen das nächste hochkarätige Spiel auf die Steinbach Black Wings. Mit dem FTC Telekom Budapest gastiert ein formstarker Gegner an der Unteren Donaulände, der sich in den vergangenen Partien regelrecht warmgeschossen hat.

Steinbach Black Wings Linz – FTC Telekom Budapest

📅 Grunddurchgang, Runde 45 (vorgezogen): Mittwoch, 14. Jänner, 19:15 Uhr, Linz AG Eisarena

📺 Livestream: sporteurope.tv

Nach dem 1:4 in Laibach steht am morgigen Abend das nächste wichtige Duell gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um die Pre-Playoff-Plätze bevor. Der FTC Telekom Budapest liegt aktuell einen Punkt vor den Oberösterreichern auf Rang acht. Die Ungarn hatten zuletzt eine sechs Spiele andauernde Durststrecke, aus der sie lediglich einen Punkt gegen die Vienna Capitals mitnehmen konnten. In den vergangenen beiden Partien gegen die Pioneers und die Innsbrucker Haie fand die Mannschaft von Head Coach Timo Saarikoski jedoch wieder in die Erfolgsspur zurück. Dabei erzielten sie insgesamt elf Treffer, mussten jedoch auch sieben Gegentore hinnehmen, ein Muster, das sich durch ihre gesamte Saison zieht. Mit 127 kassierten Toren stellt der FTC die drittschwächste Defensive der Liga. Dem gegenüber stehen 98 erzielte Treffer, ebenfalls im unteren Bereich der Statistik. Auch im Powerplay läuft es für die Ungarn noch nicht rund: Mit einer Effizienz von 13,04 % rangieren sie auf dem vorletzten Platz. Dennoch stehen sie nicht ohne Grund im Tabellenmittelfeld und konnten unter anderem gegen Graz und Pustertal wichtige Siege einfahren. Ein weiterer interessanter Blick in die Statistik betrifft die Overtime-Bilanzen: Sowohl Budapest als auch Linz mussten in dieser Saison bereits siebenmal in die Verlängerung. Die Steinbach Black Wings entschieden sechs dieser Overtimes für sich, während Budapest sechs verlor. Die bisherigen direkten Duelle verliefen ausgeglichen. In Budapest setzte sich der Gastgeber knapp mit 3:2 durch, während sich die Linzer im Heimspiel mit einem 3:1 revanchierten, Travis Barron war dabei an allen drei Treffern beteiligt. Beim Hinspiel in Ungarn glänzte Braeden Shaw mit einem Doppelpack. Der Kanadier führt auch aktuell die interne Scorerliste seines Teams mit 45 Punkten (19 Tore, 26 Assists) an. Zwischen den Pfosten wechseln sich Bence Balizs (20 Spiele) und Kristóf Nagy (17 Spiele) ab.

Locker Room Update

Gegen Laibach fanden die Oberösterreicher, auch bedingt durch mehrere Strafen, nie wirklich in ihr Spiel. Erfreulich war auf der anderen Seite die Rückkehr von Gerd Kragl und Aljaz Predan die ins Line-Up von Head Coach Philipp Lukas zurückgekehrt sind. Auch Topscorer Graham Knott, der krankheitsbedingt gefehlt hatte, wird morgen in den Kader zurückkehren. Der Einsatz von Emil Romig ist hingegen krankheitsbedingt fraglich.

Bereits am Freitag reisen die Linzer zu den Wölfen ins Pustertal, ehe sie am Sonntag auf den Rekordmeister aus Klagenfurt treffen. Tickets sind online unter www.tickets.blackwings.at oder an der Abendkasse erhältlich.

Match Reports / Newsbeiträge

Black Wings mit souveränem Heimsieg

Die Steinbach Black Wings Linz gewinnen gegen Budapest souverän mit 5:1. Im direkten Duell um die Top-10 dominieren die Stahlstädter von Beginn an. Luka Maver mit einem Doppelpack und eine quirlige vierte Linie sichern die wichtigen Punkte.

Steinbach Black Wings Linz – FTC Telekom Budapest 5:1 (3:1, 1:0, 1:0)

Torschützen: 1:0 Shawn St-Amant (5. Min/PP), 2:0 Luka Maver (7. Min), 3:0 Greg Moro (16. Min), 3:1 Gordon Green (17. Min), 4:1 Andreas Kristler (23. Min), 5:1 Luka Maver (59.Min)

Zuschauer: 3.633

Nach dem Sieg gegen Wien und der Niederlage in Laibach stand den Oberösterreichern am Mittwochabend das nächste direkte Tabellenduell bevor. Zu Hause, vor den eigenen Fans, forderte die Mannschaft von Head Coach Philipp Lukas die Gäste aus Budapest. Im Line-Up der Linzer ergab sich eine kurzfristige Änderung: So mussten die Stahlstädter krankheitsbedingt auf Travis Barron verzichten. Emilio Romig wurde rechtzeitig wieder fit und rückte statt ihm in die Aufstellung. Auf’s Eis geführt wurden die Starting-Six auch dieses Mal wieder von Rasmus Tirronen.

Die Hausherren versuchten von Beginn an, Druck auf die Ungarn zu machen und so erspielte sich Brian Lebler in der ersten Minute schon eine Gelegenheit. Er fuhr nach vorne los, wurde vor dem Abschluss jedoch von Jesper Lindgren und Rasmus Bengtsson aufgehalten. In der dritten Minute waren wieder die Linzer am Zug: Henrik Neubauer brachte das Gerät in die Offensivzone und konnte ins rechte, kurze Eck abfeuern. Der Schienbeinschoner von Kristóf Nagy verhinderte den Führungstreffer aber. Eine Minute später gingen die Linzer bereits in ihr erstes Powerplay in der Partie. Gordon Green musste aufgrund eines Haltens für zwei Minuten in die Kühlbox gehen. Dieses nutzten die Oberösterreicher nach 15 Sekunden eiskalt aus und brachten die Fans zum Jubeln. Nachdem Yohann Auvitu den Puck in Richtung Kasten des ungarischen Goalies lenkte, fälschte Shawn St-Amant ab und ließ damit die Torglocken erklingen (5. Minute). Eine Minute danach ergab sich durch Stefan Gaffal die Gelegenheit, den Vorsprung zu erweitern, Nagy ließ den Puck aber nicht passieren. Es dauerte jedoch nicht einmal eine weitere Minute und Luka Maver erhöhte auf 2:0 für die Heimmannschaft. Der Stürmer konnte sich im Alleingang nach vorne kämpfen und brachte den Puck hinter dem Goalie der Ungarn ins Tor (7. Minute). In der achten Minute traf es die Linzer selbst mit einem Unterzahlspiel als Greg Moro aufgrund eines hohen Stocks für zwei Minuten auf die Strafbank musste. Dieses überstanden die Hausherren ohne einen Gegentreffer der Ungarn, die auch in Überzahl Schwierigkeiten hatten, das Spiel auf ihre Seite zu verlagern. Kurz darauf schwächten sie sich zusätzlich als Jesper Lindgren nach einem Hakens aussetzen musste. Zum Glück der Gäste konnten die Stahlstädter dieses Powerplay aber in nichts Zählbares ummünzen. Vier Minuten vor der ersten Pause konnten sich die Linzer durch den Verteidiger Greg Moro weiter in Führung spielen.Nach dem Zuspiel von Shawn St-Amant täuschte Moro rechts an, bugsierte die Scheibe dann jedoch ins linke Eck und konnte den Tormann so überwinden (16. Minute). In der 17. Minute konnte Budapest auch erstmals anschreiben. Gordon Green brachte die Scheibe nach dem Assist von Tyler Coulter zwischen den Beinen von Rasmus Tirronen in die Maschen (17. Minute). Mit der 3:1-Führung verabschiedeten sich die Linzer in die erste Pause des Abends.

Linzer bauen Führung aus

Drei Minuten waren im Mittelabschnitt gespielt und Andreas Kristler ließ die 3.633 Fans in der Linz AG Eisarena zum vierten Mal aufjubeln. Nach dem Zuspiel von Gerd Kragl und Stefan Gaffal schloss der Stürmer ins linke Kreuzeck ab und stellte damit auf 4:1 für die Heimmannschaft (23. Minute). Drei Minuten später kündigten sich die nächsten Gelegenheiten durch Henrik Neubauer und Graham Knott an, die Treffer blieben jedoch aus. Auch in den darauffolgenden Minuten war es die Linzer Mannschaft, die den Ton am Eis angab und es den Ungarn schwer machte, Akzente in der Offensive zu setzen. Nachdem sich die erste Linie der Magyaren nach vorne durchkämpfte, verlagerten die Oberösterreicher das Spiel nach kurzer Zeit wieder auf ihre Seite. Auch in der 32. Minute musste Budapest den Puck in der neutralen Zone abgeben und es ergab sich die nächste große Chance auf Seiten der Stahlstädter. Henrik Neubauer lenkte das Gerät in die Mitte, wo Graham Knott annahm und sich gegen drei Defensivspieler der Gäste behauptete. Vor dem Kasten von Kristóf Nagy legte er auf Shawn St-Amant ab, der eine freie Lücke im kurzen Eck sah, das Tor mit dem Abschluss jedoch verfehlte. Drei Minuten später versuchten auch Emilio Romig und Julian Pusnik ihr Glück, kamen aber nicht am Goalie vorbei. In der 34. Minute bestraften sich die Ungarn wieder selbst und Gordon Green musste aufgrund eines Stockschlags in die Kühlbox. Trotz einer guten Chance von Shawn St-Amant, gelang es den Hausherren nicht, weiter anzuschreiben. Wenige Minuten danach ging es für die beiden Mannschaften in den zweiten Kabinengang des Abends.

Black Wings lassen Budapest keine Chance

Auch der Schlussabschnitt fing so an, wie das zweite Drittel endete. Die Oberösterreicher versuchten, ihre Führung zu verwalten und stellten den Ungarn die Wege immer wieder geschickt zu, so dass es kaum zu gefährlichen Aktionen kommen konnte. In der 45. Minute machten sich die Oberösterreicher wieder selbst in der Offensive stark. Luis Lindner ergatterte die Scheibe und gab einen scharfen Schuss von der blauen Linie ab. Dieser ging zwar an den Verteidigern der Ungarn vorbei, der Schlussmann witterte die Gefahr aber und konnte rechtzeitig abfälschen. Auch in der 51. Minute scheiterte man an Nagy, der den Puck nach Abschluss von Stefan Gaffal unter sich begrub. Zwei Minuten danach konnte man sich abermals in der Offensive festsetzen, doch der Schuss von Shawn St-Amant segelte am Kasten der Gäste vorbei. In der 53. Minute wurde es noch einmal knapp. Emilio Romig kämpfte sich samt der Scheibe ins Angriffsdrittel vor, wo er in die Mitte zu Julian Pusnik ablegte. Dieser konnte das Zuspiel perfekt annehmen und hatte freie Bahn nach vorne in Richtung Kristóf Nagy. Der Goalie positionierte sich jedoch zu zentral und stellte jede Lücke zu. In der 59. Minute gelang Luka Maver der Treffer ins lange Eck und stellte damit auf 5:1. Mit seinem Doppelpack sicherte er der Mannschaft den Sieg und drei weitere Punkte.

 

In die nächste Runde geht es für die Steinbach Black Wings bereits am Freitag. Auf fremdem Eis treffen die Linzer dabei auf die Wölfe aus dem Pustertal. Am Sonntag laden Brian Lebler und Co. zum Schlager-Heimspiel gegen den KAC. Tickets sind online unter tickets.blackwings.at sowie an der Abendkasse erhältlich.



Highlights | January 14, 2026