Steinbach Black Wings Linz – EC iDM Wärmepumpen VSV
📅 Grunddurchgang, Runde 36: Samstag, 3. Jänner 2026, 16:30 Uhr, Linz AG Eisarena
📺 Kostenloser Livestream: ORF 1
Auf die Steinbach Black Wings Linz wartet im ersten Heimspiel des neuen Kalenderjahres der nächste Kracher. Am Samstagnachmittag treffen die Linzer mit den Villacher Adlern auf einen direkten Konkurrenten im Kampf um die Playoff-Qualifikation. Erstmals sind die Stahlstädter live auf ORF 1 zu sehen. Achtung: Spielbeginn ist aufgrund der TV-Übertragung bereits um 16:30 Uhr!
Steinbach Black Wings Linz – EC iDM Wärmepumpen VSV
📅 Grunddurchgang, Runde 36: Samstag, 3. Jänner 2026, 16:30 Uhr, Linz AG Eisarena
📺 Kostenloser Livestream: ORF 1
Mit der 1:5-Niederlage gegen Salzburg konnten die Steinbach Black Wings Linz den erfolgreichen Jahresausklang vor heimischem Publikum nicht fortsetzen. Viel Zeit zum Grübeln bleibt jedoch nicht, denn bereits morgen geht es um die nächsten wichtigen Punkte. Ein letztes Mal in der Regular Season empfangen die Oberösterreicher die Villacher Adler in der Linz AG Eisarena. Die bisherigen Saisonduelle sind ausgeglichen. Während die Kärntner das erste Aufeinandertreffen in Linz für sich entscheiden konnten, revanchierten sich Brian Lebler & Co. wenige Wochen später mit einem Overtime-Sieg in der Villacher Stadthalle. Die Adler durchliefen im Dezember ein Formtief und mussten acht Niederlagen in Folge hinnehmen.
Erst gestern beendeten die Villacher diese Serie mit einem 6:2-Erfolg gegen Innsbruck. Adam Helewka präsentierte sich dabei in Topform, erzielte einen Hattrick und war an einem weiteren Treffer beteiligt. Mit 31 Scorerpunkten ist der gebürtige Kanadier aktuell der zweitbeste Punktesammler der Kärntner. Im Powerplay liegen beide Teams nahezu gleichauf. Die Linzer kommen auf eine Erfolgsquote von 22,22 %, die Adler folgen knapp dahinter mit 22,12 %. Im Penalty Killing haben die Oberösterreicher hingegen die deutlich bessere Quote. Villach liegt mit 76,29 % auf dem vorletzten Platz im Ligavergleich. Die Mannschaft von Head Coach Pierre Allard hat bislang 42 Punkte gesammelt und rangiert damit auf Tabellenplatz sieben – einen Punkt vor den Oberösterreichern, allerdings bei zwei absolvierten Spielen weniger. Zwischen den Pfosten ist Joe Cannata die klare Nummer eins. Mit einer Save Percentage von 90,29 % liegt er im Goalie-Vergleich der win2day ICE Hockey League auf Platz 14.
Locker Room Update
Die Hoffnungen auf das Neujahrs-Match in Salzburg waren bei den Steinbach Black Wings Linz durchaus groß. Nach den beiden Heimsiegen zuvor mussten die Oberösterreicher dem Meister jedoch klar den Vortritt lassen. Der Liga-Krösus bestrafte von Beginn an jede Unachtsamkeit im eigenen Drittel und entschied das letzte Duell im Grunddurchgang bereits frühzeitig für sich. Weiterhin zeigt sich die größte Baustelle rund um das eigene Tor, denn dort lässt der Abwehrverbund die Gegenspieler zu einfach agieren. Genau diesen Umstand nutzte der VSV bereits beim ersten Gastspiel an der Unteren Donaulände aus und legte mit dem 8:3-Endstand Ende September schon damals die Schwächen offen. Auch physisch haben die Linzer in den Schlüsselspielen Aufholbedarf. In einem traditionell emotionalen Kräftevergleich gegen Blau-Weiß sind Andreas Kristler und seine Teamkollegen gefordert, einerseits ihre Festung mit allen Mitteln zu verteidigen. Andererseits gilt es, die Spielchen zwischen den Pfiffen im Griff zu behalten. Mit Luka Maver kehrt zudem eine körperlich präsente Stütze nach eineinhalb Monaten Verletzungspause in den Kader zurück.
Sitzplätze für das Spiel sind abermals ausverkauft. Alle weiteren Tickets sind unter www.tickets.blackwings.at oder an der Abendkasse erhältlich.
Die Steinbach Black Wings setzten sich in einer umkämpften Partie gegen Villach mit 3:0 durch. Rasmus Tirronen feierte dabei vor Heimpublikum sein zweites Shutout in Folge und führte seine Mannschaft zu wichtigen Punkten für die Tabelle.
Steinbach Black Wings Linz – EC iDM Wärmepumpen VSV 3:0 (0:0, 1:0, 2:0)
Torschützen: 1:0 Niklas Würschl (33. Min), 2:0 Sean Collins (57. Min), 3:0 Graham Knott (60. Min/EN)
Zuschauer: 4.295
Im ersten Heimspiel des neuen Jahres trafen die Steinbach Black Wings am Samstag Nachmittag auf die Adler aus Villach. Dabei kehrte Luka Maver nach überstandener Verletzung ins Line-Up von Head Coach Philipp Lukas zurück. Die Stahlstädter agierten vom ersten Face-Off an sehr aggressiv und versuchten sofort Akzente in der Offensive zu setzen. Gleich in der ersten Minute wurden die Oberösterreicher durch Shawn St-Amant gefährlich, der aber nur die Stange von gegnerischen Kasten traf. Die Villacher wollten sich ebenfalls anmelden, Elias Wallenta traf aber nur das Außennetz. Sofort übernahmen die Linzer wieder das Komando. Graham Knott schloss von der linken Seite ab, Cannata ließ die Scheibe vom Schienbeinschoner in die Mitte abprallen wo Niklas Würschl zum Nachschuss kam, den Kasten jedoch verfehlte. Die Stahlstädter belagerten in weiterer Folge den Kasten der Adler. Im gleichen Shift kam Ken Ograjensek in der Mitte, aus der Drehung, zum Abschluss, Cannata konnte die Scheibe unter seinem Fanghandschuh begraben. Auch in weiterer Folge präsentierten sich die Linzer in den Anfangsminuten sehr agil und ließen die Scheibe gut durch die eigenen Reihen laufen. Travis Barron bediente Christoph Tialler in der Mitte, der ohne Bedrängnis zum Abschluss kam, Cannata war jedoch zur Stelle. Wenig später suchte Emilio Romig, Julian Punsik mit einem Pass, Cannata erkannte die Situation frühzeitig und fing das Zuspiel ab.
Die Oberösterreicher agierten insgesamt aktiver und zeigten sich in den Zweikämpfen präsenter. Logan Roe zog von der blauen Linie ab, Brian Lebler hielt zwar noch den Schläger in den Schuss, der Puck segelte jedoch knapp über das Tor. Auf der Gegenseite wurde Rebernig vor dem Kasten von Rasmus Tirronen gefährlich, Luis Lindner konnte die Scheibe jedoch aus der Gefahrenzone klären. Kurz darauf versuchte es Valenta aus dem Hinterraum, Tirronen war auf seinem Posten und entschärfte diese Möglichkeit. Der VSV tat sich zu Beginn schwer, ins Spiel zu finden und kam erst nach zehn Minuten zu einer guten Torchance. Nick Hutchison verpasste einen Querpass von John Hughes nur um wenige Zentimeter und kam dadurch nicht zum Abschluss. Wenig später stand Nikita Scherbak praktisch vor dem leeren Tor, Shawn St-Amant arbeitete jedoch stark nach hinten, gewann den Zweikampf gegen den Villacher Stürmer und verhinderte den Abschluss. In der Schlussphase des ersten Abschnitts kam Luka Maver auf der rechten Seite mit einer Drehung noch zum Abschluss in Richtung Tor. Cannata ließ den Puck zur Seite abprallen, wo Greg Moro lauerte, jedoch nicht mehr an die Scheibe kam. Die Linzer waren im ersten Drittel die bessere Mannschaft, die Gäste fanden jedoch immer besser in die Partie. Mit 0:0 ging es in die erste Pause des Abends.
Niklas Würschl bringt Linzer in Führung
Auch im zweiten Drittel gaben die Linzer den Ton an. Emilio Romig arbeitete sich gut bis zum Tor vor, zog ab, traf aber nur den Körper von Cannata. Für die Adler war es Brett Ritchie der für Aufsehen sorgte und von der linken Seite abzog. Tirronen parierte auch diesen Schuss sicher. Sofort ging es wieder auf die andere Seite wo Luka Maver das rechte Eck anvisierte, Cannata aber erneut nicht überwinden konnte. Die Adler agierten offensiv nun deutlich stärker als noch im ersten Abschnitt und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch zwischen den beiden Teams. Kevin Hancock prüfte Niklas Würschl im eins gegen eins, der Verteidiger der Linzer warf sich noch in den Schuss und verhinderte so einen gefährlichen Abschluss. Wieder nahmen die Linzer Fahrt in Richtung gegnerischen Kasten auf. Greg Moro feuerte von der blauen Linie, verfehlte das Kreuzeck aber knapp. Die Hausherren schafften es in dieser Phase immer wieder, die Angriffe der Villacher frühzeitig zu unterbinden und sich rasch aus dem eigenen Drittel zu befreien. Kevin Hancock kam in zentraler Position zum Abschluss, Rasmus Tirronen rückte aus seinem Kasten und fixierte die Scheibe sicher mit dem Fanghandschuh. Kurz darauf folgte die erste Strafe des Abends. Elias Valenta musste für zwei Minuten auf die Strafbank und die Linzer kamen somit zu ihrem ersten Powerplay. In Unterzahl versuchten die Adler, die Hausherren früh unter Druck zu setzen und sie erst gar nicht in gefährliche Abschlusspositionen kommen zu lassen. Dennoch Brian Lebler, nach einem Pass von Graham Knott, zum Abschluss, der Puck ging jedoch knapp über den Kasten. Wenig später versuchte es Niklas Würschl auf der linken Seite mit der Backhand. Der erste Versuch wurde noch von Cannata abgewehrt, den Nachschuss verwertete der Linzer Verteidiger jedoch sehenswert unter die Latte zur 1:0 Führung für die Stahlstädter (33. Minute). Kurz darauf zog Patrick Söllinger von der blauen Linie ab, Cannata ließ den Puck prallen, Luka Maver war für den Rebound zur Stelle, konnte die Scheibe jedoch nicht am Villacher Schlussmann vorbeischieben. Wenig später folgte dann die nächste Strafe gegen die Gäste. Arturs Kulda erhielt zwei Minuten wegen Stockschlags. Graham Knott zog in Richtung Kasten und legte auf Shawn St-Amant ab, der die Scheibe jedoch nicht mehr kontrolliert in Richtung Tor bringen konnte. Im zweiten Unterzahlspiel agierten die Adler kompakter und schafften es, sich immer wieder erfolgreich zu befreien. In der Schlussphase kam Graham Knott nach einem Solo gegen zwei Gegenspieler dennoch zum Abschluss, erneut war Cannata zur Stelle und verhinderte einen weiteren Treffer für die Hausherren. Mit einer knappen 1:0 Führung für die Steinbach Black Wings verabschiedeten sich die Mannschaften in die Kabinen.
Black Wings erkämpfen sich Sieg
Die Villacher erwischten den besseren Start im letzten Abschnitt, die Linzer versuchten in der Defensive jedoch, die Räume eng zu halten. Die erste Linie der Linzer wurde erstmals mit Graham Knott gefährlich der Shawn St-Amant perfekt frei spielte. Der Kanadier kam völlig unbedrängt zum Abschluss, erneut war es jedoch Cannata, der für seine Mannschaft rettete. Kurz darauf musste Emilio Romig für zwei Minuten auf die Strafbank, das erste Powerplay der Gäste war die Folge. In Unterzahl agierten die Linzer sehr konzentriert und machten das Zentrum konsequent dicht. Die Villacher suchten daher vermehrt den Abschluss von den Seiten. MacPherson kam dabei auch aus zentraler Position zum Abschluss, Rasmus Tirronen zeigte jedoch mehrere starke Paraden und hielt die knappe Führung für seine Mannschaft fest. Wenig später lag die Scheibe frei vor dem Tor von Tirronen, Stefan Gaffal beförderte das Spielgerät im letzten Moment aus der Gefahrenzone bevor ein Villacher zum Rebound kam. Die Oberösterreicher waren nun vermehrt mit dem verteidigen beschäftigt und warteten auf eine Kontermöglichkeit. Ken Ograjensek spielte sich im Doppelpass mit Shawn St-Amant bis vor das gegnerische Tor durch, letzterer versuchte mit einem Haken an Cannata vorbei zu kommen, der Goalie roch jedoch die Finte und konnte parieren. Drei Minuten vor dem Ende prallte die Scheibe von Sean Collins ab und landete über der Torlinie, Emilio Romig viel jedoch in den gegnerischen Kasten und riss das Tor aus der Verankerung weshalb die Schiedsrichter zuerst kein Tor gaben. Nach betrachten der Bilder nahmen die Unparteiischen ihre Entscheidung jedoch zurück und gaben den Treffer gut. Somit gingen die Linzer mit einer 2:0 Führung in die letzten Minuten (57. Minute). Die Villacher nahmen daraufhin ihren Goalie vom Eis um einen zusätzlichen Feldspieler zu erlangen. Auch dieser brachte den Gästen keinen Torerfolg mehr, stattdessen machte Graham Knott per empty net den Deckel drauf (60. Minute). Die Steinbach Black Wings feierten somit einen ganz wichtigen 3:0 Erfolg gegen die Villacher Adler und erkämpften sich wichtige Punkte für die Tabelle.
Nach ein paar spielfreien Tagen geht es für die Stahlstädter am 09.01 auswärts gegen die Vienna Capitals weiter. Das nächste Heimspiel steigt dann am 14.01 gegen FTC Budapest. Tickets sind online unter tickets.blackwings.at sowie an der Abendkasse erhältlich.
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